Von Heidi Siefert
17. Dezember 2001 Daheim kennt man sich aus. Da gibt es den Lieblings-Italiener im Viertel, das gemütliche Gasthaus für Tage, an denen einem der Sinn nach bodenständiger Kost steht, oder die Sushi-Bar mit den feinsten Röllchen. Doch spätestens auf Reisen - dienstlich wie privat - ist man mit seinem Gastro-Latein am Ende. Ideen, wie man ohne Stunden langes Suchen auf gut Glück an eine gute Adresse kommt, liefern Restaurant-Führer.
Berühmt sind die Sterne von Michelin und die Hauben des Gault Millau, gefürchtet deren Tester, die inkognito zum Probeessen kommen und sich erst nach Begleichen der Rechnung zu erkennen geben. Vermutlich wird sich manch filmreife Szene hinter den Kulissen abspielen, wenn ein vermeintlicher Kritiker ein Restaurant betritt.
Vom Ergebnis profitiert der Gast. Er findet mit Hilfe der gängigen Führer leichter die wirklich feinen Adressen und erspart sich manch weniger schmackhafte Erfahrung.
Aber nicht nur die Gastro-Bibeln weisen Genießern den Weg. Auf dem Markt gibt es eine Reihe kleiner, feiner Ergänzungen für Genießer mit speziellen Vorlieben oder Fans einer bestimmten Region: die besten Adressen für Trüffelliebhaber, Biertrinker oder Wein-Wanderer, liebevolle Lektüren für Genussmenschen, die nicht nur auf einen schmackhaft gefüllten Teller schauen, sondern auch darüber hinaus etwas erfahren wollen. Zudem können kulinarische Streifzüge durch spezielle Landstriche mit der entsprechenden Literatur zum genussvollen Rundum-Erlebnis werden.
Die Wochen der langen, kalten Nächte sind der ideale Rahmen, um in dem einen oder anderen Führer zu blättern, kulinarische Reisepläne zu schmieden und schon ein wenig Lust auf die Schmankerl anderer Länder zu bekommen.
Text: srt
Bildmaterial: dpa