FAZ.NET
Investor
Märkte
F.A.Z.-Archiv
Abo

FAZJOB.NET

FAZjob.NET Ingenieur-Channel

16. Mai 2008

Mein FAZjob.NET:
FAZJOB.NET
NEU FAZjob.NET - Tour




FAZjob.NET >Beruf und Chance >Personalprofi >

   
 Beruf und Chance 
 
Arbeitswelt
Vergütung
Arbeitsrecht
Neue Köpfe
Personalprofi
Campus
Stellensuche
F.A.Z.-Community
 
   

F.A.Z.-Stellensuche

   (Hilfe)


Unternehmen des Monats


Jobs der Woche

Lebensplanung

Frauen wollen Karriere - und Kind



Jutta Allmendinger bei der Präsentation der Studie in Berlin
27. März 2008 
Sie wollen nicht ins Vorzimmer, sie wollen in die Chefetage: Junge Frauen planen ihr Leben nach einer repräsentativen Sozialstudie für die Zeitschrift „Brigitte“ viel selbstbewusster als früher. Die große Mehrheit der Frauen will kompromisslos Kinder und Karriere.

„Das ist keine Generation null Bock, das ist eine Generation voll Bock“, sagte Jutta Allmendinger, wissenschaftliche Leiterin der Studie. Das Berliner Wissenschaftszentrum für Sozialforschung (WZB) hat für die Studie mehr als 1000 Frauen zwischen 17 und 19 sowie von 27 bis 29 Jahren befragt.

Unabhängigkeit ist wichtig

Im Gegensatz zur Generation ihrer Mütter und Großmütter setze der Großteil der befragten Frauen äußerst selbstbewusst und kompromisslos auf ein Miteinander von Beruf und Kindern, bei dem es keinen „Entweder, oder“-Perfektionismus mehr gebe, sagte Jutta Allmendinger. „Ich weiß, dass ich gut bin“, sagten 99 Prozent der befragten Frauen.

Für 85 Prozent ist wichtig, mit einem eigenen Einkommen unabhängig zu sein - auch mit Kindern. Mehr als zwei von drei Frauen wünschten sich zudem eine Familie mit Kindern.

Wenige würden Beruf für Kinder aufgeben

Karriere sei für die jungen Frauen nicht alles, nur eine Minderheit würde aber für Kinder den Beruf aufgeben.
Angesichts der zunehmenden Überalterung der Gesellschaft und dem Mangel an hoch qualifizierten männlichen Arbeitskräften rief die Soziologin Allmendinger Unternehmen und Gesellschaft zu mehr Flexibilität bei Arbeitszeiten und Kinderbetreuung. Die gut ausgebildeten jungen Frauen seien sich ihrer Bedeutung für die Wirtschaft bewusst.

Gleichzeitig halte sich jedoch nur etwa jede Siebte für gänzlich angemessen bezahlt sowie Beruf und Kind für voll und ganz vereinbar. Diese Unzufriedenheit könnte Frauen zum Auswandern bewegen, wozu jede zweite Befragte aus beruflichen Gründen bereit sei, so Allmendinger.

Männer werden überrascht

Nach ihren Angaben ist vor allem die Menge der Frauen, die arbeiten will, etwas Neues. „Früher waren das in Westdeutschland nur 20 bis 30 Prozent, der Rest war Rhetorik“, sagte sie.

Viele Männer glauben nach Angaben der Soziologin aber weiterhin, dass Frauen am liebsten heiraten und versorgt sein möchten. „Männer müssen da gewaltig umdenken“, sagte Allmendinger. Frauen seien auch in Partnerschaften nicht mehr so kompromissbereit wie früher. Sie verlangten von Männern Mitarbeit bei der Kindererziehung und Eigeninitiative.

Text: FAZjob.NET mit Material von dpa
Bildmaterial: picture-alliance/ dpa
 
 
Lesermeinungen zum Beitrag [4]
Frauenwuensche versus Realitaet - Kind und Karriere versus Karriere oder Ausland 31.03.2008, 04:14
Wir haben nichts anderes erwartet 28.03.2008, 02:19
Überraschung! 27.03.2008, 17:40
 
   
 Zum Thema 
 
Karrierefalle Mütterauszeit
„Mehr Schadensersatz wäre ein gutes Signal“
Zwischen Mumps und Meetings
 
   
   
 Artikel-Service 
 
Seite drucken
Versenden
Lesezeichen
Vorherige Seite
 
   
   
 Neue Köpfe 
   
 
Winkler neuer Hochschulmanager der European Business School  
 
   
     
  FAZ JOB-Blog  
 
Nervtötendes Gequassel über den Wolken?
 
 
 
 
 
Amstetten: The Dark Side Of The Moon  
 
 
 
 
 
Grenzen des Wachstums. Die Kunst des Life-Cycle Managements  
 
     
 
 




Impressum  |  Privacy Policy  |  Nutzungsbedingungen  |  Preise  |  Über uns  |  RSS

Alle freien Jobs und Stellen  |  Stellenangebote nach Firmen und Unternehmen  |  FAZjob.NET - Tour