FAZ.NET
Investor
Märkte
F.A.Z.-Archiv
Abo

FAZJOB.NET

F.A.Z. Career in Finance Forum

16. Oktober 2008

Mein FAZjob.NET:
FAZJOB.NET
NEU FAZjob.NET - Tour




FAZjob.NET >Beruf und Chance >Personalprofi >

   
 Beruf und Chance 
 
Arbeitswelt
Vergütung
Arbeitsrecht
Neue Köpfe
Personalprofi
Campus
Stellensuche
F.A.Z.-Community
 
   

F.A.Z.-Stellensuche

   (Hilfe)


Unternehmen des Monats


Jobs der Woche

Arbeitsmarkt

Werben mit frischer Luft

Von Joachim Herr




07. Juli 2008 
Der keramischen Industrie fällt es mittlerweile schwer, Lehrstellen zu besetzen. Bis vor zwei Jahren hatte die Branche trotz des Strukturwandels mit einem stetigen Abbau von Arbeitsplätzen keine Schwierigkeiten, genügend Nachwuchskräfte zu finden. „Im vergangenen Jahr hätten wir aber fünf Prozent mehr Lehrstellen besetzen können, wenn wir genügend geeignete Bewerber gehabt hätten“, berichtet Peter Frischholz, der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Keramischen Industrie (VKI). „Das ist aber kein branchenspezifisches Problem.“

2007 begannen in Deutschland 353 junge Menschen eine Lehre in einem Mitgliedsunternehmen des VKI. Die Ausbildungsquote stieg damit leicht von 5,6 auf 5,7 Prozent. Vor sieben Jahren waren es erst 3,1 Prozent gewesen. Für einen Schub sorgten die vier neuen Ausbildungsberufe, die es seit August 2005 gibt. Seitdem sind die Tätigkeiten des Industriekeramikers in vier Berufszweige unterteilt: Dekorations-, Modell-, Anlagen- und Verfahrenstechnik.

„Die einfachen Arbeiten sind weg“

Der Wettbewerb um Fachkräfte habe sich wegen der robusten Industriekonjunktur verschärft, sagt Frischholz. Hinzu kommt, dass die Keramikbranche aufgrund der hohen Automatisierung Mitarbeiter mit einer guten Ausbildung sucht. „Die einfachen Arbeiten sind weg“, sagt der Geschäftsführer des VKI. Im Vergleich zu Industriebranchen mit höheren Gehältern und guten Wachstumsaussichten tun sich die Porzellanhersteller im Wettbewerb um die Besten schwer.

„Zum Beispiel können wir jungen Designern nicht überproportional viel zahlen, um sie von Hamburg oder München hierher nach Selb zu locken“, berichtet Hans Beckmann, der Vorstandsvorsitzende von BHS Tabletop. „Das wäre schlecht für den sozialen Frieden im Unternehmen.“ BHS versucht es mit den Stärken der Region Oberfranken: „viel frische Luft und geringe Lebenshaltungskosten“. Bis Stellen für Vertriebsspezialisten, Markenleiter oder Länderreferenten besetzt werden könnten, dauert es nach den Erfahrungen Beckmanns in der Regel ein halbes Jahr.

Text: F.A.Z.
Bildmaterial: F.A.Z.
 
 
   
 Artikel-Service 
 
Seite drucken
Versenden
Lesezeichen
Vorherige Seite
 
   
   
 Neue Köpfe 
   
 
Krauth betreut Kunden von iCrossing  
 
   
     
  FAZ JOB-Blog  
 
Per Anhalter durch die Arbeitswelt
 
 
 
 
 
Karriere im Takt
 
 
 
 
 
Coach Me If You Can
 
     
 




Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Nutzungsbedingungen  |  Preise  |  Über uns

Alle freien Jobs und Stellen  |  Stellenangebote nach Firmen und Unternehmen  |  Vorteile auf einen Blick  |  FAZjob.NET - Tour