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„Jeder will heute berühmt sein“

Chris DeWolfe, Mitgründer der Internetseite Myspace, im F.A.Z.-Interview über den Selbstdarstellungsdrang, das Leben nach dem Verkauf des Unternehmens und über Youtube.

Lesermeinungen zum Beitrag

22. Dezember 2006 16:05

Ab nach Frankreich, Frank?

Fionn Huber (fionn)

Zum Thema "berühmt sein"....

Henrico Frank, Deutschlands berühmtester Arbeitsloser, hat imo gute Chancen, in Frankreich und in Grossbritannien Geld zu verdienen. Die französischen Medien (u.a. TF1 Hauptnachrichtensendung um 20.00h) haben schon diese Woche über Frank berichtet. Die deutsche Wirtschaft boomt - trotzdem ist Frank ohne Job. Wie lebt man als Arbeitsloser in Deutschland?
Wie wäre's mit einem TV-Reportage zum Thema "A Day in the Life of Frank"? Oder "Christmas Day bei Henrico Frank"?

P.S. Es weihnachtet wenig auf FAZ.Net, oder?

F. Huber

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22. Dezember 2006 11:31

Jeder will berühmt sein?

Marco Vogt (MarcoVogt)

Jeder möchte berühmt sein? Das wage ich zu bezweifeln, solange es eine Berühmtheit betrifft, die flüchtig ist.

Früher schrieb man Tagebuch, ich kann heute noch das Tagebuch einer Vorfahrin von 1830 lesen. Das ist kein Problem. Wer wird noch im Jahre 2200 die Youtube Videos von Teenagern aus dem Jahr 2006 sehen? Vermutlich niemand, weil sie sich verflüchtigt haben.

Berühmtheit? Will das jeder wirklich erreichen? Lieber einen guten Job, glücklich und gesund und keine materiellen Sorgen. Berühmt wollen die meisten Menschen werden, weil sie sich davon Reichtum ohne "Arbeit" versprechen. Jehr mehr das jedoch anstreben desto schlechter wird es unserer Gesellschaft letzlich gehen.

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