Jubiläumsfeier

Wo sich Nobelpreisträger und Journalisten treffen

Nostalgie und Aufbruch zugleich: Zur Jubiläumsfeier des Ressorts „Natur und Wissenschaft“ trafen sich, exakt fünfzig Jahre nach Erscheinen der ersten Wissenschaftsseite der Zeitung, zahlreiche Gäste aus Wissenschaft, Journalismus und Kultur im fünften Stock des Frankfurter Redaktionsgebäudes.

Herausforderung der UdSSR an den Westen: Sputnik I

Wissenschaftsgeschichte

Nur wer sich öffnet, kann sich behaupten

Die Wissenschaft ist ein halbes Jahrhundert durch dick und dünn gegangen, bis sie gelernt hat, was ihr lange fehlte: den Willen zum Dialog, die Grundvoraussetzungen für gemeinsame Fruchtbarkeit. Szenen eines unverzagten Wissenschaftlerlebens. Von Joachim Treusch

Die Redaktion stellt sich vor

Sie machen Wissenschaft verständlich

Wer ist der Schlangenbeschwörer der Redaktion? Wer steht Kopf für eine hochfliegende Reportage? Wer geht meilenweit für eine Recherche und wer drückt richtig aufs Gas? Lernen Sie die Redakteure und Autoren kennen, die das Ressort Natur und Wissenschaft prägen.

Naturwissenschaftler müssen ihr Labor verlassen...

Natur- und Geisteswissenschaften

Die zwei Kulturen? Eine Korrektur

Schon immer scheint ein unüberbrückbarer Graben literarische Intellektuelle und Naturwissenschaftler geistig voneinander zu trennen. Doch es ist ein Mythos, dass Natur- und Geisteswissenschaften einander nicht verstehen - vielmehr führt die eine Disziplin zur anderen. Von Rudolf Stichweh

Teilchenphysik

Wunderbare Symmetrie

Die Entdeckung der spontanen Symmetriebrechung ermöglichte die Beschreibung der Welt durch das Standardmodell. Diese Entwicklung hat die Teilchenphysik revolutioniert, die vorhergesagten Teilchen wurden eines nach dem anderen mit Experimenten nachgewiesen. Von Marlene Weiss

Gefaltete Gesteinsschichten - Zeugen der bewegten Erde

Geologie

Das Ballett der Kontinente ist ein vielseitiger Tanz

Keine starre Erdkruste: Die Erde ist ein recht dynamischer Planet. Die plattentektonischen Prozesse wirken sich auch auf die Evolution und auf das Klima aus, und liefern einleuchtende Antworten auf viele drängenden Fragen. Von Horst Rademacher

Seit Galilei den Himmel durch sein Fernrohr beobachtete, haben Astronomen mit immer größeren Teleskopen den Kosmos immer genauer studieren können.

Astronomie

Der Aufbruch zu den Planeten hat begonnen

Insgesamt schien die Erforschung der Planeten vor fünfzig Jahren weitgehend abgeschlossen zu sein. Doch unsere Nachbarn im All haben Gestalt angenommen und interessieren jetzt auch die Mineralogen und Chemiker gleichermaßen. Von Günter Paul

Ein komplexes System: Das menschliche Gehirn

Hirnforschung

Vielseitige Dirigenten in unserem Gehirn

Von stummen Dienern zu beredten Partnern: Erst allmählich kommt die Mehrheit im Zentralnervensystem, die Fraktion der Gliazellen, zu ihrem Recht. Im Gehirn des Menschen, so eine Schätzung, finden sich mindestens zehnmal so viele Gliazellen wie Neuronen. Von Reinhard Wandtner

Neue Verfügbarkeit: Genforscher Craig Venter war einer der ersten, der sein persönliches Genom öffentlich gemacht hat

Die Kreation der Klone

Der Stallgeruch des neuen Biozeitalters

Die Nachricht von der Geburt des Klonschafs „Dolly“ war der vielleicht größte biotechnische Coup und Fluchtpunkt neuer medizinischer Machbarkeitsphantasien: Die Jagd nach dem Jungbrunnen war eröffnet. Von Joachim Müller-Jung

Szene aus der Hirschjagd von Joseph Beuys: “Natur und Wissenschaft“-Beilagen der FAZ

Wissenschaftsjournalismus

Beuys und das letzte „allgemeine Bildungsinstitut“

Geschichte aus erster Hand: Die Wissenschaft ist seit eh und je Bestandteil der Zeitung. Rainer Flöhl hat mehr als vier Jahrzehnte für das Ressort geschrieben. Er schildert hier, wie sie den Weg in die Zeitung fand und ein fester Bestandteil wurde.

Gigantisch, dennoch gespickt mit Nanotechnik: Der CMS-Detektor am europäischen Forschungszentrum Cern soll das Higgs-Teilchen aufspüren

Nanotechnik

Aufbruch in die Zwergenwelt

Lange schienen Experimente mit einzelnen Atomen und Molekülen schwer vorstellbar. Heute hantieren die Forscher mit ihnen, als handle es sich um Billardkugeln. Sie bauen winzige Schaltungen und Motoren im Miniaturformat. Von Manfred Lindinger

50 Jahre Physik: Die Renaissance der Atomphysik

Quantenphysik

Die Renaissance der Atome

Vor fünfzig Jahren schien die Atomphysik ihre einstige Führungsrolle endgültig verloren zu haben. Die Wende kam mit der Entwicklung des Lasers um 1960, mit dem sich Atome äußerst präzise anregen und kontrollieren ließen. Von Rainer Scharf

“Ultra Deep Field“: Aufnahme des Hubble Teleskops aus dem Jahr 2004

Hubble im All

Die ersten drei Minuten

Im Jahr 1990 begann das Weltraumteleskop Hubble mit der Durchmusterung des Himmels. Nie zuvor hat der Mensch so weit ins Universum geblickt und damit zugleich auf dessen Entstehung zurückgeschaut. Von Anne Hardy

Das erste Retortenbaby der Welt: Louise Brown, am 26. Juli 1978

Retortenbaby

Werdet fruchtbar!

Im 20. Jahrhundert wurden Mediziner für Kinderwünsche zuständig. Nach mehreren Jahren und etlichen Fehlversuchen glückte es schließlich: Die Engländerin Louise Brown gilt als erstes Retortenbaby der Welt. Von Martina Lenzen-Schulte

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