Medien

Kartellamtschef kritisiert Privatfernsehgebühr

Die geplante Einführung einer monatlichen Zuschauergebühr im Satellitenfernsehen stößt auf den Widerstand des Bundeskartellamts. Kartellamtspräsident Böge hegt den Verdacht auf unzulässige Absprachen der beteiligten Fernsehsender.

Lesermeinungen zum Beitrag

04. August 2006 14:21

übergeordneter trend

Florian Prucker (fprucker)

Im Endeffekt sind das doch alles nur Verzweiflungsschläge. Sowohl von den öffentlich-rechtlichen als auch von den privaten Sendern. Der Markt verschiebt sich langsam. GoogleVideo, YouTube, MySpace & Co. - das ist doch nur der Anfang eines großen Paradigmenwechsels vom passiven "Glotzen" hin zum aktiven OnDemand-Programm. Was denkt ihr?

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
04. August 2006 13:35

Hartz IV

R. Lettow (r.lettow)

Muss dann eigentlich auch Hartz IV um den Betrag erhöht werden?

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
04. August 2006 12:39

Finde ich´s gut?

Thilo Brandner (schlevian)

Lieber Herr Schmidt, ich fürchte, das Gegenteil wird der Fall sein. Die Öffentlich-Rechtlichen werden mit Macht zu beweisen suchen, daß man keine 3,50 Euro für RTL & Co. ausgeben muß, weil man das "genauso gut" bei ihnen haben kann. Dieser Beweis ist mit anspruchsvollen Spielfilmen nicht zu erbringen, eher mit ...

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
04. August 2006 12:05

Finde ich gut

Norbert Schmidt (n1207)

Ich bin kein Freund des Privatfernsehens und dachte zunächst auch, jetzt soll man auch noch dafür, dass man ständig mit der immer gleichen Werbung voll geballert wird und hinrissige Sendungen sieht Gebühren zahlen. Aber auf den zweiten Blick finde ich das gar nicht so schlecht: Vielleicht besinnt sich dann der eine oder andere auf die öffentlich-rechtlichen Sender und sieht mal einen anspruchsvolleren Film, den er sonst nicht gesehen hätte. Um der Verdummung unserer Gesellschaft entgegen zu wirken ist das jedenfalls ein Schritt in die richtige Richtung. Man sollte die Gebühren noch erhöhen!

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
04. August 2006 11:54

besser mit hohen Gebühren

Armin Bortolon (Postit1)

Aber die Forgerung des Kartellamtes nach Vorteilen für den Zuschauer überwiegen doch eindeutig. Nämlich dann, wenn die Gebühr so hoch ausfällt, dass niemand mehr den Schmarren sehen will. 3,50 werden da nicht ausreichen, dass müssen die Entscheider auf allen Seiten doch verstehen, oder?

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
04. August 2006 09:53

Kosten des Privatfernsehens

Paul Schächterle (paulimausi)

Dummerweise muß auch ich das Privatfernsehen über Werbung und infolgedessen erhöhte Produktpreise mitfinanzieren. Das spricht schon fast wieder für eine Gebühr.

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
04. August 2006 08:56

Ohne mich

Peter Derlitzki (pderlitzki)

Wofür zahlt man denn die Gebühr? Für die ständige Werbung? Für die "tollen" Talkshows ? Oder für die realistischen (hahaha) Gerichtsshows?
Gebühren fürs Privatfernsehen? Ohne mich.
Das Programm von Sat1 Pro7 RTL und wie sie alle heißen, ist so schlecht, dass man eigentlich noch Geld krigen müsste, wenn man es sich ansieht.

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
1 - 7 von 7 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche