Urheberrecht

Kein Blut für Downloads

Ein offener Brief hatte die Bundesregierung am „Tag des geistigen Eigentums“ zum erhöhten Schutz des Urheberrechts aufgefordert. Die Kanzlerin antwortete mit einem Video-Podcast, in dem sie Hilfe versprach, und erntete den Spott der Bloggerszene. Von Oliver Jungen

Lesermeinungen zum Beitrag

29. April 2008 08:52

Zielsetzung?

Los Närgli (lma666)

Der Diebstahl geistigen Eigtums in Form von Downloads läßt sich nicht wirklich kontrollieren. Hard- und Software machen eine nahezu beliebige Reproduktion möglich, jeder Kopierschutz ist innerhalb kürzester Zeit ausgehebelt.
Das sind derzeit technische Fakten, gegen die auch keine Regierung etwas tun kann, ohne Kontrollmechanismen aufzubauen, die verfassungswidrig sind.

Aber die Unterhaltungs-Industrie hat diese Entwicklung mit gefördert und finanziert und davon auch profitiert.
Warum z.B. bekommt man heute den Kinofilm schon drei bis bis vier Monate nach Erscheinen ganz legal auf DVD?
Es ist schon ein Bißchen "die Geister die ich rief" im Spiel...

Und solange auf dieser Welt Staaten sytematisch Patent- und Urheberrechte unterlaufen und einen wesentlich größeren Diebstahl begehen als alle "Downloader" auf dem Rest der Welt zusammen, wird es im "World wide web" eben schwer sein, zu begründen, warum man das duldet und tw. sogar fördert, dem einzen Downloader aber mit schweren Strafen droht.
Denn letztendlich ist der "Daten-Dieb" von heute auch der Kunde von gestern und vielleicht auch von Morgen.







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