
Ich meine, dass Internet ist mehr als ein Telefonbuch. Ein ZEIT-Redakteur sprach von "Spuren im Netz", die man im Laufe seines Lebens im Internet hinter sich herzieht. Das bedeutet die ständige Gegenwart der Vergangenheit und des Geredes von Gestern, das einen dann doch was angeht. Das bedeutet den gläserne Bürger ganz ohne Schäuble.
Ganz klar stellt man nicht nur selbst Informationen über sich ins Netz, sondern auch Vereine und Veranstalter, denen man einmal bei irgendwas mitgemacht hat, Privatpersonen, Blogger usw. Bei Jugendlichen kommt noch die Unreife ihres arglosen Internet-Exhibitionismus hinzu, den Google erntet.
Im Google-Cache bleiben zudem auch Informationen die bereits wieder gelöscht worden sind, längere Zeit sichtbar. Wie darf das denn sein?

Interessantes Projekt! Aber ich stelle mir die Frage ob die Kombination mit Werbung für diese Suchmaschine funktionieren kann?
Was meint Ihr?

Wer im Internet von einer Suchmaschine gefunden wird (oder vielmehr: Wessen Internetauftritt von einer Suchmaschine gefunden wird) kann sich nicht über mangelnde Anonymität beschweren. Die Informationen, die man im Internet findet wurden ja nicht zufällig dort platziert, sondern in vollem Wissen und voller Absicht des Betroffenen (mal von einigen wenigen Fällen abgesehen, in denen Informationen ohne Erlaubnis im Internet kursieren).
Das ist analog zu einem Telefonbuch. Wer sich dort eintragen lässt kann später nicht sagen, er wollte anonym bleiben.

Und was ist mit den Persönlichkeitsrechten derjenigen, die von der Suchmaschine aufgespürt werden?