
Zur Anfrage an die FAZ-Redaktion, Frau Gropp, darf verwiesen werden auf "Leonard Cohen - In eigenen Worten" (ISBN 3-930378-41-8). Dort steht zu lesen: "Ich bin eine Zeitlang Schüler eines alten japanischen Herrn gewesen, und gelegentlich gehe ich immer noch zu ihm. Zufällig ist er Zen-Lehrer, aber wenn er in Heidelberg Physik lehren würde, dann würde ich in Heidelberg Physik studieren. Was zählte, war nicht die Lehre, sondern der Mensch...(1985)" "Denken Sie daran, Buddhist zu werden? - Nein, auf keinen Fall, Das ist das letzte, was ich mir vorstellen könnte...(1988)..." "Hin und wieder verziehe ich mich in ein Kloster (Mount Baldy Zen Centre in der Nähe von Los Angeles), bleibe ein oder zwei Monate, und nehme am Leben der Klostergemeinschaft teil - normalerweise dann, wenn ich wieder mal so durcheinander bin, daß ich wirklich nicht mehr weiter weiß...(1988)". Herr Cohen ist wohl auch inzwischen nicht zum Buddhismus übergetreten. Im übrigen ist ja der Buddhismus keine Religion, sondern eine Geisteswissenschaft. Mit freundlichem Gruß Helmut Wüst

Das Cohen-Konzert ist von Frau Gropp ganz hervorragend in seinen wesentlichen Merkmalen beschrieben worden. Ich war selbst dabei und finde meine Eindrücke von ihr literarisch bermerkenswert und präzise auf den Punkt gebracht. Als Frage hätte ich an ihre Recherche: Wie konkret ist Leonard Cohen zum Buddhismus tatsächlich konvertiert? Mit freundlichen Grüßen Rita Blumöhr email: r.blumoehr@t-online.de