So eine Persönlichkeit wie Axel Springer fehlt heute in Deutschland. Die guten Zeiten der "Welt" waren als sie noch ein "Kampfblatt" war. Das der Niedergang in den Siebzigern begann hing sicher auch mit dem wechselnden Zeitgeist zusammen, man kann auch sagen Springers Feinde bekamen die Oberhand.
Ein Glück für die deutsche Zeitungslandschaft, vielleicht sogar für die FAZ, dass es die "Welt" noch gibt. Immerhin macht der neu geführte Springer-Verlag erhebliche Anstrengungen aus der einst arg beleumdeten Springer-Ecke rauszukommen.
Die Meinungsvielfalt innerhalb des Konzerns hat - nicht zuletzt durch die jetzige "Welt"- erheblich zugenommen.
Für Leser und Zeitungslandschaft ist das jedenfalls von Vorteil. Vielleicht auch für die Auflage.
Schade für die FAZ, dass sie die „Welt“ nicht bekommen hat.
Springer hätte lieber die BILD verlieren sollen.
Sicherlich hätte dieses, vielen Bürgern viel Leid und Schaden erspart.