(Un)Sicherheit im Internet

Das Pentagon warnt vor einem Cyberkrieg

Die Kriminalität im Netz wächst. „Der Cyberkrieg ist bereits hier. Das ist eine unserer größten Sorgen“, sagte nun der amerikanische Vizeverteidigungsminister. Häufiger als Angriffe auf Computerdaten von Ländern sind derzeit aber die Versuche der Kriminellen, an das Geld der Internetnutzer zu kommen. Von Holger Schmidt, Hannover

Lesermeinungen zum Beitrag

06. März 2008 10:31

rechtsfreier Raum

St. Koch (Pensacola)

Anscheinend gelten im Internet andere bis gar keine Gesetze.
Die Sache in Litauen ist denn ja auch entsprechend im Sande verlaufen. Ein souveräner Staat mit modernster PC und Kommunikationstechnik -quasi - ein Vorläufer des Traumes von der virtuellen Welt wurde angeriffen und seine Server in Klump gespammt. Resteuropa schaut zu statt endlich die Nutzer und Entwickler von Schadprogrammen gesetzlich verankert zur Verantwortung zu ziehen.
Ein internationaler Bund gegen die Internetkriminalität könnte Nutzer besser schützen. Damit meine ich nicht das penetrante Dauer-Ausspionieren von beliebigen Menschen sondern eine gezielte und koordinierte Verfolgung von Kriminellen die mittels modernster Technik auf die Allgemeinheit losgehen. Jede bessere Firewall kann einen Angreifer heute lokalisieren. Spuren hinterlässt jeder. Internetprovider müssen schneller reagieren. Es reicht nicht mehr bunte Angebote hochzuladen und die Werbemilionnen einzusacken. Jetzt muss gearbeitet werden, da würde ich als Gesetzgeber keinen Zweifel dran lassen. Anbieter von virtuellen Inhalten die nicht mitziehen - würden nach einer Verwarnung ganz abgeschaltet. Wer nur Menschen abkassieren und nicht mitarbeiten will, hat auch im Cyberspace nichts verloren.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
06. März 2008 03:27

Die wirklichen Cyber-Kriminellen sitzen just im Pentagon!

Hans Johan (bergamott)

Die wirklichen Cyber-Kriminellen sitzen im Pentagon und im Hauptquartiern der US-amerikanischen NSA. Abgesehen von der Spionage die die amerikanischen Sicherheitsagenturen gegen den ausländischen Telephon- und Datenverkehr ganz "legal" (legalisiert zumindest nach amerikanischem Recht laut Senatsbeschluss vor einigen Monaten welcher Ausländern jedes Recht auf Datensicherheit abspricht!) unternehmen, werden in den letzten Jahren auch die Daten der eigenen US-Bürger, ganz und gar unlegal, ausgeschnüffelt. Die regierunggesteuerte Spionage gegen den unbescholtenen Bürger der ahnungslos elektronische Medien verwendet ist das wahre Cyber-Verbrechen! Millionen und Abermillionen von Nicht-Amerikanern verwenden amerikanische Anbieter von elektronischer Post (e-mail). Hotmail, Yahoo, Gmail, ... alle .com Adressen, alle .net Adressen haben ihre Server in den Vereinigten Staaten. Die US-Sicherheitsagenturen haben nach amerikanischem Recht (internationales Recht ist den Amis vollkommen schnuppe!) ganz legal Zugang zu allen Daten die Ausländer in den Vereinigten Staaten gelagert haben oder die das "Territorium" der Amerikaner passieren. Apropo, viele deutsche Firmen verwenden .com Adressen für ihre Geschäftskorrespondenz - Konkurrenz liest mit!!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 2 von 2 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche