R.E.M.

Der Rocker, der Epochen verbindet

18. Oktober 2004 R.E.M. führten den Alternativen Rock in den Mainstream. Der melodische Schrammelrock der Band um Frontmann Michael Stipe, 44, bereitete den Weg vom Post-Punk zum Grunge. Stipes Ikone hieß Patti Smith, R.E.M. beeinflußten ihrerseits Bands wie Pearl Jam und Nirvana.

Ihren kreativen Höhepunkt erreichte die Band Ende der achtziger, ihren kommerziellen Anfang der neunziger Jahre, als sie mit Hymnen wie "Losing my Religion" und "Shiny Happy People" den Soundtrack für die Clinton-Jahre lieferte. So oder so ähnlich steht das heute in den Enzyklopädien des Rock. 1996 unterzeichneten R.E.M. einen Plattenvertrag über 80 Millionen Dollar für die nächsten fünf Alben. Ein Jahr danach stieg Drummer Bill Berry aus. Im vergangenen Jahr erschien das Best-of-Album, "In Time", auf dem bemerkenswerterweise einer der größten Hits fehlt: "Shiny Happy People".

Mit ihrem neuen, dreizehnten Album "Around the Sun" sind R.E.M im Februar auf Deutschland-Tour.



Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 17.10.2004, Nr. 42 / Seite 61

 
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