Eingekauft wird in Second Life mit Linden Dollar - die sind bares Geld wert

Second Life

Echtes Geld für die virtuelle Welt

Second Life hat sich längst zu einem Platz für reale Unternehmen entwickelt. Nun sind die Samwer-Brüder eingestiegen. Sie haben sich an den Anshe Chung Studios der ersten Second-Life-Millionärin Ailin Gräf beteiligt.

Lesermeinungen zum Beitrag

26. Februar 2007 12:43

Mir ging es nicht um SPiele im allgemeinen

Andreas Wessels (PhunkyData)

sondern eher um diese Art von Spiel das sich gerade einer medienwirksamen Propaganda erfreut und weder revolutionär ist, noch unterhaltsam.

Zielt es doch einzig und allein darauf in Second life das auszuleben was man doch besser im realen Leben tun sollte.

Dort im Rahmen seiner Möglichkeiten und seines Antriebs erfolgreich zu sein.
In einem Spiel möchte ich entspannen.

Da brauche (noch will ich dort) mit genau der Werbung zugeballert werden die mich schon im RL nervt.

Zudem zielte ich auf den Unfug, das bei diesem Spiel Millionenbudgets aufgewendet werden um die "Spieler" als Marktmarrionetten auch dort zu penetrieren, wo sie sich eigentlich entspannen wollen.

Diese "In Game Werbeidee" trägt sich mitlerweile durch viele Spiele.
Solche Produkte werde ich nicht mehr kaufen.
Ich sehe nicht ein für ein Produkt zu bezahlen das weitaus mehr Geld damit verdient mir als zahlendem Kunden im Spiel Werbung um die Ohren zu schlagen.

Die Sims ist ebenfalls so ein "angeblich" pädagogisch wertvolles Spiel das zu nichts anderem erzieht, als zu konsumieren.

Generation Spaßgesellschaft.

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24. Februar 2007 16:14

Zielgruppe....

Andreas Wessels (PhunkyData)

sind die Entertainment und Konsumsüchtigen.

Kinder und Jugendliche.
Habe mir das "Spiel" mal angeschaut.

Und einmal mehr kann ich die Summen realen Geldes nicht verstehen, die da für so einen Nonsens aus dem Fenster geworfen werden.
Jeh energischer die Markenhersteller, kanibalenhaft am Fleisch ihrer bisher eh schon zu einem Großteil überstrapazierten Konsumenten nagen, desto schneller werden sie wahren Hunger leiden.

Das Gleichgewicht in diesem marktwirtschaftlichen Kreislauf ist bereits empfindlich genug geschädigt.
Aber das ist dank Globalisierung ja egal.
Wenn wir das Feld "Deutschland kahl gefressen haben schwappt die Wohlstandswelle gerade über das nächste Land.

Mann muss als skrupellose Wirtschaftsheuschrecke nur wandern können.
Was die Heuschrecken ja mitunter augenblicklich und in den letzten Jahren, vermehrt getan haben.

Ganz ehrlich.
Warum will ich das realen Leben wo mich die Konsumwerbeflut eh schon annervt noch im virtuellen Freizeitraum ausleben?
Das kann nur jemandem Einfallen der sein Gehirn morgens eh schon im Glas gelassen hat und zombikonsumierend vor sich hinvegetiert.

Wers schön findet.

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