Es ist jawohl der Hammer, dass ausgerechnet die Weltfremden Politker aus Deutschland und der EU sich überlegt haben so und auf diese Weise den Verbraucherschutz zu erhöhen. Hiermit wurde ein Manifest des Römischen Rechts - des Vertragsrechts erschüttert. Wo 1000 Jahre galt "pacta sunt servanda" (Verträge sind einzuhalten), da gilt heute:"Verträge sind nur dann einzuhalten, wenn du dir auch nach Wochen sicher bist, die Ware wirklich haben zu wollen und dir es auch in einem Monat nicht anders überlegst"
Totaler Schwachsinn!!! Natürlich gibt es einen gewissen Bedarf an Verbraucherschutz. Aber der bezieht sich auf die "schmierigen " und "hinterrücksen" Internet-Geschäfte mit besonder verzwickten Klauseln. Das Groß an Onlineverkäufen wird jawohl eindeutig von seriösen und geschäftstüchtigen Unternehmern betrieben, die nur eins wollen: ihr Gut zu dem angepriesenen Preis vertreiben. Stattdessen schwächt die EU mit ihrer aus 2000/2001 stammenden Vorgabe die Rechte der Händler und stärkt zudem noch die Einnahmen der DHL, die für den ganzen Hin- und Her-Versand zuständig ist. "OHNE ANGABE VON GRÜNDEN...WIEDERRUFEN" HA, dass ich nicht lache. 90% der Käufer wissen was Sie da kaufen und werden nicht durch kleine Gimmicks dazu überredet!
Das ganze war doch schon Ende 2001 absehbar. Wer in Deutschland handelt, ist doch selber schuld.
Lassen sie sich nur Zeit Fr.Zypries. Inzwischen werden weiter tausende seriös arbeitende Anbieter abgemahnt und spülen riesige Summen in die Taschen gieriger Anwälte und böser Konkurrenten.
Der Gesetzgeber soll die entsprechenden Gesetze klar (auch im Internet) publizieren und die Kenntnis via Publikation erzeugen und danach voraussetzen (genau wie bei den ganzen anderen Gesetzen auch).
Versandhändler müßten dann keine solchen Belehrungen etc. mehr machen. Solche korrekten Belehrungen samt weiterer Info kosten nämlich min. eine DINA4 Seite mit einer 6-Punkt Schrift.