Wie kommt man in Deutschland am besten von Stadt zu Stadt? Das hängt davon ab, wie früh man bucht und wie viel Zeit man mitbringt. Fliegen lohnt erst ab 400 Kilometern. Ein Streckentest. Von Christian Siedenbiedel
Deiche durchs Delta: Der Rhein bereitet den Menschen an seiner Mündung in den Bodensee viele Probleme. Doch man hat im Laufe der Zeit einfallsreiche Lösungen für ein gedeihliches Leben miteinander gefunden. Von Volker Mehnert
Das Museum of Communism in Prag wurde von einem Amerikaner gegründet und zeigt zähnefletschende Matrjoschka-Puppen oder strahlende Blauhemden-Demonstranten. Trivialisiert es deswegen die Geschichte? Von Marko Martin
Kneissl war einmal eine große Skimarke. Sie war sogar für einige Zeit die größte aller Skimarken, schickte Helden wie Karl Schranz und Franz Klammer von Sieg zu Sieg und machte ganz Österreich glücklich. Von Georg Weindl
Die tausendjährige Kaiserstadt Kyoto ist Schrein und Millionen- moloch zugleich und doch der beste Ort, um japanische Traditionen kennenzulernen - zum Beispiel in einer Schule für Maikos. Von Elsemarie Maletzke
Gibt es ein Original? Ist alles Fälschung? Welche wahre Geschichte steckt hinter dem Cocktail? Auf der Suche nach dem echten Singapore Sling, der zu einem der berühmtesten Drinks der Welt geworden ist. Von Frank Rumpf
Die Chinesische Mauer ist die größte Touristenattraktion des Landes und doch viel mehr als eine Sehenswürdigkeit: Sie ist der Inbegriff aller Mauern und das Sinnbild aller menschlichen Mühen, wie Kafka es nannte. Von Mark Siemons
Neulich ist in Australien wieder ein Urlauber von Krokodilen angegriffen worden. Sein Boot schlug leck, er rettete sich auf einen Baum und harrte dort zwölf Stunden lang aus. Er hat also alles richtig gemacht. Von Jakob Strobel y Serra
Der Röstigraben durchschneidet die Schweiz wie mit einem Messer. Auf der einen Seite redet man Deutsch, auf der anderen Französisch. Auch sonst ist hüben und drüben vieles anders. Und doch versteht man sich. Von Volker Mehnert
Die Grenze zwischen den beiden verfeindeten koreanischen Staaten sei der furchterregendste Ort auf Erden, hat Bill Clinton nach einem Besuch gesagt. So schlimm ist es nun auch wieder nicht - vor allem, wenn man sie von Norden aus betrachtet. Von Jakob Strobel y Serra
Die Barriere zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko wird immer weiter verstärkt. Doch Flüchtlinge hält sie kaum ab, denn sie ist vor allem eines: ein Fanal der Heuchelei. Von Nina Rehfeld
Gottes Werk und Teufels Beitrag: Treffender als mit den Worten des Schriftstellers John Irving, der von hier stammt, kann man Maine wohl kaum beschreiben. Hier präsentiert sich die Ostküste der Vereinigten Staaten, wie sie im Buche steht. Von Tobias Rüther
Ist der Jäger gut gelaunt, bringt er den Trinkspruch Horrido!“ aus, der eigentlich – wie Kenner wissen – der Hetzruf des Rüdemeisters ist. Von Jakob Strobel y Serra
In Hankensbüttel gibt es eine in Europa einzigartige Schutzeinrichtung für Fischotter. Hier können Besucher die vom Aussterben bedrohten Tiere aus nächster Nähe beobachten - und nebenbei eine Menge über Naturschutz lernen. Von Janina Dörmann
König ManuelI. lernte auf einer Reise nach Andalusien 1498 die kachelgeschmückten Paläste der Mauren kennen und bestellte gleich zehntausend Fliesen. Seither ist Lissabon ohne seine Azulejos unvorstellbar. Doch die Stadt geht sträflich mit ihrem Erbe um. Von Volker Mehnert
Die Balearen sind die Partnerregion für die kommende Hanseboot in Hamburg - aus gutem Grund, denn vor allem auf Mallorca zeigt sich der Yachtsport ausgesprochen krisenfest. Von Sven Weniger
Zwischen Wien und Salzburg ist die Luft dünn. Denn die beiden Städte ziehen das meiste öffentliche Interesse auf sich. Verständlich also, dass man sich in Linz, etwa auf halbem Weg zwischen diesen ehernen Tourismusbrennpunkten gelegen, stets narzisstisch gekränkt fühlte. Von Irene Bazinger
Welcher ist der schönste Friedhof der Welt? Im Internet ist die Sache klar: Die Goldmedaille geht an Père Lachaise in Paris, Silber an den Wiener Zentralfriedhof und Bronze an den Nationalfriedhof Arlington bei Washington. Von Jakob Strobel y Serra