Gerichtsurteil

Saarland will Apothekenmarkt aufbrechen

Die erste deutsche Filiale der Versandapotheke Doc Morris muß nicht schließen. Das Landgericht Saarbrücken hat in einem Eilverfahren die Klage einer Saarbrücker Apothekerin zurückgewiesen.

Lesermeinungen zum Beitrag

14. August 2006 10:17

Die böse Lobby..

F. Becker (flobec)

Jaja, die ach so böse "Apothekerlobby"..
Auf die einzuschlagen, scheint sich zum Nationalsport zu entwickeln, der so populär ist, daß sogar Justizminister sich damit brüsten können, geltendes Recht gebrochen zu haben.
Den Applaus der Medien hat Herr Hecken ja schon mal sicher, denn auch die Journaille hat es in diesem Sport schon zu einer erstaunlichen Meisterschaft gebracht.
Schade nur, daß dabei jegliche Objektivität verlorengegangen ist.
Da wird munter Umsatz dem Gewinn gleichgesetzt, da wird auch nicht gefragt, welchen Anteil die Apotheken denn am Arzneimittelpreis überhaupt haben (weniger als der Atneil des Staates über die Mehrwertsteuer).
Da werden Arzneimittelpreise mit denen anderer Länder verglichen, ohne zu erwähnen, daß dort ein geringerer Mehrwertsteuersatz gilt.
Warum das hier in D 16%, demnächst 19%, und nicht 7% wie z.Bsp. auf Bücher sind, fragt seltsamerweise niemand..
Nein, die Apotheker sind als Wurzel allen Übels im Gesundheitswesen ausgemacht.
Nein, den Apotheker interessiert natürlich nur seine "Gewinnmaximierung". Und weil das einer Kapitalgesellschaft natürlich völlig fremd ist, wird demnächst alles besser auf dem Arzneimittelmarkt.
Das Leben ist nur Schwarz und Weiß in Deutschland..

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09. August 2006 23:25

Polemik siegt ...

Christopher Tränka (christophertr)

Die Polemik mit der in diesem Zusammenh.agiert wird ist geradezu vorbildlich.Allzugerne werden Argumente angeführt die vordergr.natürlich besonders gut und eingängig klingen;man redet dort von Apothekern die mit Ärzten zusammenarbeiten,um sich durch dann erzielte Gewinne Kreuzfahrten finanzieren zu können. Ich bin in einer Apothekerfamilie aufgewachsen.Über Jahre habe ich die exakten Gesetzesvorschriften und Zwänge denen die Apotheker unterworfen wurden ohne jegliche publizistische uind polemische Verzerrung miterleben dürfen. Die Auswirkungen der "Reformen" der Politiker habe ich mir nicht erläutern lassen, sondern habe sie mit meinen eigenen Augen mitverfolgen und am eigenen Leibe spüren können.Ein Beispiel:Die Aussage,dass die Apotheken in den letzten Jahren ihren Umsatz steigern konnten, verliert nicht nur aus diesem Blickwinkel ihre Kraft.Während der Umsatz vielleicht gestiegen ist,sind die Gewinne durch Reformen und Zwangsarabatte um bis zu 2/3 eingebrochen.Ebenso ist zu lesen:Der Apotheker ist als Arzneimittelverteiler überflüssig.Ich möchte gerne den Arzt sehen,der zwischen allen Untersuchungen die Zeit findet Medikamente zu verteilen oder diese seinen Patienten zuzustellen.Intelligenz und Sachlichkeit haben nie geschadet.

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09. August 2006 15:48

Doc-Morris-Filiale bleibt geöffnet

Horst Roselieb (Roselieb2)

Denen, die jetzt schadenfrohe Lachkrämpfe bekommen, wird das Lachen, wenn sie mal kurzfristig auf ein Arzneimittel angewiesen sind, vergehen. Mit Lebensmitteln können sie sich langfristig bei Aldi versorgen, aber mit den richtigen Arzneimitteln am Wochenende, wenn sie gerade am Samstag aus einer Klinik entlassen worden sind und nur der Notarzt noch zu Auskünften bereit und im Stande ist, nicht.

Preisvergleiche mit dem Ausland sind undifferenziert nicht angebracht. Natürlich kann ich einem Kunden ein Aspirin für 1 € verkaufen. Das heißt dann aber nicht Aspirin sondern ASS und die Stückzahl der Packung ist 10 und nicht 20.

Bitter ist seit langem für den Apotheker nur eins: daß die Diskussion immer auf dem Gelände von Neid,Mißgunst, und Schadenfreude geführt wird. Niemand spricht von den unternehmerischen Leistungen (die werden nur bei Doc Morris hervorgehoben) und von der Fachkompetenz, die täglich im Kundengespräch bewiesen werden muß, und von den kleinen unbezahlbaren Hilfestellungen nach Ladenschluß und an Sonn- und Feiertagen.

Im Übrigen werden wir auch mit Versandapotheken überleben. Der Buchhandel hat es z.B. auch geschafft.

Dr. Horst Roselieb Wiesenfelden

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09. August 2006 15:34

politische Profilierung anstatt konstruktiver Dialoge

Martin Didunyk (www.pharma24.de)

Als leitender Apotheker der deutschen Versandapotheke www.pharma24.de möchte ich es diesen Sachverhalt nicht unkommentiert lassen. Wir Arzneiversender appelierten und appelieren an die Politik für uns, inländische Anbieter, gleiche Rahmenbedingungen zu schaffen, wie diese ausländische Anbieter aus EU Drittländern, in Anspruch nehmen. Bis dato ohne Gehör. Innovationen, günstige Prozesskosten und kompetente Beratung bieten wir ebenfalls an und allein im Bereich der rezeptfreien Arzneimittel in der Zwischenzeit wesentlich günstigere Preise als ausländische Anbieter. Für Versorgung chronischer Patienten stehen zahlreiche deutsche Versender zur Verfügung, verfügen über genügend Erfahrung und Kapazitäten um Preisvorteile für GKV zu erzielen. Aber konstruktive politische Dialoge blieben bis dato aus. Um so verwunderlicher, wenn plötzlich Arzneimittelversorgung zur Profilierungswiese einiger Landespolitiker wird....

Grüße

Martin

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09. August 2006 14:31

Aspirin in Griechenland=1,06 € in Deutschland =6,50 €

Behrouz Rajabi (rajabi)

das gleiche ist das mit dem Buch.
Das ist zu lachen, wenn es nicht traurige ernst wäre.
ich wundere mich seit über 20 jahren, dass die Medikamente aus Deutschland in Frankreich, Italien usw. viel billiger sind, und hier die Politiker sich über teuere Medikamenten-Kosten der KK beklagen.
Und die KK-beiträge ständig in der höhe treiben.
Die Pharma-Konzerne und die Lobbiesten profietieren mehrfach.
Sie profietieren von beiden enden des Wurstes.
1.ende teuere Medikamentenpreise, und damit höhere Gewinne.
andere Ende: höhere Krankenversicherungen, wie bei Alianz, DKV, Signal-Iduna, USW, damit bessere Kapital-rendite.

Bürger zahlen die Kurroption der Politiker Zweimal.
das ist Unfähigkeit und Korruption, oder hat jemand andere Meinung?

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09. August 2006 14:26

Ich brauch ein Medikament gegen Lachanfälle

Andreas Krämer (Rincewind3)

Zitat:

"Nur der persönlich haftende, freiberufliche Apotheker besitze die nötige Unabhängigkeit, um die Patienten optimal versorgen zu können. Als weisungsgebundener Angestellter von Kapitalgebern müsse ein Apotheker dagegen nach Profitmaximierung streben."

Die armen, armen Apotheker sind ja soooo gar nicht an Profitmaximierung interessiert. Gibts da irgendetwas, was ich verpasst habe? Einheitslöhne oder etwa sogar Gewinndeckelung für Apotheker, die ihren überschüssigen Gewinn an die Krankenkassen spenden?

Aua, aua, diese Nebenwirkungen bringen mich um, warum hat mich der Apotheker nicht vor dem Lesen dieses Argumentes gewarnt, wie es in seiner allmächtigen Fürsorge eigentlich seine Pflicht gewesen wäre.

DasAndi

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09. August 2006 12:36

Endlich ein Behörde die Europarecht anwendet!

Heiko Mannes (hmannes)

Selbstverständlich ist das Ministerium zur Einhaltung der europarechtlichen Vorschriften verpflichtet. Diese sind in der Verwaltungspraxis und der Rechtsanwendung zu beachten, da braucht die Behörde keinen EuGH-Entscheid abzuwarten.

Viel zu oft ignoriert Deutschland die Liberalisierung auf EU-Ebene und lässt kleine und mittelständische Unternehmer im Regen stehen oder teure und sehr langwierige EuGH-Verfahren führen.

Und die "Freiheit des Freiberuflers" ist doch im 21. Jahrhundert Schwachsinn. Auch Apotheken werden von Vertreterbesuchen u.ä. überrollt und wer nicht mitzieht, verschwindet vom Markt. Da gibt es nicht mehr viel unternehmerische Freiheit. Diese Lüge von der Unabhängigkeit wird durch Wiederholung nicht wahrer und trifft auf keinen der klassischen freien Berufe mehr zu.

Wenn man durch eine beliebige Stadt in Deutschland geht und die Apothekendichte sieht, dann ist klar, hier ist etwas faul...

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09. August 2006 12:36

Endlich ein Behörde die Europarecht anwendet!

Heiko Mannes (hmannes)

Selbstverständlich ist das Ministerium zur Einhaltung der europarechtlichen Vorschriften verpflichtet. Diese sind in der Verwaltungspraxis und der Rechtsanwendung zu beachten, da braucht die Behörde keinen EuGH-Entscheid abzuwarten.

Viel zu oft ignoriert Deutschland die Liberalisierung auf EU-Ebene und lässt kleine und mittelständische Unternehmer im Regen stehen oder teure und sehr langwierige EuGH-Verfahren führen.

Und die "Freiheit des Freiberuflers" ist doch im 21. Jahrhundert Schwachsinn. Auch Apotheken werden von Vertreterbesuchen u.ä. überrollt und wer nicht mitzieht, verschwindet vom Markt. Da gibt es nicht mehr viel unternehmerische Freiheit. Diese Lüge von der Unabhängigkeit wird durch Wiederholung nicht wahrer und trifft auf keinen der klassischen freien Berufe mehr zu.

Wenn man durch eine beliebige Stadt in Deutschland geht und die Apothekendichte sieht, dann ist klar, hier ist etwas faul...

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09. August 2006 12:14

DOC MORRIS muß auch überteuert mit den KK abrechnen

A. Rodi-Nohr (Steuerzahler)


Das ganze ist eine Finte!
DOC MORRIS berechnet die selben überteuerten Preise an die KK wie jeder andere Apotheker - wir gewinnen nichts.

Das Gesetz besagt, dass pro Packung (also nicht pro Rezept) 8,90 Euro von der Krankenversicherung an den Apotheker fällig werden + Medikament.

Des weiteren ist dem Apotheker ein Zwischengewinn garantiert, ebenso dem Zwischenhandel und dem Handel.

Diese Kosten basieren auf der "fachmännischen Beratung" in den Apotheken. Im Allgemeinen erhält aber der Patient die Anweisung vom Arzt, was auch Sinn macht.

Im Krankenhaus wird nicht erst ein Apotheker ans Krankenbett geschickt um die Medikamentenverabreichung zu erklären - ODER?

Die Unsinnigkeit unseres Gesundheitssystems stammt aus fetten Zeiten, die immer mehr zu einer künstlichen Kostenexplosion geführt haben und mit Statusdenken getränkt sind.

Alleine die Tatsache, dass DOC MORRIS eine Filiale in Deutschland eröffnet, ändert auch zukünftig nichts an unserem System, denn auch DOC MORRIS ist verpflichtet die überteuerten Medikamente an die KK zu berechnen.

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09. August 2006 12:09

Die letzte Bastion von "Tante Emma Läden"

Thomas Meier (easycoach)

Sie kippt. Naturgemäß wird das ausbalancierte "Apothekersystem" von innen heraus verteidigt werden.

Aber worum geht es. Um die Apotheker oder um den Kunden-, bzw. den systemischen Vorteil im volkswirtschaftlichen Sinne.

Doc Morris trat an um "es" billiger zu machen, um Wettbewerb in ein verkrustetes System zu bringen, das sich hinter der Ausschließlichkeit der apothekerlichen Kompetenz zu verstecken scheint.

Jedoch: JEDES System strebt nach Evolution, Erneuerung. Und so gehört auch die ausschließlich erscheinende apothekerliche Kompetenz dorthin. Ziel: Geht es gleich gut auf andere Weise, aber billiger (Wettbewerb) oder darf das nicht sein - es muss teurer bleiben, NUR der Apotheker darf, was auch andere schon können.

Evolution beinhaltet von der Sache her den Begriff der Entwicklung.

Schön dass Doc Morris Anstoß dazu gibt und das verkrustete System in einen Clearing-Prozeß gerät.
Sicherlich mit einem für die Volkswirtschaft optimalen
Ergebnis: denn Apother sein ist aus meiner Sicht heute mehr Logistik zu machen, als Pillen drehen oder Beratung zu leisten.

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09. August 2006 12:01

Richtig so - Verbände und Lobbyisten entmachten

German Feldmann (achwas)

Die fünf angeführten Punkte für die Klage vor dem Verwaltungsgericht spiegeln doch nur Besitzstandwahrerdenke wider, sonst nichts. Deutschland ist auf allen Ebenen geknebelt von Verbandsfunktionären, Gewerkschaftlern und Industrielobbyisten, und die Politik blickt und dringt nicht mehr durch, zum Schaden der breiten Bevölkerungsmassen. Leider bestimmen die Funktionäre und Lobbyisten durch Zugriff auf die Medien den Diskurs, und so werden sie als zur Veränderung nicht fähige und inkompetente Schmarotzer nicht wahrgenommen.
Worin besteht eigentlich die einzigartige Beratungsleistung des Apothekers? Der Arzt verschreibt und sagt mir auch gleich welche Mengen ich wann einnehmen muss. Bei nicht verschreibungspflichtigen Mitteln lese ich mir selber durch was geht und angebracht ist. Der Apotheker ist für mich ein Verkäufer in weissem Kittel hinterm Ladentresen - nicht mehr und nicht weniger.

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09. August 2006 11:30

Arzneimittel-doc-morris

Wolfgang Mees (wkr1450)

Für mich ist die entscheidende Frage: "Wer trägt die Verantwortung dafür, dass ICH das richtige Medikament erhalte und einnehme?" Der/die Arzt/Ärztin, der/die Apotheker/in oder ich selbst? Ich denke, der/die Apotheker/in ist dabei überflüssig!

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09. August 2006 11:01

An der Zeit

Jens Decker (dej05093)

Angesichts der enormen Dichte an Apotheken
ist es wirklich an der Zeit, daß hier über einen
steigenden Wettbewerbsdruck Kosten gespart
werden.
Bei weniger Apotheken und Apothekenketten
wird dann auch hoffentlich die Zahl der
Pharmaberater zurückgehen, die wir alle für
fragwürdige "Beratung" mitfinanzieren müssen.

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09. August 2006 10:58

eine gute Entscheidung

Martin Buchwald (Denken)

Tatsache bleibt! Nicht eine einzige Gesindheitsreform hat zu sinkenden Medikamentenpreisen geführt. Während aber im europäischen Ausland und Übersee bekanntermaßen die Preise deutlich niedriger liegen. So viel niedriger, dass man als Patient nicht umhin kommt sich zu fragen was bei uns eigentlich nicht stimmt.

Wenn unsere Politik nicht in der Lage ist den Markt ordentlich zu regeln. Könnte dies letztlich durch den Markt mit Hilfe der EU selbst geschehen.

Ich als Patient freue mich über das Engagement von DocMorris und bin mir sicher, dass es langfristig zu sinkenden Medikamentenpreisen führt. Mir ist selbst ein Oligopol allemal lieber als das Quasi-Monopol, welches durch die im Apothekerverband vernetzten Apotheken besteht. Denn meine Interessen als Patient und Gesundheitssystemzahler sehe ich durch diesen Verband nicht vertreten, im Gegenteil.

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08. August 2006 22:17

Artenschutz fuer deutsche Apotheken?

Bernd Eber (bernd.eber)

Der deutsche Staat schuetzt seine Apotheker wie eine vom Aussterben bedrohte Art.

In den USA findet man die Apotheke deutscher Machart nicht. Vielmehr fuehren Supermarktketten wie auch Apothekenketten ein mehr oder weniger umfangreiches Sortiment an OTC Produkten sowie eine eigene, komplett ausgestattete Apotheken - Abteilung, in der ausgebildetes Personal eine Beratung anbietet, die derjenigen in deutschen Apotheken in nichts nachsteht.

Als Konsequenz dieses wettbewerbsorientierten Modells sind die Kosten fuer Arzneimittel deutlich niedriger, z. B. zahlt der Kunde in Deutschland fuer nicht verschreibungspflichtige Praeparate wie Ginkgo-Biloba-Extrakte um die 70 Euro, waehrend der amerikanische Kunde ein vergleichbares Produkt fuer weniger als 10 Dollar erhaelt.

Wenn man die Kosten im Gesundheitswesen wirklich spuerbar und nachhaltig senken will, muss man m. E. auch im Bereich der Arzneimittelversorgung ueber einen grundlegenden Systemwechsel nachdenken.

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