Mark Zuckerberg

Facebook-Gründer Zuckerberg

Der Streber

Er ist 23 und misst sich an Bill Gates. Seine Internetfirma Facebook taxiert er auf 10 Milliarden, und bei öffentlichen Auftritten schwankt er zwischen Übermut und Schüchternheit. Sein Markenzeichen sind Badelatschen. Ein Porträt von Roland Lindner, New York.

Lesermeinungen zum Beitrag

16. Oktober 2007 20:09

@Sven Ganzenmüller ... auf den Teppich bleiben

Andreas Becker (tiger172)

Im Moment sind es 40Millionen Nutzer, dabei steigt die Zahl noch rasant an, also könnte es durchaus sein das die Zahl in absehrbarer Zeit auf weiter über 100Millionen Nutzer ansteigen würde.

Wenn man jetzt einfach mal von 100Millionen aktiven Nutzern ausgeht dann hat man noch einen Wert pro Nutzer von 100Euro. Wenn jetzt jeder Nutzer wirklich 100Euro Wert wäre, dann würde sich der Kauf dieses Unternehmens für 10Milliarden Dollar schon nach einem Jahr lohnen!

Wenn man das allerdings über einen längeren Zeitraum sieht, dann bleiben von den 100Euro noch ein Bruchteil übrig.

Und noch ein Wort zu der Werbung, man kann perfekt bei Facebook, Studivz usw. werben, da man speziell Werbung schalten kann, für Informatiker, für Leute die Solo sind, für Leute die in diversen Gruppen sind und das könnte man hier beliebig weiter aufzählen.

Die heutige Jugend ist kaum noch mit herkömmlicher Werbung zu bekommen (Fernseher, Zeitung usw.)

Daher ist das die Zukunft!

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16. Oktober 2007 17:58

Idee - Vision - Spinnerei - Und dann?

Albert Genser (agens1)

Wenn ich mich richtig erinnere, hat gerade Facebook alle Profile seiner User für Google geöffnet: Also 45 Miollionen privater Einträge frei über's Netz erreichbar. Allein dieser "Schachzug" lässt an der Seriösität von Facebook zweifeln. Wer so mit den Daten seiner User umgeht, wird es bald zu spüren bekommen. Schließlich haben auch Headhunter und Personalchefs das Web für Recherchezwecke entdeckt. Und nicht jede private Äußerung aus Studententagen ist gut für die Karriere. Außerdem gibt es so kaum einen Grund, auf Facebook zu werben, wenn doch diegleichen Profile auch bei Google zu finden sind.

Dass es in Deutschland keine solchen Ideen gibt, ist falsch: es gibt ganz viele gute Ideen, aber mit der Finanzierung ist das so eine Sache. Die Angewohnheit deutscher Kapitalgeber (Banken genauso wie private Investoren oder staatliche Organisationen) nur dem "Erfinder" Geld zu geben, der bereits genügend hat, ist nicht wirklich innovationsunterstützend. Auf diesem Wege werden ungewöhnliche Ansätze bereits im Keim erstickt.

Ob sich das Konzept von Facebook wirklich etablieren kann, bleibt abzuwarten. Ich bin skeptisch.

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16. Oktober 2007 17:42

...auf dem Boden bleiben!

Sven Ganzenmüller (GanzMue)

Mit ganz einfacher Mathematik kann man sich einmal vor Augen führen, dass ein Unternehmenswert von 10 Mrd. USD utopisch ist. Bei derzeit angeblichen 40 Mio. aktiven (!) Nutzen würde es bedeuten, dass jeder Nutzer einen Gegenwert von 250 USD darstellt. Selbst wenn die Zahl der aktiven (!) Nutzer sieben mal so hoch wäre (entspricht dann nahezu der Bevölkerung der USA), würde das bedeuten, dass jeder Nutzer einem Wert von 35 USD entspricht. Jeder, der sich ein wenig mit dem Business der Werbung auskennt muss erkennen, dass dies nicht ganz hinhauen kann! Deutsche Kommentare hin oder her...

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16. Oktober 2007 14:28

@Kronbichler

Werner Schmidt (banker-schmidt)

Nennen Sie mir mal das Land, wo ständig "Milch und Honig" fließt. Wo ist das Land auf der Welt mit besserer Infrastruktur, besserem Rechtswesen, besserem Gesundheitswesen? Nur der Gesamteindruck ist gerecht. Einzelne Bausteine sind Interessenpartikel. Und wer braucht die Leistungen von "Facebook" wirklich?

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16. Oktober 2007 13:32

Typisch deutsche Kommentare...

Martin Kronbichler (marrtin)

Ich gönne dem jungen Mann seinen Erfolg - und könnte gleichzeitg weinen, dass wir in Deutschland so gut wie nie solche erfolgreichen Gründer hervorbringen, die mit ihren Ideen und ihrem Wagemut Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen.

Aber zur Ursachenforschung braucht man gar nicht mal das schlechte Schulsystem oder schlechte Kreditbedingungen für Startups bemühen. Es reicht ein Blick in die anderen, teils abschätzigen, teils überheblichen Kommentare.

Solange Mut zu Neuem und Risiko in unserem Land einen so niedrigen Stellenwert haben, werden wir weiterhin wahlweise über ein Arbeitslosen-, Renten- oder Wohlstandsproblem (im Vergleich mit anderen Ländern) klagen...

Zum Glück ist das Leben (meist) gerecht, und wir erhalten fortlaufend den verdienten Preis für unsere Einstellung...

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16. Oktober 2007 13:03

Neider...

Andreas Becker (tiger172)

Er hat eine gute Idee und ist damit heit nun ein reicher Mann, was habt ihr dagegen?

Und wenn er 5% an Microsoft oder sonstwen für 500Millionen Dollar verkauft, dann hat er ja nicht so unrecht damit das SEIN Unternehmen 10Millarden Dollar Wert ist.

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16. Oktober 2007 11:24

facebook, Überflieger oder Bruchpilot

Heiko Wohlgemuth (der-heiko)

Zuckerbergs Ziel: Immer mehr Dinge des täglichen Lebens können von der Facebook-Seite aus erledigt werden, ob Einkaufen oder Musik herunterladen. Facebook soll so die Steuerungszentrale für die Internetaktivitäten der Mitglieder werden. Eine Art Microsoft Windows für das Internet, in dem zusätzlich die Nutzer miteinander verbunden sind.

Tja, ich bin schon eine ganze Weile im Netz unterwegs und genau dieser Gedankenansatz ist mir schonmal untergekommen. Seinerzeit hiess dieses Konzept AOL.com und auch dort sollte das Internet in seiner Komplexität vom Betreiber vorgefiltert werden. Später kam dann die Gier nach den Dollars und das Ende ist ja bekannt...

Ich denke, dass es auch mit Facebook so laufen wird.

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16. Oktober 2007 10:26

Wert eines sozialen Netzwerkes

H St (hstainer)


Der Wert eines sozialen Netzwerkes wie z.B. Facebook bemisst sich in der Tat i.d.R. weniger an der Technologie als solche (wobei Facebook auch rein technisch gesehen im Vergleich zu anderen Plattformen, z.B. StudiVZ viel weiter entwickelt ist), sondern an etwas ganz anderem: der Masse an Nutzern, die über die klassischen Wege für Unternehmen nicht mehr zu erreichen sind. Viele Studenten z.B. schauen heute kaum noch fern, haben im WWW eine "Bannerblindheit" entwickelt, lesen "offline" keine Magazine und Zeitschriften mehr, hören Radio vielleicht dann noch wenn die Batterie des Ipods leer ist, und wechseln so oft ihren Wohnort, dass die Postadresse für Unternehmen an Sinn verliert.
Wie soll man solche potentiellen Kunden noch erreichen, wenn nicht über soziale Netzwerke, wo z.B. alle Fans von "Rockmusik" gezielt ausgefiltert und angesprochen werden können?
Facebook hat die Nutzerzahlen, die im Vergleich zu anderen Netzwerken dieser Art einen Preis wie er genannt wurde rechtfertigen würden. Natürlich bleibt abzuwarten, wie sich das in Zukunft entwickelt, derzeit sieht es jedoch sicherlich nicht schlecht aus.

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16. Oktober 2007 10:00

Facebook

Werner Eickhoff (WernerEickhoff)

Selbstinzenierung bringt schon einmal 5 Milliarden. Der Rest ist Peanuts. Leider glauben wir immer noch, dass Menschen in Amerika anders sind als hier.

Hochmut kommt vor dem Fall und auch mit Badelatschen kann man ausrutschen.

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16. Oktober 2007 09:57

wiedermal...

Heiko Schlösser (xx5000)

ein programm das eigentlich niemand wirklich braucht und das einen jungen menschen zum überschnappen bringt.
also ein leistung die 10 mrd wert sein soll erkenne ich nicht.
sorry wahrscheinlich bin ich zu "dumm" um jeden programm hinterher zu rennen und es zu nutzen.

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16. Oktober 2007 09:44

Der Wert von Daten, Zugang zu Nutzern

Friederine Teich-Erdmann (Teich-Erdmann)

Da haben die Inhaber jedenfalls einen Vorteil

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16. Oktober 2007 09:24

Misst sich an Bill Gates

Andreas Wessels (PhunkyData)

Der junge Mann betitelt den Wert seiner "Firma" auf 10 Milliarden? *lach*
Mit welcher erbrachten Leistung?
Der Servertechnik und der Internetseite?
Oder wegen des Inhalts der durch andere Leute bereit gestellt wird?

Tut mir leid aber ich habe das Gefühl das einige Leute in dieser Welt unter Realitätsverlust leiden.

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