
Die ÖR-Sendungen sind nicht nur gut und auch nicht nur schlecht. Aber sie werden von alle GEZ-Zahlern finanziert. Sie jetzt an die Wettbewerber des ÖRR zu verschenken, hieße von unseren Gebühren finanzierte Filme zu billigen Waren zu machen. Wenn die Infos wirklich gut wären, könnte man sie auch verkaufen. Wenn man sie nicht verkaufen kann, sind sie eben nicht gut. Und dann müssen sie weder verschenkt noch überhaupt weiter produziert werden. Es ist an der Zeit, endlich die Zwangsfinanzierung des ÖRR abzuschaffen! Kein Mensch will die GEZ und was gut ist für uns, können wir durchaus selbst bestimmen. Dafür brauchen wir keinen staatlich kontrollierten Rundfunk, und keine mit abgehalfterten Politikern besetzte Rundfunkräte. Was nach dem Krieg gut und richtig war, muss nicht zwangsläufig heute noch notwendig sein. Deshalb: Weg mit GEZ und ÖRR!

Hier handelt sich um eine weiteres Beispiel für den Überlebenskampf einiger Staatsunternehmen, die heute in dieser Form nicht mehr existieren sollten. Öffentlich-rechtliche Sender erhielten ihre Daseinsberechtigung, als es auf Grund der technischen Möglichkeiten und der hohen Startkosten für einen Sender keine Meinungsvielfalt durch breite Konkurrenz geben konnte und man Meinungs-Manipulation über solche (damals gut bewachten Sender) reduzieren oder vermeiden wollte. Heute ist es Meinungsmache durch die Redakteure geworden und gleichzeitig ermöglichen die technischen Fortschritte eine enorme Vielfalt (sowohl im echten Broadcasting als auch durch das Internet).
Es wird Zeit, das System dem US-Broadcast-System anzupassen: je ein Bundes-/Landes-Sender (mit auch nur EINEM Informationsprogramm!), aus Steuern (wenn es vom Staat gewollt ist, hat dieser es auch aus seinen Steuern zu bezahlen) plus eventuell freiwilligen Spenden finanziert. Alles andere kann und ist Sache der Märkte und privater Unternehmen.
Mit dem Angebot zeigen die ÖR-Anstalten nur, daß sie sehr wohl ein schlechtes Gewissen haben - und versuchen gleichzeitig wie jedes Privatunternehmen, ihre Marke besser zu etablieren.

Dies ist ein neuer Beleg dafür, daß es bei den sogenannten Rundfunkgebühren nicht um die Finaizierung einer Grundversorgung mit Informationen geht, sondern um einen möglichst großen Einfluß der Rundfunkanstalten und der hinter ihnen stehenden Organisationen, sowie des Staates, der diese Organisationen bestimmt.
Die halbstaatliche Meinungsmache soll ominpresent sein und durch kostenloses Verteilen sollen jene die unabhängig berichten wollen, aus dem Massenmarkt gepreist werden.
Bemerkenswert ist auch, da0 nicht davon die Rede ist, diese Beiträge in die Public Domain zu stellen. Offenbar soll die kostenlose Verwertung selektiv, je nach politischem wohlverhalten des betreffenden Mediums, gestattet werden

Es ist an der Zeit die Giftzähne der sogenannten öffentlich-rechtlichen zu ziehen. Schritt eines der Politiker wäre diese Anstalten in ganz normale Aktiengesellschaften umzuwandeln. Jeder Bürger erwirbt mit seiner Zwangsabgabe dann eine Aktie, mit welcher er auf den Aktienhauptversammlungen seinen Zorn und Ärger loslassen kann und diese selbstherrlichen, aber unfähigen Fernsehdiktatoren entmachtet. Den neuen Staat im Staat auflöst.

wird seit Jahren damit begründet, dass Qualität und Quote (d.h. Einnahmen) nicht miteinander vereinbar sei.
Entweder Quote oder Qualität – so das Axiom der Umverteilungsfraktion.
Ist das wirklich so?
Antwort könnte eine Besichtigung der Forschungslandschaft geben.
Die nützlichen Institute (d.h. die mit ingenieur- und naturwissenschaftlicher Ausrichtung) finanzieren sich halbe- halbe. 50% des Budgets müssen die am Markt erwirtschaften (= Quote), 50% kriegen die aus Steuermitteln. Die absolut nutzlosen Einrichtungen (Zentrum für Genderstudies, Forschungszentrum Nachhaltigkeit, Max-Planck-Institut für demografische Forschung usw.) müssen am Markt nichts erwirtschaften (d.h. deren Quote ist null, deren Ergüsse braucht niemand), sondern werden zu 100% aus Steuermitteln gesponsort.
Es ist ja nicht alles schlecht, was im ÖR kommt. Aber was an der dort so penetrant vorgetragenen Agitation Qualität sein soll, erschließt sich mir nicht.
Halten wir es doch wie bei den Forschungseinrichtungen. Ein Teil staatlicher Zuschuss, ein Teil am Markt erwirtschaftet, so entsteht Qualität.
Würde jemand die Tagesschau nicht mehr sehen wollen wenn die 50% privat finanziert wäre?

Die Debatte um die ÖRV ist nervig, nicht zuletzt deshalb, weil wir alle lästige Gebührgen für etwas zahlen müssen, das wir nicht haben wollen. Die derzeitige Finanzierung der ÖRV ist in einer Demokratie im Grunde unhaltbar. Wir alle werden dazu gezwungen, diesen langweiligen Schwachsinn mitzufinanzieren. Dabei ist die Themenauswahl der ÖRV sehr begrenzt. Wichtige Konflikte/Hintergründe werden auf ARD und ZDF oft unterschlagen.
Wieso schließen sich die großen Verlage und Medien nicht in einer Lobbyistengruppe zusammen? Zusammen könnten einflussreiche Medienmogule die übermächtigen ÖRV zurückdrängen und die Bürger von der GEZ befreien.
Schließlich zahlen FAZ und Mittbewerb auch GEZ Gebühren. Das ist schyzophren.
Anstatt sich immer wieder in ihren Zeitungen über die missliche Lage aufzuregen, sollten Sie endlich mal etwas dagegen unternhmen. Ein Internetportal. Ein paar tausend Unterschriften. Und schon hätten Sie eine Menge aufgebrachte Bürger hinter sich.

Eine Rundfunklandschaft welche noch unter Besatzerstatut operiert, Gebührenkommission setzt Gebühren fest ohne dass die gewählten Volksvertreter oder gar der Gebührenzahler Einfluss darauf nehmen kann...
Jetzt soll die Lösung für ein offensichtlich nicht einmal unter der jetzigen "Regulierung" System konform ist, durch eine Ausweitung der Leistung in eine noch weniger konforme Richtung. Soll damit eine gebührenerhöhung legitimiert werden um noch mehr quotenrelevante "Unterhaltungsprogramme" zu produzieren, ein nonstop Volksmusiksender vielleicht oder gar ein 24 Stunden Soapopera Kanal??

Aus einem anderen Grund sind die Inhalte giftiger als im Beitrag richtig erwähnt: Faktisch entstehen alle Produkte des ÖRR unter Regierungseinfluss. Im ZDF, unserem Regierungsender No.1 sitzen z.B. 12 von 77 Vertreter der Regierung, zusätzlich je ein Vetreter jeder Landesregierung, weiterhin werden die Vorentscheidungen der eigentlichen Entscheidungen im Plenum durch sog. "Freundeskreise" (von CDU und SPD) vorbereitet.
Sicher bietet die freie Presse nicht zwangsläufig hohes Niveau - aber immer Unabhängigkeit von staatlichem Einfluss. In einer Demokratie müssen alle Meinungen zur Sprache kommen, um der Gesellschaft eine Meinungsbildung überhaupt erst zu ermöglichen. Damit eine Wahl ein gutes Ergebnis erzielen kann, muss auch die letzte Vision einmal erwähnt worden sein. Das schaffen unabhängige Medien. Eine staatliche Vorauswahl vernichtet Vielfalt, und deshalb ist es demokratie-theoretisch absolut falsch, ja giftig, wenn der Staat vorproduziertes Propagandamaterial kostenlos zur Verfügung stellt, das unabhängige Recherche verdrängt. Und das ist der Plan.

Ob es Sinnvoll oder Wünschenswert ist, eigenen Inhalte durch Produktionen von ARD und ZDF zu ergänzen, müssen die Verlage selbst entscheiden. Ich als Konsument freue mich über jede Ausweitung des online Angebotes, gibt es mir doch die Freiheit die gewünschten Inhalte dann abzurufen wann und auch wo ich es will. Es steht den Privaten frei ähnliche Angebote aufzubauen, ich wage jedoch zu bezweifeln das sich ebenso viele für die RTL2-Nachrichten interessieren, wie für die Tagesschau oder heute.
Zum Thema Gebührenfinanzierung kann ich nur einen Vorschlag wiederholen den ich schon einmal gemacht habe, das ÖR wir Steuerfinanziert, allerdings nur Sendungen die wirklich zur Grundversorgung zählen also z.B. Nachrichten. Politmagazine und Kulturelle Programminhalte der Rest wird Werbefinanziert oder als Pay-TV ausgestrahlt. Wer sich von "Marienhof" oder "Forsthaus Falkenau" verblöden lassen will, kann dies gerne tun, aber nicht auf meine Kosten.