
GNU/Linux ist das Windows in der Welt abseits von Windows; gegen richtige Unices wie AIX, Solaris, HP-UX und die BSDs et al. wirkt es wie ein Opel Astra gegen einen Lamborghini Murciélago.
Das weiß auch IBM; die Unterstützung des GNU-lastigen Flügels der OSS-Bewegung ist ein Lippenbekenntnis, genau wie das Engagement der restlichen 95% der Branche. Wichtig für IBM ist AIX; daß e.g. OpenSSH soweit verbreitet ist, liegt daran, daß sie unter der BSD-Lizenz läuft, die -- im Gegensatz zur GPL -- WIRKLICH frei ist, nicht nur 'für umme'.
Sun ist das beste Beispiel: Mit 'Project Indiana' (Solaris für GNU/Linux-Apologeten nutzbarer machen) wird der Marktanteil der besseren Software wachsen -- Solaris. Auf Kosten von Linux. Linux ist auch nur ein hilfloser Kernel, für sich genommen ;)

.. auch wenn viele Microsoft nicht mögen, die Entscheidung Ray Ozzie zum neuen Chef Softwarearchitekt zu machen zeugt von einer langfristigen Strategie.
Viele seiner Ideen wie Lotus Notes und Groove waren bahnbrechend. Auch wenn es bei den Details und in der Umsetzung zu wünschen ließ.
IBM hat sicherlich das Potenzial von Linux erkannt. Ray Ozzie konnten Sie nicht halten.