Google ist nicht deshalb die Nummer 1, weil sonst keiner einen Suchservice bietet, sondern weil bei Google die relevantesten Ergebnise oben stehen. Dass ein Schueler, der nach der NSDAP sucht moeglicherweise auf einer Webseite mit rechtsradikalen Inhalten landet ist nicht auszuschliessen. Wenn dieser Schueler jedoch das Internet zu recherchezwecken nutzen will, liegt es in seiner Verantwortung (bzw in der seiner Familie), sich ueber den Umgang mit dem Web zu informieren (dazu gehoert durchaus die Nutzung versch. Suchmaschinen (man beschraenkt sich schliesslich auch nicht auf nur eine Tageszeitung)). Ueber den im Artikel erwaehnten Verhaltenscodex bin ich durchaus schockiert. Ich nutze das Internet, Onlinenews, Foren, usw. eben weil ich keine Zensur erwarte. Informationsfreiheit ist etwas Elementares und ich kann mir keinen Grund dafuer vorstellen, einem anderem die Vorauswahl zu ueberlassen. Einen zusaetzlichen, als zensiert gekennzeichneten Service erachte ich (gerade im Bezug auf Kinder) durchaus als sinnvoll. Dies jedoch zur Regel zu machen bedeutet eine Entwicklung zu chinesischen Verhaeltnissen.
Gruesse.
Medienexperten, Stiftungen von politischen Parteien und augenscheinlich seriöse Medienunternehmen.
MAg sein, das mit der markbeherrschenden Stellung von Google. Aber warum? Weil Google eben auch am besten ist. Schnelle Treffer ohne ständige Porno-Popups. Werbung kalr als solche gekennzeichtnet. Es arbeitet sich am besten mit Google. Und wer anderen etwas bietet, darf auch die Nummer 1 sein
Erstens. Wer behauptet denn, dass Otto Normal erst "lernen muss, kritisch mit den Ergebnissen aus der Suchmaschine umzugehen"? Muss Otto Normal wirklich immer und ueberall ueberbeschuetzt werden und warum wird immer suggeriert, dass Otto etwas duemmlich und unmuendig ist?
Zweitens. Wer behauptet, dass ein Regulierungsbuerokrat oder die Behoerde kritikfaehiger waere? Die Leute kochen auch nur mit Wasser, und keineswegs unbedingt kompetenter als ein mathematischer Algorithmus. Wer sagt mir, dass sie nicht ebenso bestechlich waere? (Und sich von BMW oder Marlboro oder sonst einem Konzern kaufen liesse?). Achtung: ich spreche auf globaler Ebene, nicht von deutschen, bekanntlich unbestechlichen Beamten.
Drittens. Eine Suchmaschine, die nicht Vielfalt bietet (sondern irgendeine seltsame "Marktkonzentration") kann und wird nicht ueberleben, weil sie nicht aufgesucht wuerde.
Otto Normal sucht sehr wohl links auf nachfolgenden Seiten auf (nach 20, 30, oder auch 40 Treffern). Ich jedenfalls. Und fuer die Statistik bin ich Otto Normal.
Als Internet Consultant muss ich beinahe täglich mit diesem Phänomen umgehen. Ich finde diese Art der Berichterstattung sehr wertvoll und man sollte auch in der Zukunft immer sehr kritisch mit der Berichterstattung über Suchmaschinen umgehen.
mfg
Peter Michalicka