
Ich als Betreiber einer Homepage ziehe meine Konsequenzen: Ich schreibe einen Brief an den Ministerpräsidenten "meines" Bundeslandes und stelle ihm den möglichen Zugang zu dieser Homepage in Rechnung und zwar exakt EUR 5,22/Monat, da er ja ein zum Abruf meiner Homepage geeignetes Gerät bereithält.
Diesen Brief werde ich in absehbarer Zeit abschicken, ich stelle ihn als anpassbare Vorlage zur Verfügung, in der Hoffnung, dass es mir enige User hier gleichtun.
Vielleicht erreicht man auf diese Weise ja ein gewisses öffentliches Interesse, um die Idiotie dieser modernen Form der Wegelagerei anzuprangern...
Gute Nacht, Deutschland!
B Kuehn

Früher kamen in in den öffentlichen "Anstalten" überwiegend Menschen zu Wort, die etwas zu sagen hatten. Heute wimmelt es dort von unbedeutenden Leuten, die sich mit unbedeutenden Geschichten wichtig machen wollen. Seitdem würdige ich das Fernsehen meiner Aufmerksamkeit nicht mehr. Dennoch muß ich dafür "Gebühren" bezahlen.
Mit den zwangseingetriebenen Gebühren aber bezahlen die Anstalten Millionen von Reportern und Redakteuren, damit sie uns über Funk und Fernsehen stündlich mit Nachrichten überschwemmen, die für die Menschheit zumeist ohne die geringste Bedeutung sind.
Und das noch häufig in einer Sprache, die an Rémy de Gourmont denken läßt : Wenn ein Volk seine Sprache verkommen läßt, ist es reif für die Sklaverei.

Die Frage die sich stellt, wie so oft bei GEZ Gebühren ist, warum der Verbraucher keine Wahl hat. Ich habe kein Problem einen Filter einebauen zu lassen mit dem die GEZ sicher stellt, das der PC nicht unerlaubt "rundfunkt, fernsieht etc... ". Nur muß dieses Aufgabe der GEZ sein das zur Verfügung zu stellen. Und die Gebühren wären für den Bildungsauftrag besser in die Frühbildung und Förederung investiert. Ein gebildetes Publikum braucht kein staatlich verordneten SCHÖNE-unabhängige-POLITIK KANAL.

Rundfunkgebühren zahlt man für den Empfang von Rundfunk. Rundfunk ist ein Push-Medium: Der Nutzer empfängt, was der Sender ausstrahlt, wenn er sein Empfangsgerät einschaltet. Ein Computer aber ist kein Empfangsgerät. Über die Verknüpfung mit anderen Rechnern bildet er das Internet. Jeder angeschlossene Rechner ist Teil dieses Systems, das an sich kein Medium ist, sondern Transportweg für mediale Inhalte, die der Nutzer abrufen kann. Das Internet wäre demnach soetwas wie ein Pull-Medium, der mediale Inhalt ist vergleichbar mit einem Buch, das man sich aus einem Buchladen oder einer Bilbliothek holt. Im Internet werden mediale Inhalte auch gegen Gebühr angeboten. Das ist die Regel beim Download von Musik, bei der Nutzung von Archiven, milliardenfach bewährt. Auch den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten steht es frei, nach den Regeln des Internet Gebühren zu erheben.Wenn aber in Deutschland versucht werden soll, faktisch für die Nutzung des Internets bereits eine Gebühr zu erheben, dann wäre das ein sehr gravierender Eingriff in die Meinungs-und Informationsfreiheit. Das Bundesverfassungsricht sollte die Vereinbarkeit mit den Grundgesetzgarantien des Artikel 5 überprüfen.

Wie kommen Sie in Ihrem Beitrag darauf, daß die Gebühr auf PC's für Unternehmen kostenneutral sei??
Ein Unternehmen zahlt nicht pro "Haushalt" sondern pro Gerät. Für unser Unternehmen sind das bei 80 PC's (kleiner Mittelstandbetrieb) ca. 5.300,00€ pro Jahr, obwohl eine private Internetnutzung per Betriebsvereinbarung verboten ist. Was wollen wir in der Firma mit öffentlich-rechtlichem Angebot??
Ein Skandal, der erneut beweist, dass unsere Politiker jeden "Bodenkontakt" verloren haben.

Die GEZ ist inzwischen zu einem Moloch geworden, der den gläsernen Bürger durchleuchtet. Nach jeder Wohnortsänderung bekommt man von ihm Post mit der Aufforderung seinen Fernseher und sein Radio anzumelden.
Die Meldebehörden sind offenbar verpflichtet die Daten weiterzugeben. Die GEZ ist dabei auch sehr hartnäckig.
Hier ein Lösungsvorschlag (angelehnt an Frankreich): das Recht auf Meiningsbildung fördern durch gebührenfreies Radiohören. Beim Kauf eines Fernsehers dem Verkäufer die Anschrift des Käufers zwecks Weiterleitung an die GEZ mitteilen. Der GEZ-Anmeldebogen wird dem Fernseher beigelegt. Pro Haushalt wird nur ein Fernsehgerät berechnet. Zusätzliche Massnahmen:
Filme (und Fernsehen) schauen auf Handys wird aus gesundheitlichen Gründen gesetzlich verboten. Die Zugriff per Computer auf deutsche Fernsehsendungen wird technisch unterbunden. Schliesslich zahlen aus dem Ausland auf deutsche Radio- und Fernsehsendungen zugreifende Computernutzer auch nichts und das darf nicht sein. Also abschalten! Oder der GEZ gleich für ganz Europa hoheitliche Gebühreneintreibungsrechte verleihen!

Was soll die Diskusion.
Der Bürger soll für sich selbst vorsorgen, jeder Klein- und Mittelstandsunternehmer soll "wirtschaftlich" arbeiten.
Wenn die öffentlich rechtlichen der Ansicht sind, sie wären ihr Geld wert sollen sie pay-TV-Radio einführen.
Man würde schnell erkennen das es einem Großteil der Leute zu teuer ist, oder es sie nicht im geringsten Interessiert.
100 euro pro Quartal ist wucher und steht in keinem Verhältnis zur erbrachten Leistung.
Ich habe keine Lust mehr die fetten Sendervorstände zu füttern.
Sollen sie bitte ebenso freiwirtschaftlich arbeiten und denken wie jeder Unternehmer.
Ich will das GEZ Debakel jedenfalls nicht länger aus meiner Tasche subventionieren.
Mir schenkt auch niemand etwas fürs nichtstun oder dafür, das ich was anbiete was er nicht braucht und in Anspruch nehmen will.

Im Grunde ist es eigentlich schon schlimm genug, daß man überhaupt über so etwas schreiben muß. Es gibt ja schon überhaupt kein Recht irgendjemanden in Zwangskundschaft zu nehmen. Und völlig indiskutabel ist es, Rundfunkverweigerer mit solchen Tricks in die "eigene" Zwangskundschaft mit hinein zu zwingen.
Ich begreife überhaupt nicht, wie ein anständiger, normal vernunfbegabter Mensch ein solches Ansinnen auch nur in Erwägung ziehen kann. Wie verkorkst oder gehirngewaschen oder korrupt oder was sonst muß man sein, eine solche Regelung zu beschließen? Und da dies unisono bei allen "Länderfürsten" der Fall ist, hege ich inzwischen enorme Zweifel am gesamten "politischen Apparat". Die Beschäftigten beim sogenannten "öffentlich-rechtlichen" Rundfunk aber müssen sich auch vorhalten lassen, sich derart finanziert bezahlen zu lassen, von den GEZ-lern ja nun einmal ganz zu schweigen.

...der öffentlich-rechtliche Rundfunk sei widersinnig oder gar überflüssig, kennt die Alternative nicht. In den meisten Ländern der Welt gibt es den in Deutschland per Gesetz festgeschriebenen Bildungsauftrag und die Pluralitätspflicht genau nicht. Dadurch geht es folglich bei den ausländischen Sendern nur noch um wirtschaftliches Arbeiten, sprich: Kasse machen.
Und genauso gestaltet sich auch das Programm: Aufpeppen des Nichts, Hinhalten des Publikums, Treffen auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner zur Erreichung eines maximalen Auditoriums, damit der Werbepreis stabil bleibt.
Aber wer will das sehen? Nicht zwangsläufig dumme, aber doch des Denkens nicht willige Menschen mit ausreichend privaten Problemen, die sich nicht noch um die Allgemeinheit scheren, sondern gepflegt ab- (und damit die Glotze an-) schalten wollen.
Wer nichts bezahlen möchte muss sich zwangsläufig auch den Manipulationen der privaten Medien aussetzen. Dass es auch einige Verfehlungen auf der Gegenseite gibt, ist Bestandteil menschlichen Versagens und auszumerzen, stellt aber längst das System nicht in Frage.
Die Computergebühr ist Unsinn, ja. Die Gebührenpflicht ist zu überarbeiten, ja.
Aber wie sagt der Schwabe: Kost nix, is nix.

Die Tragweite des Problems haben Sie wohl unterschätzt. Unter den 3% der mündigen Bürger, die einer politischen Partei angeschlossen sind, dürfen die wenigsten wahren Einfluß im Prozess der politischen Meinungsbildung wahrnehmen. Verständlicherweise resignieren die übrigen 97%, denn Geschlossenheit wird unter Parteimitglieder vielmehr gefragt als eine inhaltliche Auseinandersetzung.
Zu den Etagen der wahren Entscheidungsträgern der Parteien drängeln infolge überproportional die Unkritischen durch, deren Existenz die Steuerzähler zugrunde liegt, bei der Finanzierung der Rundfunkanstalt oder der IHK oder sonst.
Erstaunlich unbemerkt in diesem Bezug ist die besondere Gestalt der vorgeschlagenen Gebühr. Der Last soll überproportional auf die kleinste Gewerbe gelegt zum Punkt wo die Gebühr sogar den Gesamtumsatz der Gewerbe übersteigen könnte. Denn Großunternehmer haben in den Parteien mehr Einfluß. Ist allerdings nichts neues. Ebenso macht seit Jahren schon die IHK.
Gegen die Spirale der Steuererhöhungen würde ein Mehrheitswahlrecht anstatt des gegenwärtigen Verhältniswahlrechts mehr direkte Partizipation mit sich bringen. Solang die kleine Parteien das Zünglein spielen dürfen, haben wir in D-land de facto Stillstand.

Das Hoch auf das Korrespondentennetz der ÖRAs würde ich ein bisschen tiefer hängen. So weit ich weiß, besitzen sie 3 Korrespondenten in Afrika (Nairobi, Johannesburg und Kairo). Beim Vergleich mit einem anderen öffentlich-rechtlichen Sender, der BBC nämlich, fällt schon sehr auf, dass die BBC vor Ort ist, die deutschen Korrespondenten dagegen aus hunderten oder tausenden Kilometern Entfernung berichten (Nahost-Berichterstattung aus Amman, das ist mit Blick auf den Jemen ungefähr so wie über Ereignisse in Frankreich aus Minsk zu berichten).

Es ist nichts als Wegelagerei, die auf der schlauen Konstruktion beruht, dass nicht der tatsächliche Empfang der Sendungen die Gebührenpflicht auslöst, sondern das Vorhalten einer Empfangsmöglichkeit. Es interessiert schlichtweg nicht, aus welchen Gründen jemand im Internet ist (bzw. noch nicht einmal das, denn es reicht ja, dass er mit seinem Rechner dort sein KÖNNTE) - ARD/ZDF sind auch da, und damit sind alle anderen gebührenpflichtig. Warum dann nicht mit ein paar schnellen Maßnahmen die Gebührenbasis nochmal verbreitern:
willkürliches Aufstellen von Fernsehleinwänden auf öffentlichen Plätze - schon sind alle Fußgänger dran; die Mautbrücken an den Autobahnen zum Aufhängen von Leinwänden nutzen - da kann man sogar ausländische LKW-Fahrer GEZ-pflichtig machen, Einzug der Gebühr erfolgt direkt über Toll-Collect; sämtliche Bergkreuze in den Alpen mit Flachbildschirmen behängen - auch Naturburschen zahlen. Ach ja, Fesseballons mit Bildschirmen, damit erwischt man auch ausländische Flugpassagiere...

Wo gibt es eine Beschreibung was unter Grundversorgeung der Offentlich Rechtlichen R+F Anstalten zu verstehen ist?
Wie sieht die Rechtfertigung für Werbung bezogen auf Grundversorgung aus?

Wenn man schon den Einbezug jeder elektronischen Einheit, jedes Chips, jedes noch so anders bestimmungsdefinierten Gerät durch die maßlosen ÖRAs definieren will, dann könnte "der Schuss nach hinten losgehen". Man kann durch die digitale Verschlüsselung Radio und Fernsehen Empfang ohne Bezahlung unmöglich machen. Erst mit einem winzigen Chip auf einer Karte bzw. einem SIM läßt sich das überwiegend minderwertige Getöse, das die ÖRAs absondern dann zahlpflichtig "genießen".
Es ist von einer gewissen Ironie, daß sich die Monstren "Anstalten" nennen. Ein Schelm, wer dabei gewisse Assoziationen hat.
Ach ja, - wenn man schon mit einem Transistor Rundfunkempfang haben kann, was für ungeahnte Möglichkeiten ergeben sich dann zur unermesslichen Besteuerung eines PCs, der viele zig Millionen Transistoren in sich hat, die man selbstverständlich auch einzeln als Empfangsgerät benutzen könnte - "ohne größeren technischen Aufwand" - ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Humor.

Wenn man schon den Einbezug jeder elektronischen Einheit, jedes Chips, jedes noch so anders bestimmungsdefinierten Gerät durch die maßlosen ÖRAs definieren will, dann könnte "der Schuss nach hinten losgehen". Man kann durch die digitale Verschlüsselung Radio und Fernsehen Empfang ohne Bezahlung unmöglich machen. Erst mit einem winzigen Chip auf einer Karte bzw. einem SIM läßt sich das überwiegend minderwertige Getöse, das die ÖRAs absondern dann zahlpflichtig "genießen".
Es ist von einer gewissen Ironie, daß sich die Monstren "Anstalten" nennen. Ein Schelm, wer dabei gewisse Assoziationen hat.
Ach ja, - wenn man schon mit einem Transistor Rundfunkempfang haben kann, was für ungeahnte Möglichkeiten ergeben sich dann zur unermesslichen Besteuerung eines PCs, der viele zig Millionen Transistoren in sich hat, die man selbstverständlich auch einzeln als Empfangsgerät benutzen könnte - "ohne größeren technischen Aufwand" - ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Humor.

Ich stimme Ihnen zu, Herr Theurer. Die PC-Gebühr ist Unsinn. Aber ein noch größerer Unsinn sind ARD und ZDF in ihrer jetzigen Form. Weltweit der teuerste öffentlich-rechtliche Rundfunk, über 25.000 festangestellte Mitarbeiter (von den freien ganz zu schweigen), 14 TV-Kanäle, 54 Hörfunkprogramme, Studiokomplexe, Verwaltungs- und Rundfunkräte in multipler Ausführung etc. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Und das alles kostet. Gerne drohen ARD und ZDF mit einer miserablen Programmqualität bei weniger Einnahmen durch Gebühren. Schwachsinn.
Das Krebsgeschwür Öffentlich-rechtlicher Rundfunk muss schleunigst reformiert werden. Fusion von ARD und ZDF, weniger Föderalismus, Schaffung von zentralen Redaktionen, Reduzierung des Programmangebotes sowohl im Radio als auch im TV, keine Werbung, mehr Transparenz, Entpolitisierung der Aufsichtsgremien etc.
Ich persönlich bin nicht länger bereit (Zwangs)Gebühren für Programmveranstalter zu bezahlen, die ihrem Programmauftrag nur bedingt bis gar nicht nachkommen.

Der nun anstehende Beschluss spielt klar auf zusätzliche Einnahmen für die Sender ab. Ich denke, bei Aufmachung und im informellen Bereich (Nachrichten vor allem) fallen ARD und ZDF durch wohltuende Sachlichkeit auf, wo bei den Privaten schon "eine umfallende Reisschüssel in China" zum Topthema werden kann. Ein Hoch auch auf das wirklich auch noch in heutiger Zeit sehr gute Korrespondentennetz des ÖR in aller Welt. Insofern sind ARD und ZDF schon wichtig im heutigen Mediengeschehen.
Trotzdem können Kosten gespart werden, in etwa dadurch, das beide ein gemeinsames Büro mit nur noch einem Chefkorrespondenten in Washington, Moskau oder sonstwo betreiben. Das täte es doch auch? Inwieweit in den Stammhäusern in Deutschland noch gespart werden könnte, entzieht sich meiner Kenntnis, unterstelle aber, das es möglich ist. Sendepunkte von 3Sat und anderen könnten sicherlich auch im Ersten oder Zweiten untergebracht werden - 3Sat könnte aufgegeben, und damit auch wieder ein zusätzlicher Verwaltungsapparat eingespart werden. Es gibt also einige Ansatzpunkte, um zukünftigen Gebührenerhöhungen zu entgehen - und der überflüssigen "Computergebühr" sowieso.

Da lachen sich doch alle tot, die rund um unsere Republik die Programme von ARD und ZDF über Satellit und Internet empfangen und keinen Pfennig berappen müssen.
Dass wir uns das gefallen lassen, beschreibt schon sehr unsere Mentalität. Wäre es nicht an der Zeit einmal den generellen Ungehorsam zu pflegen und diese Sesselpfurzer in die Schranken zu weisen?
P.S.: Ich bin nicht gegen die ARD und insbesondere die dritten Programme - aber Sparen müsste auch dort zur Pflicht werden.

Meiner Ansicht nach gibt das Programm der ARD / ZDF die hohen Gebuehren nicht wider. Wenn man sich an einem freien Tag mal "zu Observationszwecken" das Programm im deutschen Fernsehen (vereinheitlichen wir mal alles unter Free TV, auch wenn oeffentl./rechtl. nicht free ist ) ansieht, hoert man spaetestens nach 30 Minuten auf, oder man sieht sich massiver Gehirnerweichung ausgesetzt. Gerichtsshows, Talkshows und die Nachrichten bei RTL, wo grosse Qualitaet noch richtig klein geschrieben wird. Was kann denn wichtiger sein, als die Brust OP von wer weiss wem? Aber mit dem Fernsehen verhaelt es sich doch aehnlich wie mit jedem Gut: wuerde es niemand nachfragen, sollte sich das Angebot an die NAchfrager anpassen. Ist doch wie mit der BILD Zeitung, es gibt einfach zu viele Menschen, die Sch... nachfragen, sodass auch immer genug Muell angeboten wird.
Entschuldigen Sie die Wortwahl, aber beim Thema Fernsehen kann man in DL einfach nicht mehr emotionsfrei bleiben. Auf in die naechste Runde von ARD/ZDF, hier werden die Daumschrauben nochmal kraeftig angezogen werden, bis "sich was dreht".

Man kann nur alles unterstreichen was in diesem Artikel gesagt wurde.
Man kann nur ergänzend hinzufügen, daß das Konzept der "öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten" grundsätzlich auf den Prüfstein gehört. Im Rahmen der allfälligen Digitalisierung und einer sicheren, einfachen Verschlüsselung läßt sich 95% dieses welteinmaligen Systems der reinen "Unterhaltung" zuordnen.
Die Aufgabe eines umfassenden volksbeeinflussenden Instrumentes aus der Zeit des Reichpropaganda-Ministeriums wurde im Prinzip bei der Geburt der BRD fortgeführt. Es gab ja nichts anderes um die Bevölkerung zu INFORMIEREN aber nicht mit Müll zuzuschütten, für ein Geld das jedes andere Land der Welt für Wahnsinn erklärt.
Es ist keine Leistung von TV und Radio-Sendern vorstellbar, das diese unvorstellbare Summe auch nur ansatzweise rechtfertigen würde.
Im Falle einer freien Entscheidung, wie man sie bei Pay-TV hat, würden sich für die ÖRA vielleicht 1 Prozent der jetzigen Zwangsbeglückten für eine Bezahlung jener "Dienstleistung" aussprechen; wenn überhaupt. Deshalb scheut sich der Moloch peinlichst davor seine "Produkte" zu verschlüsseln. Ist dieser jetzige Zwang nicht ein Eingriff in die freie Selbstbestimmung eines Deutschen Staatsbürgers?

und das in den Rundfunkanstalten "verdiente" Politiker versorgt werden und die ehemaligen Angestellten fette Pensionen erhalten sollte auch nicht unterschlagen werden.
Da sollte mal ein Hartz IV mäßiges Reformprogramm aufgelegt werden, damit der ÖR ein Gefühl für das reale Leben bekommt.

soll jetzt deswegen GEZ bezahlen, damit die dann die Kohle ins Musikantenstadl stecken? Entschuldigung aber ihr seid doch nicht ganz sauber. Deutsche Medien sind ohnehin kaum noch zum aushalten, da beschäftige ich mich lieber mit der BBC (sämtlich Programme sind online verfügbar: www.bbc.co.uk) oder ABC Radio National (Australien, hier gilt gleiches www. abc.net.au).
Also an diesen seltsamen Verein überweise ich keinen Cent.
Den anderen Wünsche ich viel Spaß mit der Volksmusik und Volksverdummung!

Es ist schon erstaunlich, mit welcher Dreistigkeit den Buergern in die Tasche gelangt wird: wer hat ARD/ZDF denn gebeten, Ihre Inhalte ins WWW zu stellen? Und wenn sie es denn unbedingt tun muessen - wieso verlangen sie dann nicht Bezahlung per Abruf? Technisch ueberhaupt kein Problem!

Wie dumm unsere Politiker sind dokumentiert die Forderung nach Zusatzgebühren für den PC.
Sie zeigt ferner dass Gottschalk/Kerner & Co., etc. Millionen Zusatzeinnahmen mit den Rechten der öffentlich-rechtlichen verdienen die Bürger aber für kein Äquivalent zahlen sollen.
Fakt ist dass der Erwerb einer billigen Software für den PC die TV & Radiosendungs-Empfang auf dem PC verhindert und als Nachweis genügt um diese unter dem Deckmantel öffentlich-rechtlich die Abkassiererei zu verhindern.
Andere Lösungen wie SAT-Verschlüsselung und DOngle für TV bieten sich ebenfalls an.
In anderen Ländern Europas gibt es bei den Telefon-Gesellschaften Flat-Raten für Telefon-/Internet-/TV Benutzung in Höhe von rd. 29 EURO.
WArum nicht in Deutschland: Weil hier das Monopol der politisch & ineffekten Kaste die Unwirtschaftlichkeit und Dummheit durch nicht markgerechte Gebühren beschützt!

In der Diskussion fehlen die Haushalte, die nicht Fernsehteilnehmer sind. Diese würden durch die unsinnige Rechner-Gebühr automatisch auch zu Fernsehteilnehmern und müßten Gebühren zahlen für eine Leistung, die sie gar nicht wollen. Es geht dabei auch nicht um Haushalte, die sich Fernsehen nicht leisten können, sondern mehr um die, die dieses niveaulose Manipulationsmedium ablehnen.
Um auch im Zeitalter der Satellitentechnik Radiohören ohne Fernsehempfang zu ermöglichen, bedarf es auch hier der Verschlüsselung von Fernsehsendungen. Die Technik dafür gibt es schon lange.
Für die Sendeanstalten gilt dasselbe wie für alle anderen Anbieter im Internet: Wer eine Leistung anbietet und dafür Geld haben möchte, der muß mit einem gesicherten bzw. verschlüsselten Zugang dafür sorgen, daß nur zugreifen kann, wer auch bezahlt hat. Wenn es dadurch weniger Einnahmen gibt, bitte schön: weniger überteuerte Sendungen, dafür mehr Niveau, wäre ein überfälliger Fortschritt.
Für Ausländer oder Deutsche im Ausland, die z.B. die Deutsche Welle sehen oder hören möchten, kann man eine kostenlose Registrierung anbieten, so wie es Norsk Rikskringkasting (NRK) seit der Abschaffung der Kurzwellensender macht.

"Wer nun allerdings auf die Rundfunkanstalten einprügelt, der erwischt die falschen.", heißt es oben im Bericht.
Etwas weiter unten findet man dann folgende Aussage: "Das Verfassungsgericht entscheidet voraussichtlich Anfang 2007 über eine Klage von ARD und ZDF gegen die Länder. Diese hatten 2005 die Gebührenerhöhung leicht nach unten korrigiert."
Also sind es ja doch diese Sender auf die man 'einprügeln' muss, die da nach Gebühren gieren. Ich glaube nicht, dass die Länder Gebühren erhöhen, wenn es kein Verlangen danach gäbe.
Übrigens:
Warum sollen die Nutzer 100% Gebühren für die Nutzung von Internet via PC/Handy zahlen, wenn sie nur einen Teil der Leistung erhalten? Insbesondere, wenn die Zugangsgebühren dann noch zusätzlich bezahlt werden müssen, im Gegensatz zu TV und Radio.

Ein sehr gelungener, weil nicht nur kritisierender Beitrag (der mir natürlich aus der Seele spricht). Er zeigt auch Lösungsansätze auf. Einen weiteren Aspekt würde ich den Ausführungen gerne noch hinzufügen: Wenn denn ersichtlich wäre, dass die öffentlich-rechtlichen Sender (vor allem die des Rundfunks) noch gute journalistische Praxis walten lassen würden, dann fiele es schon leichter, die Gebühren zu bezahlen. Inzwischen sind die Sender aber von den rein privaten kaum noch zu unterscheiden - vom Deutschlandradio Kultur und DLF einmal abgesehen. Wie nannte das doch Wiglaf Droste in der TAZ: Brüllradio. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Klaus Taubitz, Sarstedt

Früher habe ich unter "Demokratie" verstanden, dass Volksvertreter gewählt werden, damit auf GERECHTE, EFFIZIENTE und RATIONALE Weise Entscheidungen im Sinne der Mehrheit des Volkes getroffen werden können.
In letzter Zeit stellt sich mir immer häufiger die Frage, ob unser bestehendes Parteiensystem einfach nur unfähig ist, auch nur einem der 3 genannten Ansprüche zu genügen, oder bewusst Entscheidungen herbeiführt, die dazu führen, dass gewisse Kreise ihren Lebensstandart halten können und ansonsten zum Nachteil der Mehrheit der Weg des kleinsten Widerstandes gegangen wird.
Es wird ein veraltetes Gebührensystem aufrecht erhalten, dass niemandem nutzt. Für den Kulturauftrag würde z.B. ein Fernsehanal mit Dokus, Nachrichten, Konzerten und von mir aus sogar Heimatfilmen vollkommen reichen. Warum müssen Sport, Soaps und Spielshows von der Allgemeinheit finaziert werden???
Rot - Schwarz sollte durch eine Regierung erstezt werden die einfach pragmatische Entscheidungen trifft, die mit gesunden Menschenverstand nachvollzogen werden können.
Braucht eine Demokratie dazu überhaupt Parteien??? Wozu sind Parteien mit ihren Kungeleien gut? Warum nicht einfach eine Bürgerdemokratie mit Experten statt Schwaflern einführen? Es rumort!

Die staatliche Förderung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten scheint bislang nicht allein den Griff in die Taschen der Bürger und und die Entwicklung maßloser Begehrlichkeiten, sondern auch - auf den ersten Blick ein Paradoxon - die Parteiigkeit der Berichterstattung von Anfang an nurmehr befördert zu haben. In der Gebührenfrage zeigt sich sich die Maßlosigkeit eines hoheitsstaatlich agierenden Betriebs, wenn der Radiorecorder im Firmenwagen beispielsweise auch dann noch als extra gebührenbelastet beurteilt wird, wenn der Antenneneingang mit einem Heißkleber unbrauchbar gemacht wurde. Daß die Öffentlich-Rechtlichen dem Anspruch von Überparteilichkeit in der Berichterstattung in so vielen Fällen jüngster Vergangenheit - gerade bei Minderheitenmeinungen oder internationaler Politik wie dem Irak- und dem Libanonkrieg - nicht nur nicht gerecht wurden, sondern unter die niedrigste Grenze der Hofberichterstattung, für im Ausland lebende Deutsche von monotoner Peinlichkeit, herabsanken, ist nur ein weiteres Zeichen für einen Fehler in der Gesamtstruktur. Die Bundesrichter sollten das Fehlurteil ihrer Kollegen korrigieren und die schnellstmögliche Auflösung dieser meinungsvielfaltzerstörenden kostspieligen Moloche ermöglichen.

und wenn wir denn schon beim Thema sind, dann stellt sich auch die Forderung nach einer Reduzierung der Sendeanstalten und auch Länder. Wieso brauchen wir Radio Bremen, wieso ein Bundesland Bremen, das als Stadtstaat noch nicht mal kompetent genug ist seine Sozialbehörden zu kontrollieren ( siehe Fall Kevin ).
Bremen und all die anderen Stadtstaaten sind abgebrannt wie Pommerland im Kinderlied und sollten aufgelöst werden! Die Hälfte an Ländern und Sendeanstalten würde genügen und NIEMAND würde den "Qualitätsverlust" überhaupt merken, außer den Beamten, Bürgermeistern und Ministerpräsidenten plus Anhang....

Seit die Sendungen der staatsabhängigen Rundfunkanstalten auch terristrisch digital ausgestrahlt werden, gibt es für die Radisender und Fernsehsender keinen Grund mehr, allen eine Rechnung zu stellen, die das produkt eines Konkurrenten nutzen wollen.
Es ist problemlos möglich, den digitalen datenstrom zu verschlüsseln und dann Karten zu verkaufen mit denen die Sendungen für alle, die das wollen, wieder zugänglich gemacht werden.
Wenn die regierungen fürchten, daß jene, die heute von den Rundfunkgebühren befreit sind, sich dann das regierungsnahe Produkt nicht mehr leisten können, können Sie entweder die Sätze für Harz4 etc um den betrag erhöhen, den ein Schlüsselkärtchen kosten würde, oder aber ein solches Kärtchen kostenlos abgeben.
Die Technik ist z.B. bei premiere bereits vorhanden.

Die Gebühren für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bedürfen insgesamt einer Neubewertung und Limitierung, wenn nicht gar Abschaffung.
Ist schon die Begründung der Gebührenpflicht durch das schlichte Besitzen eines Empfangsgeräts wenig überzeugend (sollte man dann nicht analog eine Gebühr für alle des Lesens Kundigen zur Finanzierung des "Bundesanzeigers" einführen? Jeder Alphabetisierte könnte ihn schließlich lesen - und auch er entspringt einer öffentlichen Informationspflicht), so ist das "öffentlich-rechtliche Informationsgebot" per elektronischen Medien spätens seit Entstehen der weltweiten freien Zugänglichkeit von Informationen aller Art via Internet keineswegs mehr mit der Vorhaltenmüssen von (objektiven?) Informationen zu rechtfertigen.
Auch unter Wettbewerbsaspekten spricht vieles gegen diese Gebühr.
Schließlich ist die Höhe der Gebühreneinnahmen ein Skandal: Über 7 Mrd. Euro pro Jahr (die durch Werbung noch aufgestockt werden) - das ist in etwa das Dreifache dessen, was dem Steuerzahler das komplette Auswärtige Amt wert ist. Und was bekommt der Gebührenzahler dafür? Dutzende seichter, gleichartiger Sender. Wären je ein anspruchsvoller Fernseh- und Radiosender nicht "informationspflichtkonform" und ausreichend?

meine Damen und Herren Politiker! Protestwähler, Parteiaustritte, geringe Wahlbeteiligung! Was schert's den Politikus.
Was soll's! Saugen wir unseren Honig daraus und lassen das Stimmvieh zahlen! Prost - hoch die Tassen!

Zitat von Herrn Theurer: Allein in den vergangenen 15 Jahren hat sich die Gebührenlast mehr als verdoppelt.
Klasse. Da ist was wahres dran. Mein Gehalt hat sich aber leider nicht verdoppelt. Gehaltserhoehungen werden doch Jahr fuer Jahr von stetigen Steuer- und Gebuehrenerhoehungen aufgefressen. Wieder ein Grund mich von den oeffentlich Rechtlichen weiter zu entfernen. Und hinzu auch noch mich vom Internet fernhalten. Back to the roots auf zurueck ins Mittelalter. Aber ich will mal nicht so sein, her mit der Gebuehrenerhoehung und dann lasst uns Deutschland in "New Amerika" umbenennen. Wiedermal zeigt sich sich, dass meine Waehlerstimme nur missbraucht wird um mir das Geld aus der Tasche zu ziehen statt mal fuer das Volk eine bessere Politik zu betreiben. Haben wir also schon zwei Unwoerter des Jahres. Unterschicht und Computergebuehr. Na Prost Mahlzeit.

Mal unabhängig davon, daß es sich in dem konkreten Fall der PC-Gebühr um Unsinn handelt - die Kommentare offenbaren eine furchtbare Krämerseelen-Mentalität. Bei allen Skandalen, Abhängigkeiten, Bürokratismen und aller Geldverplemperung in Einzelfällen ist der ÖR eine der wenigen Institutionen in diesem Staat, denen man noch so etwas wie Vertrauen entgegenbringen kann.
Und der in wesentlichen Bereichen so etwas wie die Kultur dieses Staates (mit)repräsentiert. Zum Beispiel durch den Unterhalt von 10 Sinfonieorchestern, die zu erschwinglichen Preisen i. d. R. Weltniveau präsentieren.

"Richtig wäre es, den Obolus je Haushalt statt je Empfangsgerät zu erheben."
Wieso sollte das richtig sein? Der "Obolus" ist schlicht und einfach eine Gebühr, und eine Gebühr ist an tatsächliche und beabsichtigte Nutzung geknüpft. Die Konvergenz zwischen Fernsehen und Internet ist technisch absolut nicht zwingend. Im Gegenteil, gerade bei einem gebührenpflichtigen Angebot liegt es nahe, Video- und Audio-Streams nur registrierten Nutzern verfügbar zu machen, die sich mit Kennung und Paßwort jeweils neu anmelden müssen.
Es gibt einige Leute, die ganz gezielt auf Radio und Fernsehen verzichten und die nicht durch fadenscheinige Behauptungen einer Konvergenz von TV und Internet zwangsweise von der GEZ eingemeindet werden dürfen. Gleiches gilt selbstverständlich für sämtliche Unternehmen, die im Regelfall gerade nicht(!) wollen, daß in ihren Räumen TV und Radio von den Mitarbeitern genutzt werden.
Warum beteiligt sich die FAZ hier an der widersinnigen und auch verfassungswidrigen Gebühr für Nicht-Nutzer?

An alle, denen die Gebührenabzocke der Öffentlich-Rechlichen auf die Nerven geht!
Die Mittelstands-FDP in Hessen hat eine Protestnote entwickelt. Wer in Hessen wohnt, kann diese Note unter
r.koch@ltg.hessen.de
an MP Roland Koch senden.
Außerhalb Hessens leiten Sie bitte die Protestnote an den amtierenden Präsidenten des Bundesrates, Schleswig-Holsteins MP Peter-Harry Carstensen.
peter-harry.carstensen@cdu.ltsh.de
Je mehr Menschen sich beteiligen, umso eher besteht die Chance auf eine Korrektur der Vereinbarung.
Mit frdl. Grüßen
Horst W. Löhl

Hoffentlich lesen die Entscheidungsträger für die
Rundfunk-& PC Gebühr diesen Artikel.
Alle reden vom Bürokratieabbau, aber alle
helfen mit das es misslingt. So steigert man beim Wähler den Frust ... und damit leider auch das abwandern zu kleineren Parteien (siehe letzte Landtagswahlen). Merkt das den keiner ?

Irgendwann wird immer alles zuviel.
Die Ö.R. Rundfunkanstalten wurden mit dem Auftrag zur Selbstverwaltung gegründet und durch die Verfassung geschützt. Dies zu einer zeit, in der die Abkehr vom Nationalsozialismus als unumkehrbar beschlossen, aber noch nicht so ganz sicher war.
Der Rundfunk hatte als soziale Einrichtung den Auftrag, die breite Bevölkerung sachlich zu informieren.
Im Laufe der Jahre hat er sich jedoch mit jeweiliger Verdoppelung der Kosten innerhalb von rund 10 Jahren zu einem Monstrum entwickelt, bei dem man sich wundert, wie wenig informativer und gehaltvoller Output von ihm geliefert wird.
Wenn man sich das Fundament anschaut, auf dem dieser Koloß steht, sind daran auch die viel zu mächtigen Parteien beteiligt, die vielfach ihre Mitarbeiter dort in ABM-Maßnahmen unterbringen, um selbst Kosten zu sparen. Insofern sind die Mininsterpräsidenten gefordert, sich ernsthafte Gedanken zu machen, ob der Rundfunk seinem Auftrag noch gerecht wird, - jedenfalls nicht mit Gebührenerhöhungen.

Dieser Beitrag macht mir Hoffnung.
Denn ich gehöre zu den wenigen, die tatsächlich keinen Fernseher nutzen und auch nicht über das Internet öffentlich rechtliches Programm sehen. Radioempfang habe ich angemeldet, aber kein Fernsehen, weil es an Primitivität und Sinnlosihkeit kaum zu überbieten ist! Ich lesen täglich -soweit Zeit vorhanden- die FAZ.
Mit welcher Berechtigung werde ich nun also wegen eines Internet PCs (mit DSL) dazu gezwungen, dieses abscheulich schwache Produkt (öffentlich rechtliches) Fernsehen zu alimentieren?
Mein Groll geht soweit, dass ich den eigentlich guten Ansatz des ÖR ganz über Bord zu werfen bereit bin und eine Zerschlagung der GEZ und die Finanzgrundlage ihrer Nutznießer zu fordern.
Ihr eigentliches Ziel haben sie seit Jahren aus den Augen verloren. Also weg damit!
Dass sie ihr Produkt im Web nicht kostenpflichtig anbieten wollen, spricht Bände und verrät die eigentliche Absicht: Abkassieren! Verschlüsselt würde es nämlich zu keinerlei Mehreinnahmen führen!

Eigentlich könnte man die GEZ Gebühren auch "Mundraub" in millionenfacher Form nennen - es bedient sich hier jemand dreist ohne die geringste Gegenleistung gegenüber den "Opfern". Strafmildernd könnte man anführen, dass sich das öffentlich rechtliche Sendernetz hervorragend dafür einsetzt, ehemalige Kumpanen und "Künstler" - egal wie wenig künstlerisch wertvoll sie auch waren - fürstlich in einem vergoldeten Netz aufzufangen... Ob wir als Volk das aber wollen??? Hier spielt jemand "Robin Hood" in die falsche Richtung - man beraubt das Volk und verteilt die Beute an die ohnehin Vermögenden!! Es ist seit langem an der Zeit, diese kriminelle Schmierenkomödie zu beenden und das ohnehin bestenfalls wertneutrale Fernsehen und Radio final zu privatisieren. Gerne wäre ich bereit, ein informatives und intelligentes Medium auf freiwilliger Basis (!!!) und damit leistungsbezogen finanziell zu unterstützen - der staatlich subventionierten organisierten Kriminalität habe ich schon vor Jahren zumindest partiell abgeschworen und meinen Fernseher verschenkt... Meinen PC werde ich nicht hergeben - im Gegensatz zum öffentlich-rechtlichen Nullsummenspiel hat das Internet tatsächliche Information, Werte und Engagement zu bieten. Bernd Almstedt

eine Frechheit ist das, was Bund und Länder gemeinsam mit den Rundfunkanstalten veranstalten. Warum soll ich Rundfunkgebühren zahlen nur weil ich die Möglichkeit dazu habe die Öffentlichen übers Netz zu verfolgen?!Auf Grund der Technischen Möglichkeiten könnte sowas wie Pay to view installiert werden um so denjenigen die Möglichkeit die Nutzung übers Netz zu ermöglichen. Ich weigere mich bei Verabschiedung eines solchen Gesetzes auch nur den Fuss eines Angestellten der GEZ in meine Wohnung setzen zu lassen.

es ist für mich unfassbar, wie offensichtlich den Internet-Nutzern Leistungen aufgedrängt werden, für die er dann auch noch bezahlenn muss. Es besteht überhaupt keine Notwendigkeit, dass die Anstalten ihre Leistungen über Internet vertreiben und wenn sie es tun sollten sie -so wie es andere auch machen- dies mit Benutzerregistrierung machen. Unbestellt zugesandte Ware bezahle ich nicht deshalb, weil ich einen Briefkasten habe. Entsprechender Grundsatz muss auch beim Rundfunk gelten.

für Ferienhäuser in Deutschland, die ein Radio oder Fernsehgerät haben, müssen Rundfunkgebühren zusätzlich zu den eigenen Gebühren vom Besitzer entrichtet werden. Für den Besitzer eines Ferienhauses im europäischen Ausland mit Satellitenempfang von ARD und ZDF gilt dies nicht bzw. kann dies nicht verfolgt werden.
Ich schätze persönlich die Qualität der öffentlich rechtlichen Sender und schaue gerne ihre Sendungen. Ich wäre auch bereit dafür etwas zu bezahlen.
Die Art der Gebührenerhebung halte ich jedoch in den heutigen Zeiten für absolut überholt. Technisch gibt es heute andere Lösungen. Selbst eine "Kulturabgabe" oder "-steuer" von allen Privatpersonen halte ich für ehrlicher als sich auf juristische Spitzfindigkeiten über Geräte mit Emfpangsmöglichkeiten einzulassen.
Eine europäische Angleichung von "Kultursteuern" wäre in unseren heutigen Zeiten sinnvoll.
Georg Ratz

Mal seh'n, was dem Staat noch so einfällt um abzuzocken. Vielleicht hilft da www.d-a-d.info ?

Wie war das? Nicht auf die Rundfunkanstalten sollen wir "einprügeln", sondern auf die Länder - warum tut dann der Autor gerade das Gegenteil?
Abgesehen von dieser logischen Schwäche ist dem Tenor des Artikels voll zuzustimmen. Die Willkür, mit der Rundfunkanstalten und Politiker uns seit Jahrzehnten abkassieren, gehörte eigentlich schon längst untersagt; selbst ein positives Signal aus Karlsruhe wäre da nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Dennoch: wir leben in einem Gebührenparadies, wo Rundfunk- und Fernsehgebühren, eingezogen von dem unkontrollierbaren Bürokratie- und Überwachungsmoloch GEZ, nur einen kleinen Teil der vom Bürger verlangten Abgabenlast darstellen. Steuererhöhungen, Benzinpreise, LKW-Maut und dazu die überhöhten Preise wirtschaftlicher Monopolisten (Bahn, Post, Telekom, Strom- und Gaslieferanten) ziehen nicht nur Unternehmern, sondern uns allen immer mehr Geld aus der Tasche. Der Protest gegen die Computergebühr geht in die richtige Richtung. Er kann aber nur ein Anfang sein.

Erst vor ein paar Tagen habe ich einen Artikel ueber die Erhebung seltsamer Gebuehren in Amerika gelesen.
Wir sind mit dieser PC - Gebuehr auch auf dem besten Wege in diese Richtung. Vor allen Dingen zeigt diese Gebuehr, wes Geistes Kind unsere Politiker sind.
Niemand, auch ich nicht, hat ein Interesse an diesem unsinnigen Angebot der ARD. Aus diesem Grunde werde ich auch zum Boykott aufrufen und dazu auffordern, diese Gebuehr nicht zu bezahlen.
ARD und ZDF sollen erst einmal ans sparen denken; wozu brauchen wir diese unzaehligen Rundfunk -und Fernsehanstalten, die nicht einmal vernuenftige Programme anbieten. Fuer das, was uns geboten wird, muessten die Anstalten uns eigentlich noch Geld auszahlen.
An meinem jetzigen Aufenthaltsort in Kanada zahle ich fuer oeffentliche Programme ueberhaupt keine Gebuhren.
Privatsender verlangen allerdings Bezahlung - allerdings minimal.

Erst vor ein paar Tagen habe ich einen Artikel ueber die Erhebung seltsamer Gebuehren in Amerika gelesen.
Wir sind mit dieser PC - Gebuehr auch auf dem besten Wege in diese Richtung. Vor allen Dingen zeigt diese Gebuehr, wes Geistes Kind unsere Politiker sind.
Niemand, auch ich nicht, hat ein Interesse an diesem unsinnigen Angebot der ARD. Aus diesem Grunde werde ich auch zum Boykott aufrufen und dazu auffordern, diese Gebuehr nicht zu bezahlen.
ARD und ZDF sollen erst einmal ans sparen denken; wozu brauchen wir diese unzaehligen Rundfunk -und Fernsehanstalten, die nicht einmal vernuenftige Programme anbieten. Fuer das, was uns geboten wird, muessten die Anstalten uns eigentlich noch Geld auszahlen.
An meinem jetzigen Aufenthaltsort in Kanada zahle ich fuer oeffentliche Programme ueberhaupt keine Gebuhren.
Privatsender verlangen allerdings Bezahlung - allerdings minimal.

"In einem Rechtsstaat sind auch unpopuläre Gesetze verbindlich", schreiben Sie, Herr Theurer. Wieso?
Verbindlich kann nur etwas sein, an das ich mich gebunden habe, z.B. ein Vertrag oder ein Treueversprechen. Dies ist bei Gesetzen regelmäßig nicht der Fall. Der inflationäre Gebrauch des Wortes Gesetz für papierne Meinungsäußerungen von Parlamenten sollte nicht darüber hinwegtaüschen, was ein Gesetz wirklich ist: Ein Gesetz ist, was stimmt. Und zwar etwas, was immer wieder - gesetzmäßig - stimmt.
Aber selbst die parlamentarischen "Gesetze" sind nur anwendbares Recht, wenn diese beispielsweise verfassungsgemäß sind, was sie eben oft genug auch nicht sind. Selbst dann aber können Sie auch Unrecht sein, selbst für ein mittelmäßiges Rechtsempfinden.
Ganz richtig, sehr geehrter Herr Theurer, erkennen Sie, daß die geplante GEZ-Computergebühr offensichtlicher Unfug ist. Man mag dies von Staats wegen durchsetzen, staatliche Stellen haben ungeheure Macht. Mit Recht hat dies allerdings dann nichts zu tun.
In einer Demokratie ist es Sache das Volkes, das wieder in Ordnung zu bringen. Und das Volk ist hier dabei, genau dies zu leisten. Die Ministerpräsidenten sind gut beraten, die Zeichen der Zeit zu erkennen.