Der Geschäftsführer von Microsoft Deutschland Berg: “Regierungen profitieren“

Microsofts „Open XML“

Ein Dateiformat für die Computer der Zukunft

Ein monatelanger Streit ist zu Ende gegangen - zugunsten von Microsoft. Der Konzern hat durchgesetzt, dass sein Dateiformat „Open XML“ offizieller Standard wird. Die Konkurrenten beschweren sich, „Open XML“ sei überflüssig. Von Carsten Knop

Lesermeinungen zum Beitrag

05. April 2008 10:49

Ein entsetzlicher Artikel

Robert Klemme (rklemme)

Es kann doch wohl nicht sein, dass Behauptungen von Microsoft einfach so ihren Weg in einen FAZ-Artikel finden. Ich bin sehr enttäuscht. Bitte korrigieren Sie das.

Wer weiterlesen möchte findet z.B. in der Wikipedia unter "OpenOffice.org" und "OpenDocument" mehr Informationen zu dem bereits standardisierten Format. Dort gibt es auch einen Artikel über "XML".

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03. April 2008 20:04

Ziemlich viele Fehler...

Georg Schultze (hgschulze)

Ich muss leider sagen, dass dieser Artikel die Wirklichkeit nur sehr verzerrt darstellt und außerdem mit vielen fehlerhaften Aussagen gespickt ist. Die wichtigsten:

* XML ist ein Beschreibungs- und Auszeichnungsformat, das nur dazu dient, einer Datei eine normierte Struktur zu geben, sagt jedoch nichts über die Inhalte aus. XML entspricht in etwa einem Briefumschlag, der ebenfalls eine normierte Form besitzt, was jedoch noch nichts über den Inhalt des Umschlages aussagt. OOXML beschreibt einen möglichen Inhalt dieses "Umschlages" (des Strukturierungsformates XML), mehr nicht. Implementationen dazu existieren bisher ebenfalls nicht.

* Die Aussage "OOXML wird offizieller Standard" klingt sehr nach "OOXML wird offizieller, alleingüliger Standard". Ein zukunftssicheres und durch ISO standardisiertes Format für Officedokumente existierte bereits schon vorher in Form von ODF.

* Der Zweck eines Standards ist nicht nur Archivierbarkeit, sondern Interoparabilität, dass heißt die Kompatibilität zwischen verschiedenen Programmen. Dies macht Microsoft mit seinen 6000 Seiten Dokumentation möglichst schwer. Die Aussage "Für Office optimiert" zeigt deutlich, dass Microsoft nicht wirklich beabsichtigt ein offenes Format zu schaffen.

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03. April 2008 18:11

Aufgabe für Rechnungshöfe

Sophia Orti (rum)

Kein Stromverbrauch für Microsoft! Einfachere Büroprogramme, die ein bißchen Intelligenz und minimales Lernen voraussetzen, laufen sogar in uralten Rechnern, sie können unter Timescharing mehrmals im selben Rechner laufen, so daß Terminale teuerere Rechner ersetzen können. Das Ergebnis kann viel besser als bei Word sein und kostengünstiger zu archivieren.


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03. April 2008 18:00

Hagiographie des Microsoft Diktates

Andreas Frick (Hephaistos)

Der Artikel ist ein weiteres tolles Beispiel für den Niveauverlust der FAZ in Richtung auf ein Käseblättchen. Die Kommentatoren holen nach, was eigentlich in dem Artikel stehen sollte. Wer nur die gedruckte Ausgabe liest, schaut in die Röhre. Wo bleibt die kompetente kritische Berichterstattung? Sic transit gloria mundi!

Um die im wesentlichen richtigen und guten Kommentare noch zu ergänzen. Nicht einmal die aktuellen Office Versionen sind zwischen Windows und Macintosh vollständig kompatibel. Auf dem Mac wird jetzt als Macrosprache AppleScript unterstützt, während unter Windows Microsofts Basic Dialekt zum Einsatz kommt. Microsoft ist also noch nicht einmal kompatibel zu sich selbst. Wenn Unternehmen clever sind und viel Geld sparen wollen, sollten sie zu Open Office wechseln. Das kommt auch mit langen Dokumenten zurecht, ohne abzustürzen und ein Wechsel des Betriebssystems ist ohne Probleme möglich.

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03. April 2008 17:45

Das Problem

Sophia Orti (rum)

Um einen Rechner für etwas mehr als Privatzwecken zu benutzen, sollte eine minimale Qualifizierung verlangt werden. Wer zum Beispiel etwas sagt wie "HTML ist das Format des Internets", sollte durchfallen, er soll im Büro höchstens eine alte, mechanische Schreibmaschine haben. Prüfungsaufgabe für die Leser des Kommentars: warum?

Das würde vieles bewegen. Man würde zum Beispiel nicht mehr die modernsten Rechner für verwickelte Büroanwendungen brauchen, die triviale Sachen tun, und damit würde man viel Strom ersparen. Man würde kein M$ Windoze brauchen und dann keine Zeit und Geld für Virusbekämpfung verschwenden. Man würde vernünftigere Programme und Formate wählen, usw.

Nun, Microsoft ist für Ahnungslose, die ahnungslos bleiben wollen.

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03. April 2008 15:46

Der einzige Standard

Sophia Orti (rum)

Das Bild selbst. Dokumente auf Papier, oder eventuell auf Mikrofilm. Die Behörden sollten sich darum kümmern, daß ihre Dokumente immer auf DIN A4 ausdrückbar bleiben, keine Multimendia zu den Akten. Archive sollten druck auf die Behörden ausüben. Aber das scheint, zu viel zu verlangen.

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03. April 2008 01:59

Der Wahnsinn!

Falk Meyer (Falk_M)

Meine Informationen zum Spezifikationsdokument sind:

* so umfangreich, dass wohl niemand - außer M$ - den "Standard" jemals vollständig implementieren wird (=>Knock-Out-Argument; ein Standard, der faktisch nie vollständig implementiert wird ist nutzlos)

* Grafiken und Formeln werden nicht mit offenen Standard-Formaten wie bspw. MathML oder SVG dargestellt, sondern mit M$-eigenen Formaten. (=>Knock-Out-Argument; was nutzt mir der tolle Mathematische Aufsatz, wenn mein Textverarbeitungsprogramm die Formeln und Bilder nicht darstellen kann?)

* Dinge, die im Spezifikations-Dokument auftauchen, stehen da teilweise völlig undokumentiert. Z. B. Tags wie "autoSpaceLikeWord95", "useWord97LineBreakRules", "useWord2002TableStyleRules" ... da kann sich der Programmierer, der das im Jahre 2084 implementieren will, sicher wahnsinnig viel darunter vorstellen (=>auch das ein Knock-Out-Argument)

Von den eigenen Patentrechten Gebrauch zu machen, hat M$ zwar ohne Möglichkeit auf Widerruf ausgeschlossen - aber dritte verliehren ihre Ansprüche dadurch nicht.

Das als Standard durchgehen zu lassen ist nicht nur überflüssig, sondern sogar gefährlich. Wer darauf baut, wird sein blaues Wunder erleben, wenn er z. B. die Textverarb.-SW wechselt...

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03. April 2008 00:12

Die Macht eines Monopolisten.

christian haehnlein (haehnlein)

Das Gremium des Deutschen Instituts für Normung (DIN) hat u.a. die ISO-Standardisierung von OOXML befürwortet, was nun leider zur Realität wurde und Deutschland somit weiterhin als Schwellenland im IT-Bereich fungiert. Herr Pauly erwähnte bereits, dass die Dokumentation des Open XML Formats mehrere tausend Seiten umfasst. Das Problem dieses Dateiformats ist es, dass hier beschrieben wird, wie bestimmte Implementierungen auf höchst komplizierte Art in Word, Excel und Co funktionieren. Die Entwickler von Open Office beispielsweise sind nun gezwungen, Word und Co nachzuprogrammieren, statt die bereits anwenderfreundliche Bürosoftware weiter zu entwickeln.

Das ist genauso als käme die Firma "SCHRAUBE AG" daher und lässt sich eine neue Schraube zur DIN-Norm erklären. Der Schraubenkopf ist jedoch so kompliziert gestaltet, dass andere Firmen erst mit riesigem Aufwand neue Schraubendreher entwickeln müssen. Die Firma "Schrauber AG" hat selbstverständlich den neuen Schraubendreher bereits im Sortiment und heizt damit den Umsatz an. Herzlichen Glückwunsch Microsoft!

Das DIN-Gremium war mal ein Markenzeichen der Deutschen. Leider zeigt diese Empfehlung, dass in Deutschland immer weniger Leute mit Sachverstand Entscheidungen treffen!

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02. April 2008 23:43

Nicht ganz korrekt

Jörg Luttmer (Luttmer)

...ist dieser Artikel und eher als Werbebotschaft von Micrsoft zu betrachten.

Der Standard ist noch von keinem Produkt umgesetzt worden - auch nicht von Micorsoft (die Auflagen sind noch nicht erfüllt). Die Implementierung von Microsoft ist properitär und plattformabhängig. Das zeigt sich unter anderem darin, dass noch nicht einmal Microsoft die eigenen 6000 Seiten Beschreibung unter MacOS X umsetzen konnte und die Dateien zwischen Windows und MacOS nur fehlerhaft ausgetauscht werden können.

Bitte nutzen Sie die eigene Recherchemöglichkeiten und geben Sie nicht unreflektiert die Microsoft-lastige ISO-Pressemitteilung wieder. Bis Open XML ein Archivfähiges Format wird, muss sich noch viel ändern. Bis dahin sollten die Nutzer nur unter Windows bleiben und bei einer Archivierung gleich den Rechner und das aktivierte Betriebssystem hinzunehmen...

Wozu ein zweiter Standard benötigt wird, der nur kostenintensiv umgesetzt werden kann, weiß kein Mensch.

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02. April 2008 23:02

Komischer Standard

Peter Meyer (speete)

Nur mal so als Test:
Bitte in Excel mal
WEEKDAY("1/1/1900")
eingeben und dann mal gucken, was der Kalender tatsächlich sagt, was das für ein Tag war.
Laut neuem ISO Standard OOXML war das ein Sonntag.

Interessant ist ja auch, daß Microsoft schon gestern wußte, daß OOXML ISO-Standard wird, obwohl erst heute das Ergebnis offiziell bekannt gemacht wurde.
Klingt irgendwie so nach "demokratischen Wahlen" in China...?

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02. April 2008 22:29

Zu subjektive Berichterstattung - Kritik an Microsoft heutzutage tabu?

Marc Reichelt (marcreichelt)

Ich weise darauf hin dass Sie hier sehr subjektiv zugunsten von Microsoft berichten. Nahezu unreflektiert wird erwähnt, dass „Open XML“ nun ein offizieller Standard ist. Es wird nicht erwähnt, dass es bei der Abstimmung nicht nur kleinere Differenzen gab. Bereits vor einiger Zeit ging durch die Medien, Microsoft habe sich in die Organisation ISO eingekauft - und zwar durch kleinere Unternehmen, die als Partner an Microsoft gebunden sind und so (natürlich) für das neue Format stimmten.

Fakt ist: Das Format „Open XML“ wird nicht nur von anderen Firmen abgelehnt, sondern auch von Ländern, Office-Programm-Nutzern und Programmierern.
Der Standard umfasst mehr als 6000 Seiten, was es sehr schwierig zum Implementieren macht - sowohl für OpenSource-Projekte als auch andere Unternehmen.

Außerdem ist das Format auf Microsoft-eigene Techniken optimiert. Ergo: NICHT für die Nutzung mit anderen Programmen. Und so wird es in Zukunft auch dabei bleiben, dass Microsoft - selbst bei einem "offenen" Format - die Fäden in der Hand halten wird.

Dass eine der größten deutschen Zeitungen dies alles nicht erwähnt, kann an schlechter Recherche liegen. Oder aber: Sie haben nicht den Mut, zahlungskräftige Werbekunden wie Microsoft zu kritisieren.

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02. April 2008 22:19

Auf die übliche Art und Weise

Peter Meyer (speete)

Abgesehen davon,daß es bereits einen ISO-Standard für Office Dokumente gibt (ODF), wird hier
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Rueckblick/forum-134892/msg-14674447/read/

recht deutlich gemacht, wie Microsoft diesen Standard "durchgesetzt" hat.
Evtl. auch für die Redakteure der FAZ lesenswert.

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02. April 2008 22:16

Unwahrheit

Andreas Markmann (andreas.markmann)

1. Unwahrheit: "Das Open-XML-Format zeigt privaten Computernutzern, Unternehmen, aber auch öffentlichen Institutionen wie Archiven einen Weg, Daten zukunftssicher zu machen.“ Nun gut, das ist ein Zitat, das aber nicht so unwidersprochen hingenommen werden dürfte.

Fakt ist, dass MS OOXML eben nicht zukunftssicher ist, da die überbordenden 6000 Seiten an Spezifikation von Formulierungen der Form "dies wird behandelt wie in Word 95" nur so strotzt. Das ist Geheimwissen, das von anderen mühsam nachempfunden werden muss (wahrscheinlich fehlerbehaftet), während Microsoft einfach vorhandene Codeteile weiterverwertet. Der "Standard" ist mithin gar nicht vollständig beschrieben! Es gibt niemanden, der eine so umfangreiche Spec implementieren kann, auch Microsoft nicht. (Wer hat nicht schon einmal erfolglos eine alte Word Datei in einer neuen Version öffnen wollen? Mit OOXML wird dies auch weiterhin passieren.)

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02. April 2008 21:27

Microsoft hat nicht XML erfunden.

Carsten Oberscheid (coberscheid)

Dem Abschnitt "Auch von Linux und Mac OS genutzt" liegt offenbar ein fachliches Mißverständnis zugrunde. Der Standard "XML" (Extensible Markup Language) wurde keineswegs von Microsoft für Office 2007 erfunden, sondern vor 10 Jahren vom World Wide Web Consortium (http://www.w3.org) als internationaler Standard eingeführt. XML hat sich seitdem tatsächlich weltweit als in allen Bereichen der Informationstechnologie durchgesetzt.
Das nun als ISO-Standard anerkannte Microsoft-Dateiformat OOXML basiert auf XML, wie tausende anderer Dateiformate auch. Anders als XML wird OOXML aber heute außer von Microsoft-Produkten kaum unterstützt, u.a. weil die Spezifikation nagelneu ist. Zudem wird OOXML von Softwareentwicklern außerhalb Microsoft trotz der ISO-Normierung vielfach als unausgereift kritisiert.
Hinzu kommt Kritik aus dem Lager der Open Source-Bewegung, der unter anderem Linux entstammt. Nach ihrer Auffassung enthält das Microsoft-Dateiformat Elemente, die Open-Source-Entwicklern urheberrechtliche Hürden in den Weg legen. Damit wolle Microsoft bewußt den Wettbewerb behindern und die eigene Monopolstellung stärken.

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02. April 2008 21:25

Tendenziös geschrieben

Bernhard Sporkmann (bsfaz)

Wieso werden durch dieses neue Format alte Dokumente in Zukunft lesbar sein?
Die alten Dokumente ändern sich nicht. Das ist eine platte Marketing-Lüge, die hier einfach nachgebetet wird.
Die Spezifikation dieses Formats umfaßt 6000 Seiten. Damit ist es als Standard völlig unbrauchbar. Leider geht der Artikel nicht auf die vielen Unregelmäßigkeiten ein, die von den ISO-Abstimmungen berichtet werden. "Open XML" ist kein Standard für alle, sondern ein Mittel, das Monopol von Microsoft zu erhalten. Das in dem Artikel nur beiläufig erwähnte ODF hingegen ist schon in verschiedenen Textverarbeitungen implementiert .
Über die ganze Entwicklung ist in der FAZ nicht berichtet worden bis jetzt, wo Microsoft einen politischen - keinen technischen - Erfolg vorweisen kann. Warum nur?

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02. April 2008 21:18

Artikel teilw. sehr ungenau

Michael Knopf (endzeiteule)

Ich habe die Debatte zwar nur bedingt verfolgt und gehöre auch sicher nicht zu den verbitterten Gegnern von Open XML, aber dieser Artikel ist stellenw. so ungenau, dass ich meinen ersten Beitrag verfasse.

"Aber für diese Daten gab es bisher kein zukunftssicheres Standardformat."

Welche Daten? Für Microsoft Office Daten mag dies stimmen, aber der Satz impliziert, dass dies allg. für Office Dokumente gelte, was falsch ist. ODF ist bereits seit 2006 genau für diesen Zweck ein ISO Standard. Microsoft hingegen hat sein Format erst offen gelegt, als sich abzeichnete, dass immer mehr Behörden zu ODF (und somit OpenOffice, da Microsofts Produkt kein ODF unterstütze) wechselten.

"Der Standard hat seither Verbreitung in der Softwareindustrie gefunden und wird von verschiedenen Technologieplattformen verwendet, einschließlich der Betriebssysteme Linux, Windows, Mac OS und Palm OS."

Ähnliches Spiel wie oben. Dieser Satz kann sich nur auf die XML (WC3 Standard seit 1998), ein Sprache zur Strukturierung von Daten handeln. XML wird tatsächlich auf vielen System verwandt, der Satz impliziert allerdings, dass dies für das auf XML basierende Open XML gelte. Dabei hat z.B. Linux als System mit einem Office Format rein gar nichts zu tun.

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02. April 2008 21:11

der FAZ unwürdig

David Helbach (baertchen)

Dieser Artikel suggeriert, es gäbe noch kein ISO-Standard eines Dateiformats.

Das ist aber sehr wohl der Fall.
siehe Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/OpenDocument
siehe ISO:
http://www.iso.org/iso/iso_catalogue/
catalogue_tc/catalogue_detail.htm?csnumber=43485

Davon abgesehen sei auf Informationen zu Ungereimtheiten rund um Zertifizierungsbeschlüsse, deren man durch einfaches googlen binnen Sekunden fündig wird, hingewiesen.

Darüber hinaus umfasst OpenXML eine Dokumentation von 6000 Seiten.
Da stellt sich die Frage wer soll solch eine Dateiformat implementieren?
Das ist einfach nur Wahnsinn!

Als weitergehende Lektüre an den Verfasser:
http://www.heise.de/newsticker/
ISO-kuert-Microsofts-Dokumentenformat-OOXML-offiziell-zum-Standard--/
meldung/105866

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02. April 2008 21:02

Das Dateiformat der Vergangenheit

Frank Fischell (ffischell)

Also, mal ehrlich, das hat sich wohl wer seinen Kommentar von MS diktieren lassen. Falls jemand ausserhalb von Microsoft ernsthaft glaubt, dass diese Farce von Norm tatsächlich eine Rolle in den Informationssystemen der Zukunft spielt, der sollte sich doch mal ein wenig ernsthafter mit der Thematik befassen.
Zum Einen ist OOXML so nötig wie ein Kropf da funktional redundant, ODF bietet einen vergleichbaren und erweiterbaren! Funktionsumfang. Für Archivierung ist OOXML vollkommen ungeeignet, im Gegensatz zu dem, bereits lange genormten und vielfach verfügbaren, PDF. Weiterhin ist OOXML nicht zuletzt derart komplex (6000 Seiten! Spezifikation) das noch nicht mal MS eine korrekte Implementation in Office 2007 hinkriegt.

Es geht weiter, die Patente die in OOXML genutzt werden verhindern eine juristisch unbedenkliche Nutzung in Projekten unter der GPL u.ä. OSS Lizenzen.

Leider hat dieser Normungsprozess aussrdem durch eine Vielzahl von Ungereimtheiten (nicht nur von Seiten Einflussnahme durch MS) die ISO und Ihre Normungsgremien stark beschädigt. Es ergibt sich der Eindruck, dass Firmen sich ihnen angenehme Normen kaufen können.

Open XML, ein Format der Zukunft sein, hoffentlich nicht der von Software Entwicklern und Nutzern in D.

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02. April 2008 20:30

OOXML ist NICHT in MS Office integriert!

Christian Tillmanns (Downwash)

Auch Sie sind wohl auf die Marketing-Lüge von Microsoft reingefallen. OOXML ist bis heute kein Standard der in MS Office integriert ist. Davon ist "the dark side" noch weit entfernt. Und alte Office Dokumente werde Sie damit auch nicht lesen können. Aber Microsoft hat es dank seiner Strategie die richtigen Leute zu bestechen jetzt geschafft, einen technischen Moloch zum Standard erheben zu lassen.

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02. April 2008 19:59

Vorsicht Werbung!?

Ricardo Drews (OSTmedia)

Was soll das sein? Ein objektiver Bericht oder die »gedruckte« Presseerklärung von Microsoft. Echt peinlich, dass die F.A.Z. so oberflächlich arbeitet!

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02. April 2008 19:56

ein standard mit patenten

stefan pauly (stefano2051)

das gabs noch nie.

bei anwendung dieses formats kann man patente von kleinweich verletzen.

7000 Seiten hat dieser "standard".

die haben den datenschrott des doc-formates der letzten 3 jahrzehnte in XML umgewandelt, anstatt ein sauberes neuformat zu entwickeln oder odf zu verwenden.

und die deusche din macht gerne mit.

da gehört schon viel strategische dummheit oder viel "schmier"-geld sprich 3.-mittel für Fraunhofergesellschaft die dazu um auf sowas zu kommen.

kein word-dokument wäre entwertet worden ohne diese entscheidung, denn jedes lässt sich in ein pdf sicher umwandeln und archivieren.

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