Olympische Computerspiele

Ihr Weg ist durch Feuer und Rauch gekennzeichnet

Dieser Sport ist kein Spaß: Bei den World Cyber Games in Monza messen sich die weltbesten Elektrosportler in „WarCraft“ oder „Counter-Strike“ - und leisten Dinge, von denen der normale Computerfan nur träumen kann.

Lesermeinungen zum Beitrag

27. Oktober 2006 14:43

Ich finde, dass Sucht übertrieben ist

Kwan-Young Yang (SibeliusOp47)

Die Wortwahl Sucht drückt an sich etwas Negatives aus, und meint, dass eine derartige Betätigung einem Menschen schadet oder keinen Profit einbringt, und deshalb keinen Sinn hat sie auszuüben. Sie gehen davon aus, rein Klischeehaft, dass diese Menschen eine kränklich süchtige Haltung zum Spielen einnehmen.
Um eSport auf höchstem Niveau zu betreiben bedarf es Intelligenz, Erfahrung und Geschick. Es ist deshalb eine gewisse Hingabe -eine zeitaufwendige- von Nöten, um zu einem solchem professionellen Können zu gelangen. Sicherlich kann man vom Spielen süchtig werden, aber wie steht es dann z.B. um die Musik? Ein Instrumentalist spielt, übt und ist von seiner Musik ergriffen, doch weiß auch jeder, wie unnachgibig die Konkurrenz ist und welches Feingefühl man benötigt, um z.B. klassische Musik und neue Musik fein ästhetisch zu interpretieren. Trotzdem wird es nicht als Sucht bezeichnet, sondern als eine produktive, sich selbst verwirklichende Tätigkeit. Das Ziel ist gleich, das Erreichen höchstmöglicher Perfektion. Zugleich erfreut es andere Menschen. Das eSport besitzt eine eine nicht kleine Gemeinschaft von Begeisterten, obwohl es nicht mit der Formel1 mithalten kann, da das eSport noch nicht von der Allgemeinheit annerkannt ist.

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25. Oktober 2006 11:26

Suchtgefahr

Mike Meier (MeierMike)

Naja, man hätte darauf eingehen können, das ist wahr. Aber bei einem Profi Fussballspieler interessiert es mich auch nicht, wie lange er pro Tag trainiert, damit ich ihn dann in die Kategorien "Süchtig/Nicht Süchtig" einstufen kann...

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24. Oktober 2006 17:27

Hätte ich nicht erwartet

Kwan-Young Yang (SibeliusOp47)

Ich hätte nicht erwartet, dass man in der FAZ einen Bericht über die WCG zu lesen bekommt. Der Bericht hinterlässt einen positiven Eindruck vom eSports und bringt den virtuellen Kampf um den Sieg der breiten Masse näher, und vielleicht auch den einen oder anderen Investor. Denn ich glaube, dass der größte Unterschied zwischem europäischem und asiatischem Denken und Erfolg der nachhaltige Profit ist. In Europa gibt es zwar Investoren, die für sich Werbung machen lassen, doch gibt es bei weitem kein so intensives Sponsoring, dass Spieler eine so große Motivation entwickeln könnten, dass sie sich so sehr aufs eSports einlassen. Ausserdem sind trotz der allgemein doch höheren Leistungen und Erfolge der Asiaten im eSports das Schulniveau nicht bedenklich niedriger als in europäischen Ländern. Bei PISA haben die Asiaten sogar top Ergebnisse erzielt. Ich finde, dass eSports wie jeder andere Sport ein Konkurrenzkampf ist, der Disziplin, Mühe, Übung, aber auch Talent und Förderung erfordert, der sich Lohnt der breiten Gesellschaft vorgestellt und einsozialisiert zu werden.

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24. Oktober 2006 16:40

PC-Spiele

Frank Martischewski (Ovozim)

ein angemessener Artikel

allerdings hätte für die Amateurzocker dieser Welt noch ein bisschen mehr auf die Suchtgefahr eingehen können, unabhängig davon, ob es nun sinnvollere Aufgaben gibt.

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