iPhone bleibt in Deutschland teuer

15. Juni 2008 ht. FRANKFURT, 15. Juni. Das Multimedia-Mobiltelefon iPhone wird auch in der zweiten Generation in Deutschland kaum günstiger. Obwohl Apple-Chef Steve Jobs die Parole ausgegeben hatte, der Preis solle halbiert und die Geschwindigkeit verdoppelt werden, lässt der exklusive deutsche Vertriebspartner T-Mobile die Tarife weitgehend unverändert. Lediglich die Geräte werden günstiger: Das neue iPhone soll künftig nur 1 Euro kosten, wenn die Kunden den Profi-Tarif Complete XL für 89 Euro im Monat wählen, sagte Philipp Humm, der Deutschland-Chef von T-Mobile, der "Welt am Sonntag". Über eine Vertragslaufzeit von zwei Jahren kostet das iPhone damit 2137 Euro, nur 4 Prozent weniger als das alte Gerät. Wer den Einsteigertarif Complete S bucht, zahlt 169 Euro für das Gerät und zusätzlich 29 Euro je Monat. Die Gesamtkosten summieren sich in den 24 Monaten dann auf 865 Euro, rund 8 Prozent weniger als bisher. "Angesichts der T-Mobile-Preise, die zu den weltweit teuersten iPhone-Tarifen gehören, droht dem Apple-Handy in Deutschland weiterhin nur ein Nischendasein", urteilt der Branchendienst ZDNet.

Text: F.A.Z.

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