
Arme, dekadente Welt, in der sogar angebliche Vorbilder, darunter der Papst und Mutter Theresa, den Terroristen Arafat mehrmals herzlich empfangen!

Die Erde ist in Gefahr!
Wenn eine Person wie Arafat einen Friedensnobelpreis erhält, eine Person wie Bush quer durch Welt fahren darf um Ländern seine nutzlosen Werte aufzudrängen und seine ganze kriegerische Ideologie auf die Kirche stützen darf, eine Person wie Merkel 3 Millionen Euro für ihre sinnlosen Worte am Neujahrestag verschwendet, ein Land wie Italien ärmer, Berlusconi immer reicher wurde usw. und nun ein "Präsident" wie Ahmadineschad durch das schwarze Gold die westliche Zivilsation in seiner Hand hält, da muss man sich die Frage stellen, wie lange es noch so weiter gehen kann!
Die Menschheit ist eine egoistische, fanatische intolerante Gesellschaft die äußerst unterbemittelt im Umgang mit Mitmenschen, der Umwelt, Religion und sonstigen Werten ist!
Arme Welt! Bemitleidenswerte Menschheit!

Daß der iranische Präsident nun schon bei Einigen als bewunderungswürdiger Freiheitskämpfer eingestuft wird,ist so absurd und neben jeder Spur,daß man dafür nicht einmal mehr ein Kopfschütteln übrig haben kann.
Gegen den Herrn laufen -im übrigen-in Österreich noch immer Ermittlungen aufgrund seiner "Tätigkeit" als Führer einer
Gruppe iranischer Agenten,die Jagd auf im Ausland lebende
iranische Dissidenten machten.
Ein Staatspräsident übrigens ,der massiv und öffentlich die Vernichtung eines anderen Staates und Volkes (Israel) propagiert.
Natürlich,wem diese Idee gefällt und es gibt in Europa nicht wenige dieser Sorte,der wird in Ahmadineschad einen ausgezeichneten Staatführer sehen.Iran möchte sich ja nur verteidigen können,heißt es da auch.Die beste Verteidigung Irans bestünde darin,endlich eine wirkliche Demokratie (ja gena,nach westlichem Vorbild) zu werden.Dazu müßten jedoch Etliche im Iran -von den Mullahs bis zu solchen Leuten wie Ahmadineschad und Anhänger- das Zeitliche segnen.
Und wer Nordkorea so applaudiert,der möge einmal einen
-nicht der Herrscherschicht angehörendenNordkoreaner fragen,ob sich so angenehm in diesem Land leben läßt.

Wenn man von hier 'Kriegsgewinnlern' spricht, sollte man nicht nur Russland und den Iran erwaehnen. Ich glaube, dass sich einige wenige auch in Texas und Kalifornien (zum Beispiel) ueber einen hohen Oelpreis freuen.
Zum anderen, und das ist vielleicht noch wichtiger: kann sich noch jemand daran erinnern, dass der Iran mit Mossadegh von 1950-53 einen demokratisch gewaehlten, allgemein anerkannten und friedlichen Praesidenten hatte? Er wurde durch den Schah ersetzt und dieser wiederum durch Ajatollah Khomeini.
Mossadegh wurde von der CIA gestuerzt, weil er nicht wollte, dass die Iraner das Oel aus dem Boden holen und die Briten und die Amerikaner den Profit einsacken. Im Prinzip dieselbe Geschichte wie 1954 in Guatemala (United Fruit wollte weder Steuern zahlen, noch Land den Guatemalteken zurueckgeben, noch die Loehne erhoehen) oder 1973 in Chile (hier war es Kupfer).
Wenn sich jemand fragt, warum der Iran heute nicht so schoen demokratisch ist, wie wir uns das wuenschen und wieso sie Atomwaffen haben wollen, sollten wir einen Blick zurueck in die Geschichte wagen. Nicht, dass man dann alles gleich versteht, aber man versteht auch nichts vollstaendig, wenn man die Geschichte ignoriert.

Es ist wirklich erstaunlich, mit welcher Entschlossenheit, Mut und kühler Berrechnung das Staatsoberhaupt des Iran Widerstand gegen die Einflußnahme von Seiten der westlichen Welt vorgeht. Unter seiner Anleitung wird der Iran sicher nicht zu einen Vasallenstaat der USA, wie viele andere im Nahen Osten. Mit Fug und Recht verteidigt er den Aufbau eines Atomprogramms für sein Land, der allein Schutz vor einem möglichen Angriff durch die USA bietet, die nicht die Verbreitung von Demokratie im Schilde führen, denn wie könnte sich sonst die Installierung und Förderung etlicher der USA wohlgesonnener Dikatoren erklären, sondern die Ausbreitung ihrer weltweiten Machtposition und die Inbesitznahme von Energiequellen als Leitmotive haben.
Israel besitzt seit Jahrzehnten hunderte Atomwaffen, ohne deren Existenz je bestätigt zu haben, ebenso wie Irans Nachbarstaaten Indien und Pakistan. Jeder Staatsführer in dieser Lage müßte ebenso handeln wie Ahmadineschad, um die Unabhängigkeit von außen sowie die Verteidigung seines Landes zu sichern. Es wäre zu wünschen, wenn es mehr Staatslenker dieses Schlages gäbe, um den wirtschaftlichen US-Imperialismus und die menschenverachtende US-Globalisierung einzudämmen, damit endlich wieder auf die eigenen Werte und die eigene Stärke im Mittelpunkt des Interesses stehen, ohne scheuen Blick auf die amerikanische Politik der Bevormundung.

Viele Schiiten warten auf die Wiederkunft des zwölften, des "verborgenen Imams".
Nimmt man bei dem iranischen Präsidenten einmal ein solch okkult-eschatologisches Weltbild an, würde Ahmadineschads Verhalten geradezu plausibel, denn nur in einer krisenhaft zugespitzten Weltlage erscheint der Imam wieder, um die Seinen zu führen.
P.S.: Ist das Weltbild "wiedergeborener" Christen wie z.B. von G.W. Bush so viel anders?

Manche halten ja Bush für den Bösewicht des 21.Jhr. und ich bin auch heilfroh wenn dieser Mann die politische Bühne endlich verlässt. Dennoch ist ein Bush nicht halb so gefährlich wie ein Ahmadineschad. Das ist mal klar.
Als 4. größter Ölproduzent weiß der Iran um die Macht die er besitzt. Ahmadineschad nutzt geschickt die Uneinigkeit aber auch die wirtschaftlichen Interessen der westlichen Nationen um die Machtverhältnisse im nahen Osten zu kippen. Und wie es scheint, hat er Erfolg damit. Zu was dieser Mann noch fähig ist, kann nur vermutet werden und niemand kann sicher einschätzen ob der Iran nur hoch Pokert oder wirklich gefährliche Absichten verfolgt.
Ein militärisches Vorgehen der Amerikaner im Alleingang, könnte dennoch fatale Folgen haben und zu einem echten Krieg eskalieren. Und es ist zu vermuten, dass Ahmadineschad genau dies ganz recht wäre.