Computerspiele

Ansturm auf „World of Warcraft“

Lange Schlangen vor den Läden um Mitternacht erinnern eigentlich an neue Bände von „Harry Potter“. In der vergangenen Woche drehte sich dagegen alles um ein Internetspiel: „World of Warcraft“. 680.000 Abonnenten gibt es in Deutschland. Tendenz steigend.

Lesermeinungen zum Beitrag

22. Januar 2007 12:46

Das Fazit steckt im vorletzten Absatz

Andreas Wessels (PhunkyData)

Ein Bericht ohne wenig objektive Ansichten meiner Meinung nach.
Einzig und allein das Fazit sollte vielen dabei ins Auge stechen.

"Die Leute sitzen mitunter lieber vor dem PC als vor dem Fernseh".

Wenn ich so einen Müll wie Big Brother sehe, DSDS oder unsere tonnenweise schlecht produzierten Gerichtsshows oder noch schlimmer, das Jamba Penetrationsprogramm zwischen dem zwischendurch mal ein bischen Film läuft, wundert mich das auch nicht groß.

Wenn ich etwas wie WoW spiele kann ich zumindest viel Kreativität seitens der Entwickler erkennen und zudem mich selbst auch auf einem halbwegs geistreichen und kreativen Niveau mit mir und unzähligen anderen netten Leuten beschäftigen.

Immernoch besser als sich durch das "Medium" (dieser Begriff ist heute ja eher negativ zu sehen) Fernsehen verblöden zu lassen.

Abgesehen von einigen Kulturkanälen die wirklich wirtschaften und daran interessiert sind wissen, Neugier und Erfahrungsdrang zu wecken, besteht der großteil der Sender aus riesigen, teuer Produzierten Müllhalden die man dann auch noch groß als "Erfolgskonzepte" verkauft.

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22. Januar 2007 12:14

Werbung...

Markus Leibold (MSL)

...schön und gut, aber es zeichnet sich jetzt schon eines ab: Wenn die erhöhten Einnahmen durch Werbung nicht an den Kunden weitergegeben werden, wird dieser sich massiv zur Wehr setzen - und das völlig zu Recht.
1000 Einblendungen erreichen wohl die meisten Spieler, wenn z.b. in einem Rennspiel in jeder Runde 2-4 Einblendugen in Form von "Werbetafeln" da sind. Und wenn der Hersteller am Kunden nochmal um die 15€ verdient, sieht der sicher nicht ein, wieso er trotzdem voll zahlen sollte.

Andererseits: Wenn man die Einnahmen voll an den Kunden zurückgibt, kann man die Absätze bei gleichbleibenden Einnahmen pro Spiel wahrscheinlich massiv steigern.

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