
Das iPhone ist ein tolles Gerät und ich möchte es nicht mehr missen. Eines ärgert mich schon seit Software 1.2: iPhone synchronisiert zumindest aus dem Kalenderprogramm iCal keine Geburtstage vor 1933. Nun ist klar, dass die Zielgruppe dieses Handy sicher nicht in die Altersgruppe 65+ fällt. Ich möchte aber gerne wissen, wie Steve Jobs den Geburtstag seiner Schwiegermutter in seinem iPhone darstellt. Ich habe Apple schon seit Monaten auf dieses Manko hingewiesen. Es interessiert sie nicht. Eigentlich schade! HWB

Ein großer Nachteil des iPhone ist die fehlende Unterstützung des remote Sim Access Profile (SAP bzw. rSAP). Somit können entsprechende Bluetooth-Freisprechanlagen, welche ein strahlungsarmes Telefonieren über das KFZ-eigene GSM-Modul und die Außenantenne ermöglichen, nicht genutzt werden. Es ist lediglich eine Anbindung über das einfache Hands Free Profile (HFP) möglich, was vor allem auch bezüglich der Empfangsqualität und Akkulaufzeit keine befriedigende Lösung darstellt.

Was ich persönlich als ein großes Manko empfinde ist, dass man die inkludierten Datenvolumen kaum nutzen kann, da sich das Gerät nicht als Modem (via Bluetooth) für einen Laptop verwenden lässt.

... bleibt mir als Kommentar auf den Kommentar eines Vorkommentators ;) nur zu antworten. Wer iTunes/iPhone/iPod nicht mag, sollte die Finger davon lassen – es gibt schließlich genügend Alternativen im Dosenbereich. Wer sich über einen eingeführten "workflow" via iTunes belustigt bis echauffiert, als Alternative aber einen um keinen Deut besseren "workflow" via Nero anpreist, sollte sich einen endlich einen Mac zulegen; dann hat das Mosern um des Moserns willen auch mal ein Ende.

Es gibt wohl kaum ein Handy, welches einfacher mit Video Inhalten von DVD gefüttert werden kann. Die Filme von DVD werden mit einer Freeware in MPEG 4 umkodiert und automatisch im iTunes Ordner gespeichert. Danach braucht man das iPhone nur noch zu synchronisieren - das wars. Selbst auf dem 8 GB Modell passen neben der Musik und anderer Daten etwa ein halbes Dutzend Videos im 16:9 Format in voller Spielfilmlänge.

Wenn ich Filme unterwegs auf dem Handy anschauen möchte, werden sie mit Nero recodiert, komprimiert und einfach auf dem Micro-Memory-Stick fürs Sony-Ericsson-Handy oder über USB direkt auf dem Telefon abgespeichert. Da kommt ein Zwei-Stunden-Film mit 128 MB aus.

"Aber für das, was es leistet, noch immer ein allzu teurer Spaß. " Seltsamerweise findet sich im Artikel nichts, was diesen Teaser rechtfertigt. Zudem stört mich etwas die immer wieder gebetsmühlenartig wiederholte Formulierung: was am iPhone gefällt ist vor allem das Design. Das stimmt nur, wenn man "Design" als mehr begreift als nur eine mehr oder minder schicke Hülle, sondern als Zusammenspiel von Hardware, Software und Benutzerführung. Ich selbst besitze ein iPhone der ersten Generation und bin von der Leichtigkeit und der flüssigen Bedienung absolut begeistert. Also nicht von der mehr oder weniger schicken Hülle, hier begeistert am ehesten die gute Materialqualität, die meilenweit von den knarzenden Plastikteilen meines alten Sonys entfernt ist. Immer öfter hat nun mein Laptop ausgedient und bleibt zu. Natürlich stört weiterhin die Bindung an nur einen Provider und das fehlende Angebot eines freien iPhones zu einem vernünftigen Preis (350.-€ für das 16 GB fände ich sehr angemessen)

Selbstverständlich kann man jede Art von DvD Inhalt auf´s iPhone bekommen. Es gibt eine ganze Reihe von Tools, mit denen man Filme in das vom iPhone unterstützte Format wandeln kann. Danach übernimmt man diese konvertierten Dateien einfach durch Import in iTunes und synchronisiert mit dem iPhone. Durch die gute Auflösung und den ordentlichen Sound ist auf langen Reisen perfekte Unterhaltung garantiert.