Alles muss raus: Das Internet verändert die Musik und dessen Verwertung

Musikmesse „c/o Pop“

Kleinvieh macht auch Bits

Kein Lied bleibt länger Ladenhüter: Die „Long Tail“-Theorie, der zufolge im Netz jedes Angebot auf eine Nachfrage trifft, revolutioniert den Pop. In Köln bei der Musikmesse „c/o Pop“ wurde nun der Kunde neu entdeckt - als Inselbegabter und Müllschlucker zugleich.

Lesermeinungen zum Beitrag

19. August 2007 22:43

last.fm

Wolfram Jäger (wojaeger)

Ich möchte eine Lanze für last.fm brechen.

Wer nichts Neues hören will, braucht last.fm nicht, der kann ja seine eigene Plattensammlung immer wieder durchhören.

Wer aber z.B. Beach-Boys-artigen Pop hören will, so wie er heute von den zahlreichen Epigonen produziert wird, gibt bei last.fm ein: Beach-Boys-ähnlich, und findet so neues aus dieser Ecke.

Das ist viel weniger aufwendig als die myspace-Klickerei und effektiver als kommerzielle Anbieter, die dir nur immer wieder mitteilen "Kunden, die diesen Artikel kauften, kauften auch ..."

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