Gewerkschaften versuchen grundsätzlich einen Keil zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu treiben.
Die Zufriedenheit der SAP-Mitarbeiter verträgt sich nicht mit deren Weltbild.
Zum Glück wird der gerichtlich durchgesetzte Betriebsrat gewerkschaftsfrei bleiben.
Im führenden Kommentar des Betriebsverfassungsgesetzes wird dies erläutert :
Die Verpflichtung, einen Betriebsrat zu errichten, ist zwingend (Fitting, § 1 Randnummer 282).
Warum die Aufregung?
Die Arbeitnehmer in Betrieben mit Betriebsräten haben mehr Rechte, etwa bei Betriebsänderungen (§§ 11 ff. BetrVG). Warum sollten sie darauf verzichten?
Wann darf ich eigentlich einen Wahlvorstand für die KOmmunal- und andere Wahlen wählen?
Aber nur für die eigenen Gewerkschaftsmitglieder. Wozu derartige Betriebsräte führen hat man ja bei VW gesehen.
Rolf-Dirk Maehler
El Puerto de Sta Ma (Cádiz) Spanien
SAP wurde wiederholt zum beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands gewählt, und das völlig zu recht. Davon abgesehen ist es ein Unternehmen dass sich auch seiner gesellschaftlichen Verantwortung sehr bewusst ist.
Wenn man in Deutschland ein solches Aushängeschild einbremst sollte SAP ein Zeichen setzten und in Deutschland alles etwas verkleinern. Auf dem Weltmarkt kann man auch von der Schweiz aus operieren und in Indien gibts auch Software-Entwickler.
Aber bitte, der Staat hat es ja so gewollt!