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Netzwirtschaft

Die Blogosphäre hat ihren Zenit überschritten

Die Zahl der Blogs wächst langsamer. Mittlerweile wird nur noch jedes fünfte Tagebuch aktualisiert. Viele Blogger schreiben inzwischen lieber in Online-Gemeinschaften wie Myspace. Ist Bloggen bald wieder aus der Mode?

Lesermeinungen zum Beitrag

21. Mai 2007 23:04

Zenith überschritten?!

Tina Guenther (sozlog)

Erneut ist Ihre Berichterstattung, wie ich finde, nicht nur von Unverständnis für die Logik und Dynamik des "Prodnutzens", sondern auch von fehlendem Respekt für die Blogger gekennzeichnet. Aufgrund des Aktualisierungsrythmus den Zenith der Blogosphäre und ihres Wachstums für überschritten zu halten, ist unsinnig: Die Wachstumsraten auf Technorati und Blogpulse sind Beleg für das nach wie vor enorme Wachstum der Blogosphäre. Es liegt schon in der Logik der Einrichtung und der Verwaltung von Intenetseiten, dass man sie zuerst anlegt und sich erst danach zeigt, in welchem Rhytmus man sie aktualisieren kann. Webseiten, die nicht weiter geführt werden, bleiben im Netz liegen. Auch sind die Mittel, die Zeitressourcen, die intellektuellen organisatorischen Kapazitäten der Blogger sehr unterschiedlich; viele der Weblogs zeigen inzwischen beachtliche semi-professionelle Züge, weil sie auf hohen Niveaus schreiben, Informationen aus vielen Quellen zusammenführen und ihre Internetangebote technisch aufrüsten, indem sie sie mit anderen Internetformaten verbinden. Ich empfehle die Studie "Weblogs - einem kommunikationssoziologische Studie" (Konstanz: UVK, 2006) von Jan Schmidt.

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21. Mai 2007 21:45

Zenith überschritten?!

Tina Guenther (sozlog)

Erneut ist Ihre Berichterstattung, wie ich finde, nicht nur von Unverständnis für die Logik und Dynamik des "Prodnutzens", sondern auch von fehlendem Respekt für die Blogger gekennzeichnet. Aufgrund des Aktualisierungsrythmus den Zenith der Blogosphäre und ihres Wachstums für überschritten zu halten, ist unsinnig: Die Wachstumsraten auf Technorati und Blogpulse sind Beleg für das nach wie vor enorme Wachstum der Blogosphäre. Es liegt schon in der Logik der Einrichtung und der Verwaltung von Intenetseiten, dass man sie zuerst anlegt und sich erst danach zeigt, in welchem Rhytmus man sie aktualisieren kann. Webseiten, die nicht weiter geführt werden, bleiben im Netz liegen. Auch sind die Mittel, die Zeitressourcen, die intellektuellen organisatorischen Kapazitäten der Blogger sehr unterschiedlich; viele der Weblogs zeigen inzwischen beachtliche semi-professionelle Züge, weil sie auf hohen Niveaus schreiben, Informationen aus vielen Quellen zusammenführen und ihre Internetangebote technisch aufrüsten, indem sie sie mit anderen Internetformaten verbinden. Ich empfehle die Studie "Weblogs - einem kommunikationssoziologische Studie" (Konstanz: UVK, 2006) von Jan Schmidt.

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21. Mai 2007 12:07

Englischsprachige Blogs != aus englischsprachigen Ländern

Niels Heidenreich (schoschie)

»In Deutschland hat Bloggen noch nicht annähernd die Popularität wie in anderen Ländern. Das sieht man daran, dass nach Angaben von Technorati nur ein Prozent aller Blogs auf Deutsch geschrieben wird.«
-- dieser Folgeschluß ist falsch: es gibt sehr viele englischsprachige Blogs, die von Deutschen verfasst werden.



Auch gibt es die Zahl der Blogs betreffend eine heftige Diskrepanz:

»Als Indiz dafür wies Gartner auf die hohe Zahl von 200 Millionen nicht mehr aktiven Blogs hin«

weiter unten:
»Nach Angaben des Blog-Portals Technorati gibt es 81 Millionen Blogs in aller Welt, darunter allerdings auch viele Karteileichen.«

200 Mio. inaktive Blogs oder 81 Mio. Blogs inkl. den Inaktiven?

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