Nokia (mit denen ich nichts zu tun habe, unsere Handies sind auch nicht von denen), ist ein in Finnland und vielen anderen Ländern hochgeschätztes Unternehmen, ein sehr beliebter Arbeitgeber. Lese ich über die Firmenkultur so scheint dies vergleichbar meinen Erfahrungen im Arbeitsleben. Die zielorientierte Zusammenarbeit zwischen Eigentümern und Angestellten steht im Mittelpunkt und führt zu guten Ergebnissen.
Nie habe ich erlebt, daß eine Firma gesagt hat, „Du und der Staat sind nichts, ...“. Da kann ich nur von positiven Erfahrungen berichten.
Allerdings kann es sich eine internationale Firma nicht leisten, einen Produktionsstandort zu halten, der zwar profitabel aber weniger profitabel als alle anderen Standorte, insbesondere weniger flexibel ist (siehe Anspruchsdenken)
Die gesellschaftlichen Gleichgewichte muß man schon heute aber mehr noch in der Zukunft nicht national sondern international betrachten. Das haben wir, einschließlich unserer Regierung, noch nicht begriffen.
>>Gibt es wirklich ein Angebot darüberhinaus, würde das zeigen, daß Nokia das Anspruchsdenken der Deutschen nicht verstanden hat.<<
Einverstanden. Das ist diskussionswürdig. Allerdings verdient es ebenso eine Diskussion, mit welchem Anspruchsdenken multinationale Konzerne wie Nokia international auftreten. Ich kann mich noch an eine Zeit erinnern in der es selbstverständlich war, dass Arbeitnehmer und(!) Arbeitgeber aufeinander zugegangen sind. Diese Einstellung mag man als altmodisch bezeichnen. Drehen wir dieses Rad aber weiter ("Du und der Staat sind nichts, dieer Konzerne sind alles") dürfen wir uns nicht wundern, wenn die "zentrifugalen Gesellschaftskräfte" (man erlaube mir dieses Bonmot) die gesellschaftlichen Gleichgewichte in den einzelnen Nationen immer weiter auseinanderreissen. Das wird - zumindest langfristig - auch ökonomische Schäden hervorrufen.
Vorstellbar ist, daß Nokia einzelnen Fachleuten ein entsprechendes Angebot gemacht hat. Das würde Sinn machen und Führungskräften zudem Auslandserfahrung vermitteln.
Gibt es wirklich ein Angebot darüberhinaus, würde das zeigen, daß Nokia das Anspruchsdenken der Deutschen nicht verstanden hat. Hier gilt es ja schon als unzumutbar, wenn jemandem im Norden ein Arbeitsplatz in Bayern oder einem Württemberger ein Arbeitsplatz in Hamburg angeboten wird.
Es ist immer schön wenn wir uns an den anderen Ländern die auf uns angewiesen sind mutig bereichern.Wenn uns aber dann der Schlag trifft ist das unsozial. Wer Wald in Enwicklungsländern abholzen lässt um dort dann Pflanzungen vorzunehmen die uns bei unserem Ökoterror dann den warmen Hintern bringen sollen und dort die Preise für das entsprechende Lebensmittelprodukt in die Höhe schnellen, die Leute nicht mehr wissen wie sie sich mit dem Wenigen das sie haben ernähren können, die haben keine Mobiltelefone, dann sehen wir das so wie es sein soll weil wir nur an uns denken. Das was hier abgezogen wird interessiert NOKIA soviel als ob in China ein Sack Reis umfällt.Was die dort machen haben wir doch als die Gutmenschen auch schon oft getan und das dann nur mit MONEY und MONEY. Das kann man auch als Korruption bezeichnen.Jetzt machen die armen Länder wie Rumänien uns das nur nach und schon ist das dieses Laster der Globarisierung.Wenn z.B. Siemens nur ein wenig mehr Gripps in ihre Mobilfunksparte gelegt hätte, man hätte auch von NOKIA lernen können,dann wäre auch das nicht passiert.Aber,aber MADE in Germany,richtig das kann man jetzt als MADE im diesem Sinne begreife.
Wer hat denn bis vor 10 Tagen gewußt, dass in Bochum Handys zusammengeschraubt werden. Und wer von denjenigen, die die meisten Handys kaufen - die Jugendlichen - weiß, wo Bochum liegt (geschweige denn in welchem Bundesland).
Wer hat sich bisher überhaupt Gedanken gemacht, warum der Handy-Weltmarktführer Subventionen kassiert?
In einem Land, wo die Kinder eher lernen, wie man dem Staat gezahlte Steuern aus der Tasche zieht, denn wie man mit sinnvollem Portfolio seine Altersvorsorge sichert ist derjenige der böse, der sich am besten im (europ.) Subventionsgestrüpp auskennt? Vielleicht hat sich der Wirtschaftsminister in NRW nicht ausreichend informiert und seine Subventionsverträge abgesichert.
Der Spekulant kauft jetzt Nokia-Handys. Spätestens in einem Jahr werden auch Rüttgers, Gewerkschafter und Telekommitarbeiter wieder mit Nokia telefonieren- auch wenn sie jetzt in jede Kamera schreien, es soll ihnen lieber die Hand abfallen. Man erobert nämlich nicht mit Subventionen 40% des Weltmarktes, sondern mit Qualität.
Und das spekulative Geschrei um Rumänien ist doch nur so laut, weil es Rumänien ist - Spanien oder Österreich sind eben schicker.
Bekanntlich sind deutsche Arbeitnehmer ja nicht einmal bereit ins nächste Bundesland zu ziehen. Bei der typisch deutschen Überheblichkeit dürfte Rumänien wahrlich keine attraktive Alternative sein.
Sollte die Meldung stimmen, hätte Nokia erneut bewiesen, dass man die deutschen Sensibilitäten nicht kennt. Es bleibt aber die Frage, ob sich Deutschland diese Sensibilitäten noch leisten kann. Beides geht eben nicht: Im EU Binnenmarkt gute Geschäfte machen und gleichzeitig den Wettbewerb im Binnenmarkt unterdrücken, wenn's einem nicht passt.
sind Millionen Deutsche ausgewandert, wenn die Verhältnisse in Deutschland haarsträubend wurden.
Zudem haben die Deutschen Kohl und Schröder gewählt, Maastricht und den Euro bekommen und dafür Arbeitsplätze verloren. Die Deutschen sind selbst schuld.
Es muß sich ein Millionenheer an Auswanderern auf den Weg machen, damit die Politik zur Besinnung kommt. Los Nokianer, auf nach Rumänien.
155.000 Deutsche sind letztes Jahr ausgewandert und wenn man die Berichte im Fernsehen verfolgt, insbesondere die Auswanderer nach Kanada, hat das nur Vorteile.
Wer arbeitet schon freiwillig ein halbes Jahr für den Staat.
... dann scheint dieses Unternehmen gerade auf dem besten Wege zu sein,
sich durch einen selbstproduzierten Kommunikations- und Image-Gau - wie damals bei Brent Spar/Shell AG - hochgradig selbst zu schädigen.
Menschenverachtender geht es wirklich nicht mehr. Wer danach ein Handy kaufen will, wird wahrscheinlich - schon aus Sorge um sein eigenes Image - von einem Nokia-Handy künftig Abstand nehmen.
Unsensibel, wirklichkeitsfern, arrogant.
Nun, wir leben doch in der vielbeschworenen EU: Ein Wirtschaftsraum. Während es für Ausländer VÖLLIG normal ist, auch einen Job außerhalb ihrer Landesgrenzen anzunehmen, sceint diese Flexibilität für Deutschland wohl nur sehr begrenzt zu gelten. Auf der einen Seite also die Theorie der freien Märkte und der Wunsch vom Zuzug von Fachkräften (worüber im Übrigen andere Nationen auch nicht so sehr begeistert sind, wenn die Fachkräfte ins Hochlohnland Deutschland abwandern), auf der anderen Seite kein Verständnis von ähnlichen Forderungen von der anderen Seite. Im Prinzip hält uns Nokia relativ deutluch einen Spiegel mit unseren eigenen Schwächen sehr deutlich vor das Gesicht. Und während im Süden der Republik tielweise AL-Quoten von 2-3% vorliegen und händeringend nach Arbeitskräften gesucht wird, bleibt man im Westen dermaßen unflexibel, dass man maximal einen neuen Demonstrationsweg wagt.
Und wie war das mit dem patriotischen Denken auf der einen Seite und dem EU-Gedanke auf der anderen, Herr Westerwelle?
Diese Meldung ist frei erfunden, die Redaktion der Rheinischen Post schweigt sich aus und nennt keine Quellen. Das gehört wohl zu einer "anständigen" Rufmordkampagne, gleichzeitig erspart man sich, über die Hintergründe zu informieren. Der Mob hebt den Kopf, das ist nicht mehr spaßig