Hat Apple den Namen “iPhone“ von Cisco geklaut?

Einstweilige Verfügung

Cisco verklagt Apple wegen Markenrecht an „iPhone“

Das angekündigte erste Apple-Handy iPhone hat dem Computerkonzern sofort eine Klage wegen des Namens
eingehandelt. Der Netzwerk-Spezialist Cisco verklagte Apple, weil er die Markenrechte an dem Namen iPhone bei sich sieht.

Lesermeinungen zum Beitrag

17. Januar 2007 15:57

'i' gleich 'e'

ch. buettner (kufediloar)

Apple ein Allegmeinrecht auf 'i' Marken einzurichten ist etwas zu schnell geschossen, man denke nur an BMWs iDrive und andere.
Vor ein paar jahren wuerde ein 'e' vor alle erdenklichen Produkte aund Dienstleistungen gestellt, das gleichwohl fuer elektronisch wie auch emotional, etc steht,das gleiche trifft auf 'i' fuer individuel, innovativ, intelligent, 'ich' und der gleichen zu.
Namensgebung wird immer schwieiger, weil jeden Tag 200 neue Produkte auf den Markt kommen und es nun mal nur einen endlichen wortschatz gibt. Bleibt nur der ausweg in die welt der Zahlenkombinationen, und selbt dort ist weit mehr markenrechtlich geschuezt als man glauben mag.

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11. Januar 2007 20:41

iNames

Maximilian Schaaf (Monuschaaf)

Auch ich würde bei einem Produkt, das "i" zu Beginn hat, jederzeit davon ausgehen, dass es aus dem Hause Apple stammt. Der Siegeszug von iMac, iPod, iTunes etc. hat wohl in den Augen der meisten Verbraucher diese Assoziation hervorgerufen.

Hoffen wir also, dass die amerikanischen Gerichte entsprechend urteilen. Denn wie würde ein Mobiltelefon von Apple besser heißen als iPhone? Schon vor Monaten wurde in einschlägigen Foren über die Entwicklung eines Apple-Handys spekuliert - und bei Namensvorschlägen selbstverständlich sofort "iPhone" ins Spiel gebracht.

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11. Januar 2007 16:32

Idiotisch

Michael Menzel (Galenos)


Hier haben wir wieder mal eine typische Idiotie des amerikanischen Rechtssystems.
Das Deutsche klappt zwar auch nicht, weil die Gerichte stinkfaul sind aber wenn sie urteilen gibt es Hoffnung auf Urteile bei denen der Verstand nicht prinzipiell ausgeschaltet wird.

Es ist nicht daran zu rütteln, daß es überhaupt kein Produkt mit dem kleingeschriebenen Anfangsbuchstaben "i" gäbe, wenn dies nicht eine originelle Idee von Apple schon vor Jahren gewesen wäre.

Jetzt drehen die Nachmacher den Spieß um und machen dem Erfinder der iMacs und iPods den Prozess wegen so einem ....

Na ja, wie gesagt Amerikanisches Recht. Man wird unversehens Millionär, wenn man sich mit heißem Kaffe aus einem nicht mit Warnung beschrifteten Papbecher die Knie verbrennt.

Ob sich schon jemand den Vorbuchstaben "a" reseviert oder patentieren hat lassen? Dann muss man jedesmal wenn man aLöcher sagt Lizenzgebühren bezahlen.

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11. Januar 2007 14:53

Interessanter Streit

B. Keim (bkeim)

und man darf gespannt sein, wie er ausgeht. Vermutlich wird es einen Vergleich geben. Die Bezeichnung iPhone mag ja bei Cisco liegen, aber es bleibt die Frage, ob es sich hierbei nicht um den Versuch handelt, als Trittbrettfahrer auf die Markenbereiche von Apple aufzuspringen. Wenn ein Verbraucher davon ausginge, dass iPhone doch wohl zu Apple gehört, so liegt eine Verwechslungsgefahr vor, die vemutlich dazu führt, dass man den Streit durch Vergleich beilegt.

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