Pantheismus im Hexenkessel: Herbert Grönemeyer in Leipzig

Tournee-Auftakt Herbert Grönemeyer

Der kleinste Großkönig aller Zeiten

Ein Konzert von Herbert Grönemeyer bietet mehr als genug, worüber man sich ärgert. Aber einige seiner Lieder haben dem Rumoren im Magen und dem Sausen im Kopf große Melodien abgelauscht. Patrick Bahners berichtet vom Eröffnungskonzert der Deutschlandtournee.

Lesermeinungen zum Beitrag

31. Mai 2007 17:31

Reflex

Dominik Stock (domstock)

Sehr geehrter Herr Bahners,
Ihre "Kritik" ist der immer wieder zu beobachtende Reflex eines "Kritikers", einen Menschen ab einer bestimmten "Größe" "kleiner" machen zu müssen. Je mehr Sätze und Wörter dabei verwendet werden, die der "kleine Mann" nicht versteht, umso "größer" wähnt sich der "Kritiker".
Und ein Vergleich mit Hitler darf dabei auch nie fehlen.

Mit freundlichem Gruß

DS

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
31. Mai 2007 16:34

DER Gutmensch

Felix Förster (felix-benjamin)

Eines vorweg: Ich höre Grönemeyers Musik mitunter ganz gerne. So als Hintergundlala beim Lesen beispielsweise. Auch habe ich bisher drei seiner Konzerte besucht (zwei freiwillig, eines im Schlepptau von Freunden). Doch es wird mit Sicherheit keines mehr dazu kommen. Warum? Mir geht sein Geknödel (v.a. live) mittlerweile nur noch auf die Nerven. Er ist DER Gutmensch und aus seiner Londoner Perspektive ist aber auch wirklich alles an unserem Land schlecht. Bis auf die anwesenden zahlenden Zuschauer natürlich. Die meint er ja nicht... Grönemeyers Erfolg in Deutschland zeigt etwas den typisch deutschen Masochismus. Wir hören eben gerne, wie miserabel wir doch sind. Anders ist sein andauernder Erfolg nicht zu erklären. Herr Bahners polarisiert mit einigen seiner Ausführungen sicherlich, doch ich habe mich köstlich beim Lesen seines Artikels amüsiert. Gratulation, endlich holt mal jemand "Herbi" von seinem Moral-Thron herunter.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
29. Mai 2007 21:52

Grönemeyer

Michael Thus (Michali)

Ich war bei dem Konzert und kann nur sagen das dieser beitrag und nicht Grönemeyer einem mehr als einen Grund bietet sich zu ärgern. Niveauloser kann man nicht schreiben. Das Konzert war großartig , und die texte seiner Musik sind aus dem Leben gegriffen. (...)

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
29. Mai 2007 12:44

Blaß und Weichei

Paul Harry Fritzsche (energie01)

So stelle ich mir Herrn Bahners vor, der sich wahrscheinlich noch regelmäßig mit seinem Deutsch-LK Lehrer trifft, um über Eloquenz zu phantasieren. Solche Typen kennt man doch aus der eigenen Schulzeit, nicht wahr? Schon damals hatte man oft nur ein müdes Lächeln übrig, stimmts? Verwunderlich ist für mich persönlich nur, wie solch ein Schwachsinn in die F.A.Z Einzug halten kann. Ich selbst war an diesem Abend auch in Leipzig anwesend, dachte jedoch zu keiner Sekunde an Adolf Hitler...

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
28. Mai 2007 19:53

Der kleine Grölkönig

Volker Aurich (Kulm)


Danke, Patrick Bahners, für diesen Beitrag,
es ist ein Genuß, ihn zu lesen !

Volker Aurich
Seebad Heringsdorf

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
28. Mai 2007 17:31

Großkönig Grönemeyer

Volker Aurich (Kulm)


Danke, Herr Bahnes, für diesen Beitrag,
es war ein Genuß, ihn zu lesen !

Volker Aurich
Seebad Heringsdorf

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
28. Mai 2007 13:04

Protest

Kirstin Weber (muecke007)

Sehr geehrter Herr Bahners,

ich bin echt schockiert über Ihren Artikel. Es scheint und dafür spricht alles, daß Sie entweder etwas Persönliches gegen Herrn Grönemeyer haben oder ein anderes persönliches Problem, daß Ihnen große Schmerzen bereitet. Sie leben in Ihrem Artikel Aggressionen aus, die ich so nicht hinnehmen kann. Ich finde es absolut daneben, die Musik von Herrn Grönemeyer mit Hitler zu vergleichen, da ist echt das Letzte. Welcher Teufel hat Sie da bloß geritten? Jeder Künstler hat ein Recht auf eigenen Ausdruck seiner Kunst. Und wenn Herr Grönemeyer so singt wie er singt, dann kann man das gut finden und ins Konzert gehen oder man läßt es. Aber so wie Sie sich über ihn äußern hat das nichts mehr mit Kritik am Kunstwerk/ Konzert zu tun, sondern mit einer Abrechnung an einem Menschen und die ist einfach nur böse. Da retten Sie die letzten Zeilen Ihres Artikels auch nicht. Ich muß gestehen, ich bin froh, daß es noch Musiker gibt, die versuchen authentisch zu sein, etwas zu sagen haben, Musik mit Hand produzieren und dann auch noch deutsch singen. Auch wenn sein Album 12 anders ist und ich noch nicht so viel damit anfangen kann, so ist es doch aus Ausdruck der derzeitigen Stimmung im Lande. Für wen ergreifen Sie Partei?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
28. Mai 2007 11:34

Kritik ist das eine....

Robert Heesen (rheesen)

...Beleidigungen das andere.

Ich bin ehrlich gesagt zu tiefst enttäuscht über das, was die FAZ als Kritik eines Konzerts verkauft. Ich halte Kritik immer dann für gut, wenn sie dem Künstler hilft darüber nachzudenken, was er verbessern könnte. Herr Bahners verliert sich aber zunehmend in plumpen Beleidigungen, die Herbert Grönemeyer nicht gerecht werden.

Sich über einen "Gnom, der nicht tanzen kann" lustig zu machen, ist nun wahrlich nicht das Niveau, auf dass sich die FAZ herunterlassen sollte. Herbert Grönemeyer selbst hat nie behauptet tanzen zu können. Ihn deshalb lächerlich darzustellen ist nicht nur niveaulos, sondern schlichtweg ungerecht. Außerdem hilft es niemandem weiter. Ihn als "Gnom" zu beleidigen ist ebenso unangebracht. Ich könnte Seiten damit füllen, meinen Unmut über diese Kritik zu äußern. Anstattdessen werde ich lieber keine Minute mehr darauf verwenden, mir eine Kritik diesen Autors durchzulesen und Kommentare dazu zu verfassen.

Gruß,
Robert Heesen

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
27. Mai 2007 16:45

Deutschlands Sänger Nummer 1

Charlotte Zengler (Zengler)

Ich erinnere mich noch ganz genau, als mein Mann und ich im vorigen Jahrtausend am Bochumer Schauspielhaus vorbeiliefen und unten in der Theaterklause ein Musiker versuchte, Beatles-Songs zum besten zu geben. Wir wollten zunächst hinein um uns anzusehn, wie jemand aussieht, der unsere damalige Lieblingsgruppe, vor allem mithilfe ebendieser "Stimme", bei der man schon damals mehr an eine schlimme Kehlkopfkrankheit als an gewollten Gesangsstil dachte, derart 'verunstaltet'. Es war diese Darbietung, die uns stattdessen kopfschüttelnd zum Parkhaus flüchten liess. Am nächsten Tag erfuhren wir dann von einem befreundeten Theaterdramaturgen, dass der Musiker ein angestellter Schauspieler war. Ich werde das Phänomen wohl niemals verstehen und will es auch nicht. Aber: die Geschmäcker sind verschieden!
Gruss,
Charlotte Zengler

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
27. Mai 2007 11:16

Verkehrte Welt

Werner Schmidt (banker-schmidt)

Angesichts Ihres Artikels schrumpft Herbert Grönemeyer auf viel deutsche Kohle (Geld) und niedrige englische Steuern. Scheinbare moralische Entrüstung Grönemeyer's über Zustände im allgemeinen und besonderen - dabei nur viel Egotrip.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
27. Mai 2007 09:07

Alles falsch gemacht

Daniel Groß (Meko)

Herr Bahners macht aber nun wirklich auch alles falsch. Seine Kritik richtet sich nicht nur an Grönemeyer als Musiker, sondern auch an Grönemeyer als Menschen. Er ist auch nicht um Objektivität bemüht, reißt daher Zitate aus ihrem Kontext und lässt seiner Verachtung über das Publikum zwischen den Zeilen freien Lauf. Letztendlich ist der Vergleich des Orchesters mit Hitlers Überfall auf Polen mehr als geschmacklos.
Das eigentliche Problem besteht jedoch darin, dass er nur dank seiner Eloquenz die inhaltliche Einfachheit seiner durchweg bösartigen und diffamierenden Interpretationen zu verdecken mag. Überhaupt ist es allein die Sprache, die diesen Artikel von einem aus der Zeitung mit den vier großen Buchstaben unterscheidet.
Hier überdeckt eindeutig die Form den Inhalt, und vermutlich hätte dem Artikel eine Hermeneutik, die sich stärker am "primitiven physischen Nachvollzug" orientiert, sehr gut getan. So kann dieser Text, wie es bereits formuliert wurde, wohl nur als Analysetext für Germanisten herangezogen werden. In einer Zeitung wie der FAZ sollte er jedoch keinen Platz finden. Wie dies passieren konnte, bleibt schleierhaft.

PS: Und ist ein "rhetorischer Syllogismus" nicht auch irgendwie ein Pleonasmus?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
27. Mai 2007 00:03

Flugzeuge im Bauch

A. Malliki (a.malliki)


Um Grönemeyer kommt keiner herum. Mindesten 1x die Stunde ist ein Lied gebucht. Seine CDs sind schon vor dem Erscheinungstermin auf Platz 1 und der WM-Titel war sein größter Erfolg.

Seine TV-Auftritte schwellen zum Tournee- oder CD-Start gewaltig an und das liegt nur daran, weil die Fernsehsender regelmäßig anfragen und ihn eigentlich ständig zu Gast hätten.

Spätestens nach seinem "Wetten dass"-Auftritt war klar: Er startet wieder durch, der Liedermacher Deutschlands und 50plus tobt - zu MENSCH, der tiefsinnigen Ballade mit einem Eisbär - vielleicht war KNUT damit gemeint.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
26. Mai 2007 23:55

Irritationen der Gemütlichkeit

angela roberts (angero)

Welche Aufregung - es ist 'nur' Grönemeyer. Man rufe sich in Erinnerung, das an dieser Stelle häufig größere Kunst zerrissen wurde - und sicher noch wird.
Und warum nicht mal ein paar gewagte Sätze, und etwas Bissigkeit - es muss ja nicht alles brigittemässig weichgespült werden - Verkaufszahlen wird es keinen Abbruch tun, Vorurteile werden als bestätigt angesehen werden und das, was Grönemeyer wohl bewirkt - so eine vermeintlich kritisch durchwirkte aber doch eben wohlige Gefühligkeit wird ein klein bißchen angekratzt - stört das die Gemütlichkeit? (auch wenn die Kritik ja weiter gehend gemeint zu sein scheint)

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
26. Mai 2007 20:28

Solche Kritiker braucht Herbert

Marcel Thielen (4seneca)

Herr Bahners Sie haben sich unsterblich gemacht.
Ihre Kritik wird sich Herbert Grönemeyer sicherlich ausdrucken und mit einigen typisch deutschen (Neidhanmmel-)Kommentaren in die Keramikabteilung seiner Londoner Heimstätte hängen. Ihrem Beitrag verdanke ich einige neue Fremdwörter, mit denen ich
bestimmt in meiner Stammkneipe beim Thema Grönemeyer voll punkten werde. Der Rest Ihrer Kritik
wird Generationen von Germanistikseminaren beschäftigen, auch einige Steilvorlagen für Harald Schmidt
bieten sich an.
Spontan fiel mir beim Lesen Ihrer Kritik die Reaktion von
Max Merkel auf Meinung eines Sportreportes ein:
" Die Kritiker sans alles Eunuchen, sie wissens wie`s göht,
aber sie könnens net"
Am Ende der Lektüre Ihrer Kritik fiel mir auch das passende Fremdwort für dieses Geschmocke ein:
reinste Rabulistik.Und das in der FAZ,

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
26. Mai 2007 20:00

Ohne Worte

Verena Lägel (7-ter-Sinn)

Eigentlich sollte man solch einen Müll nicht kommentieren, aber ich mache es dennoch.
70.000 Menschen besuchen sicherlich nicht ein Konzert von Grönemeyer...weil sie mit Grönemeyer nichts anzufangen wissen.
Es ist die Lebensfreude und der Spaß, den man an solchen einem Abend hat!

Der Artikel hat nichts aber auch gar nichts mit Grönemeyers Konzert zu tun.
Hier wurden lediglich Grönemeyer Songs auseinandergenommen und bewertet. Welchen Sinn hat das, wenn man Grönemeyers Welt nicht einmal versteht...wenn man wüsste, dass Herr Grönemeyer ein lebenslustiger Mensch ist, wüsste man auch, dass man seine Texte nicht alle tot ernst nehmen sollte.
Neidisch was?

Ich kann nur sagen, wer nicht fähig ist über ein Konzert zu schreiben, der ist hier einfach fehl am Platz!
FAZ ich hatte bisher immer den Eindruck, ihr macht gute und seriöse Berichte!!! Damit habt ihr es euch aber mit Sicherheit bei mindestens 70.000 Leuten versaut!!!
Pech gehabt!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
26. Mai 2007 19:55

Man muß nicht Fan von Herbert Grönemeyer sein

gisbert heimes (gisbert4)

um diese kleine Münze von Patrick Bahners als bemühte Selbstdarstellung eines Kritikers zu erkennen, der leeren Platz in seiner Zeitung füllen muß und damit auffallen will. Völlig daneben.

Hab schon Besseres von ihm gelesen.

PS: Selbstverständlich könnte man das 'Phänomen' H. G. kritisch UND niveauvoll beschreiben...

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
26. Mai 2007 19:29

siehe A. Hitler und Nürnberg

Friederine Teich-Erdmann (Teich-Erdmann)

sollte man sich in der Tat mal ansehen. Was hat Leni Riefenstahl mit Groenemeyer zu tun? Weil er einmal in einem U-Boot Film mitgespielt hat ist er ein Nazi?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
26. Mai 2007 18:39

Seine Song's waren nicht unsymphatisch

Andrea Kiwitt (kiwitt)

Habe aber schon länger nichts mehr gehört von ihm.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
26. Mai 2007 18:29

Im steuerbefreiten Londoner Exil

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)


läßt sich auswärts eingefahrene Kohle gut vernaschen.

Es bleibt die Frage, warum immer noch so viele Menschen so viel Geld und Zeit opfern, um dieser Quaaktasche beim Zappeln auf der Bühne zuzusehen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
26. Mai 2007 17:07

FAZ = BILD

Philipp Rogmann (Phil1990)

Manche beschreibung hät ich eher in der BILD erwartet die schon aus diesen gründe nicht lese eig fehlt nur noch ein großes bild und ne schlagfertige überschrift lieber herr bahners wen sie schon so kritisieren dan bitte aber auch auf einer sachlichenart und nicht in einen solchen sprachton. aber das müssen sie ja wissen. villeicht sollten sie ja mal bei der bild anfragen da passt dan auch eher die leser die so ein artikel lesen den die faz war für mich eher eine sachliche zeitung

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
26. Mai 2007 16:24

Wer diffamiert hier?

Felix Zimmermann (FelixWZ)

Schon absurd, dass diejenigen die dem Autor Diffamierung und kindliches Verhalten vorwefen (z.B. Herr Treschok) sich nicht anders zu helfen wissen, als diffamierend über die Motive des Autors mutmaßen und hierbei zu aberwitzen Resultaten ("eigener Minderwertigkeitskomplex") gelangen.
Erschreckend, dass es ihnen nicht mal auffällt.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
26. Mai 2007 15:53

clown

Julian Marinez (Weristwer)

Haha...sicherlich sehr direkter und auch persönlicher Beitrag aber so wahr!
Grönemeyer und seine Musik sind mehr als flach. Warum die Konzerte ausverkauft sind? Weil Grönemeyer mit seinem flachen Konzept eben auch sein Zielpublikum erreicht, die Masse, größtenteils ebenso flach wie die Musik.
Besonders viel Können und Kunst steckt nicht dahinter, einfache psychisch wirkende Melodien geschmückt mit simplen Texten wo sich wirklich Jeder wiederfinden könnte. Gerade auch aktuell mit den politischen und gesellschaftlichen Motiven gelingt es ihm einfach Sympathie zu erregen und in seiner Heimat ein Stadion zu füllen.
Trotzdem eine Frage des Geschmacks wo ich anderen Kommentaren recht geben muss.
Erwähnenswert finde ich auch dass im deutschsprachigen Raum nicht besonders viel an musikalischer Kunst geboten wird. Jedenfalls nichts erwähnenswertes.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
26. Mai 2007 15:37

Fast...

Dirk Walbrühl (Kelen)

...wäre ich geneigt den Artikel ob der durchgehaltenen kreativen Sprachanwendung zu mögen. Dennoch hilft auch das Lob zwischen den Zeilen nicht darüber hinweg, das dieser Artikel nur als Ausrutscher gewertet werden kann.

Kritik, auch und besonders im Bezug auf eines deutschen Lieblingssohnes Grönemayer, ist ja grundsätzlich nicht verkehrt; aber bitte nicht so.

Zitat: "was Hitler Polen angetan hat"
Solche Vergleiche wünsche ich nicht in einer Tageszeitung zu lesen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
26. Mai 2007 13:27

verloren

Ralph Knüchel (knuechel)

Der zweite Beitrag über Grönemeyer im FAZ Feuilleton innerhalb kurzer Zeit, der, inclusive bösem, unschönen Bild mit geballter Kraft versucht, den Künstler zu diskretitieren. Was soll damit erreicht werden? Vielleicht will man von den sich häufenden, absolut niveaulosen Berichten über Doherty oder Hilton et al ablenken? Quo vadis FAZ Feuilleton? Schade.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
26. Mai 2007 11:04

Patrick Bahners

Michael Binder (mpnemo)

Ich finde den Beitrag gut strukturiert - nicht unbedingt farblos was die Haltung des Kommentators angeht - aber es trifft wohl recht zielsicher.

Herr Grönemeyer ist leider zu etwas mutiert, was der Öffentlichkeit nicht kritiklos "dargereicht" werden kann und darf. In gewisser Weise scheinen die Deutschen "Fans" wohl sehr Empfänglich für massive Massenveranstaltungen - siehe A. Hitler und Nürnberg. Ob das nun in der Natur des Menschen liegt oder in der Natur des Deutschen, ist eine andere Frage. Schön ist, dass sich "Masse und Macht" bestätigt sieht, wichtig ist hierbei immer das Feinbild. Und davon ruft nun Hr. Grönemeyer wirklich mehr als genug auf den Plan.

Ich finde ich den Text des Liedes, dass er seiner verstorbenen Frau gewidmet hat, ergreifend und einfühlsam. Verglichen mit dem Unfug, der in Deutschland als Musik bezeichnet werden kann ist Hr. Grönemeyer ja recht harmlos - obwohl ich nicht auf dem Konzert war.

Herr B. muss sich wohl richtig über den Rumpelstiltskin geärgert haben, dass ist das einzige, wass man ihm vorwerfen kann. Wäre der Text in einer simplen und einfachen Wortwahl gehalten, wäre er sicherlich denjenigen eher zugänglich, die das Konzert besuchten und denen eine Kritik gewidmet sein sollte.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
26. Mai 2007 02:19

Journalismus bedeutet Verantwortung, warum wird das vergessen?

Bernd Tretschok (berndtretschok)

Die Kritik liest sich wie der Beitrag eines unreifen Achtzehnjährigen in einem beliebigen Onlineforum, wo der kleine Mann zum Klugscheißer wird. Herr Bahners hat die Verantwortung, die im Beruf eines Journalisten steckt, nicht verstanden. Er hat die aus seinen eigenen Minderwertigkeitsgefühlen hervorgerufenen Vorurteile und den daraus entspringenden Haß nicht im Griff. Peinlich für die FAZ.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
26. Mai 2007 00:22

Ein Kluger Mann...

Christoph Amend (ctadna)

...sagte mir einmal: "Wer das Feuilleton liest, muss wissen, was er tut."

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
25. Mai 2007 23:48

Prima Artikel

Felix Zimmermann (FelixWZ)

Ich bin selbst seit ich ein kleiner Junge bin ein Grönemeyer-Fan und bei mir war es früher auch so, dass ich voller Empörung war, wenn andere Grönemeyer kritisierten. Nur so sind die Leserbriefe unten verständlich.

Mir selbst ist nicht klar, warum man als Fan oft so überempfindlich reagiert und trotz Toleranzgesängen von Grönemeyer selbst nur seine Wahrheit diesbezüglich akzeptiert.

Sicher ist der Artikel recht bösartig und man kann leicht, insbesondere bzgl. Gewichtung der negativen Kritik, anderer Meinung sein, aber deswegen in Empörung auszubrechen ist mehr als übertrieben.

Im Übrigen trifft es einfach zu, dass Grönemeyers Texte stellenweise SEHR PLATT sind. Dies betrifft insbesondere das Lied FLÜSTERNDE ZEIT. Grönemeyer ist oft selbstironisch, was in einigen Texten auch klar ersichtlich ist. Bei seinen politischen Liedern beträgt der Ironieanteil aber weiterhin 0 Prozent. Die Vorwürfe gegen die Große Koalition sind zudem an Stimmtischgerede nicht zu überbieten. Alternativen von Grönemeyer: Keine. Er singt Reformen herbei, signalisiert Opferbereitschaft, aber wofür?

Im Übrigen erkennt der Autor ja durchaus an, dass Grönemeyer ganz fantastische Lieder macht.

Ein spannender, intelligente, streitbarer Artikel.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
25. Mai 2007 19:17

Oh Mann - peinlicher Beitrag

Heinz Erhardt (Nihil_Baxter)

Und so was in der FAZ - da hat anscheinend einer ein kleines persönliches Problem, aber vielleicht hätte er sich als guter Journalist auch mal mit Anwesenden unterhalten sollen...

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
25. Mai 2007 19:11

Sinnfrei...

Bernd Almstedt (Almstedt)

Ich lese die FAZ nun schon seit vielen Jahren, einen so sinnfreien und "rohrkrepierenden" Beitrag wie den des Herrn Bahner habe ich aber - nicht einmal in den politischen Beiträgen - bisher nicht zur Kenntnis nehmen müssen. Egal ob einfaches Unverständnis, Neid, Rachsucht oder Ignoranz der Realitäten Antrieb für diesen vorpubertären Beitrag wahren, so einfach mit einer Ansammlung von aus dem Zusammenhang gerissenen Sinndeutungen und Halb-Zitaten kann man dem Phänomen Grönemeyer nicht beikommen. Ich selber zähle mich auch nicht zu den Fans, trotzdem aber hat noch jede Scheibe des Herren aus Bochum irgendwann meinen Kopf und mein Herz erreicht - normalerweise erst dann, wenn andere Alben anderer Künstler bereits längst ihre angenehme Halbwertszeit überschritten hatten. Irgend etwas muss nicht nur mir an dieser "Musik-Kunst" gefallen, ansonsten wären die unbestreitbaren Erfolge - die weit über jeden Zufall oder Geschmack herausgehen - nicht erklärbar. Herr G. kann sicher nicht tanzen, kleidet sich so geschmacklos, dass es einem in der Seele weh tut und - nein - singen im klassischen Sinne kann er auch nicht! Genau das macht aber Kunst aus, dass sie jenseits aller vordergründigen Attribute immer noch durchdringt und einen betrifft...

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
25. Mai 2007 18:53

Peinlich

Dietrich Schroff (dschroff)

Liebe FAZ-Redaktion,

es berührt mich peinlich, dass eine sonst so großartige Zeitung so einen merkwürdigen und boshaften Artikel schreibt. Ich hoffe sehr, dass dies ein Ausrutscher ist, sonst sollte ich mein Abo überdenken.

Mit freundlichen Grüßen

Dietrich Schroff

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
25. Mai 2007 17:25

O je Herr Bahners

Matthias Wagner (Trouvere)

Lieber Herr Bahners,

schön, dass Sie nicht in den respektvollen Ton einstimmen, der häufig in Beiträgen zu Grönemeyer angeschlagen wird. Aber ein bisschen mehr Sachlichkeit täte ihrer Aufhäufung von negativer Kritik ganz gut. Ich habe irgendwann aufgehört, die Unmengen an aufgeführten Beleidigungen zu zählen, die den Eindruck erwecken können, Sie urteilten selbstherrlich. Wenn Ihnen Grönemeyer persönlich nicht gefällt, warum sagen Sie denn das nicht direkt? Eine Verallgemeinerung Ihrer persönlichen Ressentiments nützt wenig.
Mir scheint, Sie leiten aus einzelnen Textphasen Grönemeyers Haltung ab und übersehen meines Erachtens die gehörige Portion Selbstironie, die der Künstler an den Tag legt.
Also, fürs nächste Mal: Nicht alles so wörtlich nehmen, und bitte nicht alles so bitterernst sehen, ok?

Viele Grüße,
Matthias Wagner, Ravensburg

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
25. Mai 2007 17:10

Über den Zenit hinaus

Frank Martin (FrankMartin)

ist Grönemeyer schon lange. Seine Anbiederung an politische Illusionen könnte lächerlich bleiben, folgten ihm nicht so viele Adabeis.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
25. Mai 2007 17:00

Grönemeyer

Christoph Grolla (konunga)

Ich bin stets bemüht Musiker, Künstler o.ä. nicht mit Superlativen in ihrem Schaffen zu beurteilen und demnach auch kein besinnungsloser Fan. Aber selten habe ich über ein einfaches Konzert eines Musikers so eine große Menge an Schwachsinn lesen müssen, wie Ihr Schreiber Patrick Bahners es in diesem Beitrag macht. Er scheint jemand zu sein, der Herbert Grönemeyer als Musiker und Mensch abgrundtief verachtet. Anders kann ich mir nicht erklären, daß ein solcher Beitrag zustandekommt. Gibt es in Ihrem Hause denn niemanden, der einigermaßen neutral über den Tournee-Auftakt von Grönemeyer berichten kann, gibt es niemanden der auch Korrektur liest? Dieser Beitrag ist eine glatte Unverschämtheit. Eigentlch sollte nun aus Gründen der Ausgewogenheit ein weiteres Konzert Grönemeyers von einem Fan aus Ihren Reihen beschrieben werden. Bahners sollte einmal überlegen, warum sämtliche Konzerte von Grönemeyer ausverkauft sind und vielfach Zusatzkonzerte angeboten werden mussten. Bahners gehört für mich zu den Journalisten, die glauben, sie selbst machen die Kunst und der Künstler benötigt sie um groß zu werden. Mit freundlichem Gruß C.Grolla

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
25. Mai 2007 16:58

Grönemeyer

Helga Haase (HaasenHelga)

Bitte verstehen Sie mich richtig.

Danke für Ihren Beitrag zur Kunst von Herrn Grönemeyer. Wenn Sie seinen Namen so schreiben, dass die Bedeutung seiner "Kunst" sofort einsichtig ist, dann empfehle ich den Namen "Grölemeyer". Denn: Nomen est Omen.

Ihre Helga Haase

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 15 von 35 Lesermeinungen
1 | 2 | 3 VorZum Ende blättern
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche