Microsoft und Yahoo

Die zwei Verlierer

Die Übernahme von Yahoo durch Microsoft ist geplatzt. Hinter die Managementqualitäten von Microsoft-Chef Steve Ballmer muss man jetzt ein Fragezeichen setzen. Aber auch Yahoo-Chef Jerry Yang kann sich nicht als Sieger fühlen. Von Roland Lindner

Lesermeinungen zum Beitrag

05. Mai 2008 12:19

Zu Gierig

Simon Pein (shampaign)

Wenn Yahoo keinen Plan B haben sollte, dann war das schlicht und einfach zu gierig von Yahoo, und es ist gieriges jammern auf hohem Niveau. Find ich unverstaendlich.

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05. Mai 2008 08:30

Richtige Entscheidung von Ballmer

Karsten Krug (kkrug)

wenn man ein Geschäft nicht zu seinen Vorteil abschließen kann, dann muß man NICHT machen. Und vielleicht merken die Yahoo-Aktionäre, dass sie zu hoch gepokert haben. Ich denke Ballmer hat echte Managerqualitäten bewiesen. Merke: wer jeden geforderten Preis bezahlt ist dumm!!!

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04. Mai 2008 21:11

Ich sehe noch eine andere Möglichkeit

Alphonse Diable (lediable)

Ballmer pokert hart und setzt den unbotmäßigen Chang von Yahoo mit dem Rückzug des Microsoft Gebotes nun erstmal deftig unter Druck. Man sollte nicht vergessen, wo Yahoos Aktien notierte, BEVOR MSFT das Gebot abgegegeben hatte: Bei unter 20 Dollar. Yahoo hatte damals (wieder einmal) enttäuschende Zahlen geliefert. Im Gefolge des MSFT Gebotes stieg der Kurs von Yahoo dann zeitweise auf deutlich über 30 Dollar. Morgen wird er wieder abstürzen, vermutlich in die niedere 20 er Region. Und den Yahoo Aktionären wird klar werden, dass es für sie - vordergründog- nur eine Hoffnung gibt (man betrachte den Chart ) : Microsoft. Der Druck auf Chang wird sich drastisch erhöhen. Der weitere Ausgang des Pokerns wird spannend.

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