Streit mit Washington

Nordkorea stoppt Abbau von Atomreaktor

Die nordkoreanische Regierung hat die Abbrucharbeiten am Atomreaktor in Yongbyon nach eigenen Angaben eingestellt, weil Washington den Staat noch nicht von der Terrorliste gestrichen hat. Es wird erwogen, die Anlage wieder in Betrieb zu nehmen.

Atomstreit

Washington: Irans Antwort ist inakzeptabel

Iran legt sich in Sachen Atomstreit noch nicht fest. Die Regierung in Teheran hat einen Brief vorgelegt, der laut einem Sprecher des State Departments lediglich altbekannte Positionen enthalte. Iran gehe dabei nicht auf Forderungen des Westens ein. Von Andreas Ross

Atomstreit mit Iran

Mit der Geduld am Ende

Die EU hütet sich vor einer Sprache, die in Israel als stillschweigende Billigung für Militärschläge gegen Iran verstanden werden könnte. Aber auch Europa verliert die Geduld mit Teheran. Diesen Samstag läuft eine „Bedenkzeit“ für Teheran ab. Von Nikolas Busse, Brüssel

Atomkonflikt

Rice erwartet bald klare Antworten aus Teheran

Die amerikanische Außenministerin Rice beklagte im Atomstreit mit Iran dessen Hinhaltetaktik. In Genf habe es „nur Small Talk von Iranern“ gegeben. Der iranische Chefunterhändler Dschalili sagte: „Wir bewegen uns auf eine Einigung zu.“ Von Johannes Leithäuser, London

Atomgespräche in Genf

„Werden unsere Rechte nicht aufgeben“

Im Atomstreit mit Iran haben die Gespräche in Genf trotz ranghoher amerikanischer Beteiligung kein klares Ergebnis hervorgebracht. Auf Angebote des Westens reagiert die Islamische Republik zurückhaltend. Es stehe keinesfalls „auf der Agenda“, die Anreicherung von Uran auszusetzen, erklärten Vertreter Teherans.

Atomkonflikt mit Iran

Erst zögernd, dann konsequent

Es kommt Bewegung in die Verhandlungen mit Iran: In Genf treffen sich der EU-Außenbeauftragte Solana und der iranische Chefunterhändler Dschalili. Auch Washington sucht im Atomstreit inzwischen wieder das Gespräch. Von Horst Bacia

William J. Burns

Ein Wegweiser

Allein schon der Umstand, dass Staatssekretär William J. Burns bei den Verhandlungen des EU-Außenbeauftragten Javier Solana mit dem iranischen Atomunterhändler Said Dschalili in Genf dabei sein wird, markiert einen möglicherweise bedeutenden Wendepunkt in den amerikanisch-iranischen Beziehungen. Von Matthias Rüb, Washington

Atomstreit

Burns reist zu Gesprächen mit Iran nach Genf

Seit der islamischen Revolution 1979 hat es auf so hohem Niveau keinen Kontakt mehr zwischen den Vereinigten Staaten und dem Mullah-Regime gegeben. Williams Burns, Staatssekretär im amerikanischen Außenministerium, nimmt an dem Treffen Solanas mit dem iranischen Atomunterhändler teil. Von Matthias Rüb, Washington

Manöver im Nahen Osten

Säbelrasseln in Iran und Israel

Erleben wir gerade das Vorspiel zu einem neuen Waffengang im Mittleren Osten? Dass Teheran alle Mittel unterhalb der Schwelle zu einem großen Konflikt einsetzen würde, um Amerika und Israel zu schaden, ist so gut wie sicher. Von Günther Nonnenmacher

Großmanöver im Persischen Golf

Iran testet Raketen und droht dem Westen

Am Tag nach dem Radar-Abkommen zwischen Washington und Prag hat Iran neun Kurz- und Mittelstreckenraketen abgefeuert und damit international Besorgnis ausgelöst. Eine der Waffen könnte mit einer Reichweite von 2.000 Kilometern israelisches Territorium erreichen. Von Horst Bacia

Atomstreit

Iran bezeichnet EU-Sanktionen als „absurd“

Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums hat die verschärften Sanktionen der EU als „Politik mit Zuckerbrot und Peitsche“ bezeichnet: „Solche Initiativen werden nur Irans Willen stärken.“

Atomstreit

EU verschärft ihre Sanktionen gegen Iran

Im Atomstreit hat die Europäische Union neue Sanktionen gegen die Führung in Teheran beschlossen. Die größte iranische Geschäftsbank „Melli“ muss ihre Aktivität in Europa vorerst einstellen. Eine nukleare Bewaffnung Irans sei nicht hinnehmbar, sagte der französische Präsident Sarkozy vor der Knesset in Jerusalem.

Atomstreit

Iran beharrt auf Urananreicherung

Teheran hat das Verhandlungsangebot im Atomstreit kühl aufgenommen. Der Westen solle nicht „seine Zeit mit Hoffnungen verschwenden, Iran könnte seine (nuklearen) Rechte vergessen“, hieß es. Amerikas Präsident Bush zeigt sich „enttäuscht“.

Atomstreit

Wirtschaftliche Anreize für Iran

Im Atomstreit mit Iran haben die fünf Veto-Mächte des UN-Sicherheitsrates und Deutschland ein Anreizpaket für die Regierung in Teheran geschnürt. Zuvor müsse die aber den Prozess zur Herstellung waffenfähigen Urans aussetzen. Von Johannes Leithäuser, London

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