Kouchner: Atombombe in den Händen Teherans wäre “eine Gefahr für die gesamte Welt“

Atomstreit

Frankreich schließt Krieg gegen Iran nicht aus

Im Atomstreit mit Iran befürchtet der französische Außenminister Kouchner eine Eskalation: „Wir müssen uns auf das Schlimmste vorbereiten, das ist der Krieg.“ Um Teheran zur Aufgabe der Urananreicherung zu bewegen, fordert er Wirtschaftssanktionen der EU.

Lesermeinungen zum Beitrag

25. September 2007 17:19

Israel, Kouchner, Sarkozy und Busch schließen Krieg gegen Iran nicht aus

Sophia Orti (rum)

Ob das Frankreich sei, ist eine andere Frage.

Sarkozy will auch Druck auf die EZB machen, damit sie Kriegstreibendem Bush einen inflationistischen Kredit (durch den Kauf von auf Dollar notierten Schuldverschreibungen, also Devisen) gebe. Der Vorwand für die Öffentlichkeit ist aber, damit die europäische Exportwirtschaft zu fördern, was so wie so nicht stimmt.

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25. September 2007 13:55

@Franz Müller (Franzy)

Sener Sen (senersen)

Vor kurzem ist festgestellt worden, dass die von Ihnen sogenannte Mörderbande, ihre Waffen von Amerikanern erhält(Blackwater). Abgesehen davon gibt es eine andere Mörderbande, die sich PKK nennt. Diese kriegen auch die Waffen von den Amerikanern. Ich frage mich, wie die USA verlangen kann, dass alle anderen sie bei diesem angeblichen Kampf gegen Terror unterstützen aber sie selber die Terrororganisationen unterstützt um Iran und die Türkei zu schwächen. Die Amis halten jeden anderen für einen Idioten.Herr Müller, bis zu den Seriennummern der Waffen,die aus der USA stammen, wurde den Amis weitergegeben. Die Leute sind so dreist, dass sie gar nicht mal ihr Gesicht rot wird, wenn man sieht wie sie lügen. Beweise, dass die Amis Waffen an Terrororganisationen verteilen, gibt es wie Sand im Meer. Mal schauen bis wann dieses Kasperle Theater weitergehen wird. Wenn Sie nachdem Grund fragen, sage ich Ihnen es; Es geht darum mit diesen PKK Terroristen, den Iran und die Türkei zu provozieren. Somit wird es eine Möglichkeit geben, den Iran aggresiv darzustellen und anzugreifen. Die Türkei wird als Partner für dumm gehalten. Es dauert aber nicht mehr lange bis die Türken die Geduld verlieren.

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18. September 2007 23:14

Primäre und sekundäre Elemente berücksichtigen!

Zoltan Ivanfi (Ivanfi)

Die die groben Töne aus Teheran sollte man nicht überhören, genauso falsch ist aber diese als bare Münze aufzufassen. Saddam Husseins provokante Ausbrüche hätte Bush auch lieber gelassener wegstecken sollen, als Irak anzugreifen. Wenn in der Politik das verbale Drohgebärde eines jedes Landes, mit Angriff, Bombardierung und Besatzung beantwortet, wird dies nur alle anderen auffordern das gleiche zu tun. Dann müssten die USA Dutzende, oder Hunderte Kriege gleichzeitig praktizieren.
Zugleich ist es verständlich, dass die westliche subversions- destabilisierungs- und interventions- Politik (USA + EU) seit dem Kosovo-Krieg viele Staaten der Welt dazu veranlasst hat, über die fehlende eigene Sicherheit gegen diese westliche Einmischungspolitik die Atombombe zulegen zu müssen. Alle angegriffenen Staaten, wie Jugoslawien, Irak, Afghanistan haben die BOMBE nicht besessen. Daher waren sie schutzlos.

Dass Iran nun als potentieller Kandidat für westliche Intervention, diesem vorbeugen will, ist verständlich. Wir dürfen also die primären (völkerrechtswidrige westliche Einmischungs- und Interventionspolitik) und sekundären Elemente (Wehrhaftigkeit, Immunität sichern mit der Atombombe) in diesem Problem nicht vernachlässigen!!!!

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18. September 2007 11:50

Der verbale Kriegstreiber ist bzw. sind...

Heinz Mueller1 (HeinzMueller1)

...Ahmadin. bzw die iran. Mullahs.

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18. September 2007 11:06

Östl. Partner, H Aberdeen ?

Heinz Mueller1 (HeinzMueller1)

Einfach lächerlich, das ist in etwas so als hätte man Hitler auch als Partner bezeichnet.

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18. September 2007 08:27

Geschichtsverdrehung II

Jan Skalski (Skalski)

An Tino Riesa
Die Übernahme der östlichen Gebiete erfolgte nach dem sowjetischen Überfall auf Polen im Jahr 1920 und Zurückschlagung der bolscheviki Armee um hunderte Kilometer weg von Warschau. Dieser Sieg war gleichzeitig die Rettung Europas vor dem Kommunismus. Polen hatte zum wiederholten mal Europa gerettet.
Die Übernahme dieser Gebiete durch Polen ( die im Jahr 1790 zu Polen gehörten) hatte Millionen Menschen vor der kommunistischen Unterdrückung gerettet, und möglicherweise eine Million vor dem Tod. Zu behaupten diese Gebiete hätten zu Russland gehört, entzieht sich jeder Grundlage.

Bzgl. Iran ist die Lehre aus dem 2.Weltkrieg wie folgt – hätten die Europäer + Amerikaner das Nazi-Deutschland im Jahr 1938 angegriffen und besetzt, dann wäre uns der 2.Weltkrieg inkl. der schlimmen Folgen erspart geblieben.

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18. September 2007 08:22

eschichtverdrehung

Jan Skalski (Skalski)

An Tino Riesa
Aus Ihrem Beitrag entnehme ich, das auch Polen am 2.Weltkrieg mitschuldig war. Wollen Sie diesen Gedanken mit Ihrem Beitrag zum Ausdruck bringen ? – wenn ja, dann ist das sehr verlogen und heuchlerisch. Das Verbrechen Deutschlands zusammen mit den Russen im 2.Weltkrieg will keiner teilen.
Es ist erstaunlich hier zu behaupten Polen hätte irgendwelche Gebiete „weggenommen“. Schauen Sie sich bitte die Karte Polens vom Jahr 1790 an – kurz vor der Besetzung und Teilung Polens durch die freundlichen Nachbarn Preußen / Deutschland und Russland. Dann werden Sie feststellen, dass
Polen im Jahr 1920 in die damaligen Grenzen zurückgekehrt war. Sogenannte Westpreußen, Posen und Oberschlesien sind urpolnische Gebiete die in den 120 Jahren deutscher Besatzung germanisiert und mit deutschen Siedlern besiedelt wurden (bei gleichzeitiger Vertreibung der Polen). Die deutschen Siedler wurden nicht vertrieben, sondern ausgereist, weil Sie in Polen nicht leben wollten. Was ist das für eine Verdrehung der Geschichte!
Die Übernahme der östlichen Gebiete erfolgte nach dem sowjetischen Überfall auf Polen im Jahr 1920 und Zurückschlagung der bolscheviki Armee um hunderte Kilometer weg von Warschau. Dieser Sieg war gleichzeitig die Rettun

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17. September 2007 23:25

Ein verfluchter Krieg

Risto Tiesa (tiesa)

Heute ist der 17.IX.2007. Genau heute vor 68 Jahren marschierte die Sowjetunion in die östlichen Gebiete des polnischen Staates ein. 16 Tage vorher hatte Deutschland Polen angegriffen, wonach England und Frankreich den Krieg an Deutschland erklärten und damit den deutsch-polnischen Krieg zum Weltkrieg machten. Der Sowjetunion erklärte niemand den Krieg, obwohl sie nichts anderes tat als Deutschland. Was wäre gewesen, wenn es den 2.Weltkrieg nicht gegeben hätte? Dann hätte die Sowjetunion nicht einen großen Teil Europas unterjocht, dann hätte es wohl auch keinen kommunistischen Terror in Europa und der übrigen Welt gegeben.
Und Polen war keineswegs so harmlos wie hier behauptet wurde. Nach dem 1.Weltkrieg nutzte es vielmehr die Schwäche seiner Nachbarn aus, um sie alle miteinander zu überfallen und ihnen riesige Landesteile zu rauben - von Deutschland Westpreußen, Posen und Oberschlesien, von Rußland große Teile Weißrußlands, und von Litauen das Wilna-Gebiet mit der eigentlichen litauischen Hauptstadt Vilnius. Nicht genug damit, vertrieb Polen zwischen den Weltkriegen die Hälfte der deutschen Bevölkerung aus den oben genannten Gebieten.

Der 2.Weltkrieg war ein Fluch, kostete unzähligen Menschen Heimat, Gesundheit oder Leben.

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17. September 2007 21:30

"Hunde die bellen, beißen nicht"?

Andreas Mooshammer (andimoosi)

Stimme Ihnen zu @Herr Lindholm.

Es ist nur ein albernes "Kasperletheater" verantwortungsloser bzw. ratloser Politiker.

Der Iran nimmt nur sein Recht aus dem Atomwaffensperrvertrag war. Daran ist nun wirklich nichts auszusetzen.

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17. September 2007 19:40

Respekt vor Frankreich........

wolf haupricht (emilgilels)

....endlich mal eine klare Position, die die einzig richtige Antwort und Sprachregelung auf die Unruhestifter im Iran längst überfällig ist.
Wenn die europäischen Staaten während der Existenz des 3. Reiches klare Haltung gegenüber Hitler eingenommen hätten einschl. eigener Vorsorge, hätte der 3. WK wohl vermieden werden können.
Nur eindeutige Haltung und Ankündigungen sind weiterführend und können Schlimmeres vermeiden.

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17. September 2007 19:36

Diese verbalen Kriegstreiber sind mir suspekt

Liam Aberdeen (Aberdeen)

Meiner Meinung nach hat die "westliche Wertegemeinschaft" keinen Verhandlungspartner mehr zu bieten, den "Dritte" ernst nehmen könnten.

Der "oberste Wortführer des Westen", ich meine Herrn Bush, gehört eigentlich vor Gericht. Wegen mutmasslicher schwerer Verbrechen gegen die Menschlichkeit (völkerrechtswidriger angriffskrieg z. b. im Irak).

Also zuerst mal ein großes "Reinemachen" im Westen. dann erst kann man Verhandlungen führen, mit östlichen Partnern.



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17. September 2007 19:04

Augen zu und auf den Tod warten!

Michael Menzel (Galenos)


Stellt euch vor der Iran hat seine Atomwaffe(n) und "er fühlt ich beleidigt".

Ihr pazifistischen Naivlinge! Glaubt Ihr denn, daß Isarael darauf warten wird, wie angekündigt ausgegelöscht zu werden und Frankreich, England und die USA so tun werden, als wäre nichts?

Sieht denn keiner die Parallele zu Camberlain's Appeasement-Politik 1938?

Soll wieder einer den totalen Krieg ausrufen, dem die Blauäugigen es überhaupt nicht zugetraut hätten?

"Jedes Land hat das Recht auf Nutzung der Atomenergie". Dann müßte müßte logischer weise daraus folgern, daß jedes Land das Recht hat, einen Atomkrieg zu beginnen. Wollen das die Pazifisten, die schon hysterisch werden, wenn in Deutschland ein Trafo abfackelt. Das sind nämlich dieselben Leute die so daherreden.

Sieht keiner den Ernst der Lage im Iran, der sich in der Geschwindigkeit der Inbetriebnahme der Gaszentrifugen für die Gewinnung von U-238 ausdrückt.

Glaubt JETZT noch irgendwer, daß der Iran diese gigantische Atomindustrie aufbaut um Meiler für die Stromversorgung zu beschicken?

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17. September 2007 18:52

"Hunde die bellen, beißen nicht"

Stephen Lindholm (StephenLindholm)

Das trifft in diesem Fall für diese verbale Lachnummer aus Frankreich zu.

Die offensichtliche Unfähigkeit des neuen französichen Präsidenten wird immer deutlicher.

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17. September 2007 18:52

In welche Richtung geht der erste Schritt?

Dominik Knotte (c4pital)

Zuerst ein Wort zu der neuen franz. Regierung: Diese erinnert leider sehr an die USA! Ich bezweifele auch, dass das Interesse "nur" auf Frieden basiert. Ich denke Sarkozy übernimmt sich mit seinem "Engagement" in der EU! Die Meinungen seiner eigenen Landsleute sind sehr gespalten, genauso wie derzeit das Land.Ich lebe für einige Monate in Frankreich und habe schon mit Leuten darüber disskutiert-im Norden haben ihn einige bejubelt-in Tours fluchten Sie!!Trotzdem sagen beide Parteien: Unser Land ist aufgerieben und ganz unten.
Außerdem kann Frankreich nicht um etwas bitten, wozu Sie selber einen Schritt machen könnten->den Atomwaffenabbau ihres Landes, der genauso zu einer Bedrohung werden kann.

Zum Iran(+nahen Osten): Ich glaube man kann solche Länder nicht unter Kontrolle bekommen und ich bin sehr gespannt was wird, wenn die Amerikaner ihre Truppen abziehen-dann geht alles wahrscheinlich wieder von vorne los.
Ich glaube sogar ein Krieg könnte das Land nur für Jahrzehnte schwächen, bis Terrorgruppen sich wieder organisiert haben. Trotzdem muss der Iran zum sofortigen Stop der Anreicherung gezwungen werden, dazu müssen alle Nationen zusammen Druck machen, nur so kann man eine diplomatische Lösung erreichen.

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17. September 2007 18:18

Der Iran als Atommacht? Warum nicht?

Jan Hutterer (janhu)

Es möchte keiner von uns, dass die Welt in ein atomares Wettrüsten verfällt. Aber was spricht gegen eine Atombombe für den Iran?

Als Atommächte gelten die USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, Israel, Indien, Pakistan, China und Nord-Korea (?). Bis auf das von innenpolitischen Problemen gebeutelte Pakistan ist kein muslimisches Land unter den Atommächten ... und das obwohl sich schätzungsweise mehr als eine Milliarde Menschen zum Islam bekennen.

Die Vergangenheit zeigt uns, dass der Besitz von Atombomben nicht zwangsläufig Kriegsgefahr schührt (z.B. Pakistan <-> Indien oder Nord-Korea <-> USA). Eine Gefährdung des globalen Friedens wäre daher nicht von Irans Atombomben zu erwarten.

Die Vergangenheit zeigt auch, dass der Status "Atommacht" einem Land mehr international politisches Gewicht verleiht (Bsp. China oder Israel). Ein stärkeres internationales Gewicht der muslimischen Nationen wäre aufgrund des o.g. Ungleichgewichts wünschenswert.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich heiße es nicht gut, dass der Iran an Atombomben baut. Kein Land sollte Atombomben besitzen! Aber es gibt auch Punkte die für den Iran sprechen. Und von einer Kriegsbedrohung durch den Bau einer Atombombe zu sprechen ist Humbug.

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17. September 2007 18:11

Kriegsplaner bei der Arbeit....

Günter Busse (guenter.b)

Wer bedroht hier eigentlich wen?
Der Iran den "Westen", oder der "Westen" den Iran?
Was macht der Iran eigentlich "verbotenes"? Der Iran hat den Atomwaffen-Sperrvertrag unterzeichnet, danach hat der Iran das Recht zur zivilen Nutzung der Atomenergie und auf die dafür notwendige Anreicherung von Uran.
Beweise dafür, das der Iran Aromwaffen entwickelt, hat die IAEO lt. Hr.Baradei nicht. Die CIA hat lt. CIA-Chef ebenfalls keine Beweise für die Entwicklung von Atomwaffen im Iran.
Warum wird das dem Iran also immer wieder unterstellt?
Übrigens auch von Fr.Merkel. Sie selbst stellte es nicht als
"Befürchtung" des Westens, sondern als gegebene Tatsache hin. Und die Respektierung der Rechte des Iran als "Appeasement-Politik".
Warum also die Kriegsdrohung?
Weil der Krieg gegen den Iran längst beschlossene Sache ist, aus Gründen, die mit der Kernenergie nichts zu tun haben. Vor Kriegsbeginn muss aber noch die Bevölkerung
auf den Krieg eingeschworen werden. Das ist nach den
Lügen zur Rechtfertigung des Irak-Krieges natürlich nicht
so einfach. Aber: steter Tropfen höhlt den Stein.

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17. September 2007 17:26

Erstaunlich!

Franz Müller (Franzy)

Kouchners Äußerungen lesen sich wie eine verspätet eingegangene Bestätigung der Warnungen des amerikanischen Präsidenten.

Hätten die Europäer nur mit vollen Kräften die Amerikaner unterstützt, der Irak wäre schon längst befriedet.

Eigentlich ist es noch nicht zu spät. Wir könnten auch 150.000 Soldaten dorthin schicken - und was glauben Sie, wie dort den Mörderbanden schnell das Handwerk gelegt und Frieden rasch einkehren würde.

Überlegen Sie, wie ein solcher Einsatz die europäisch-amerikanische Freundschaft gewaltig fördern würde!

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17. September 2007 16:39

Deutsche Exporte

Patrick Meurer (pmpmpm)

Frankreich geht es bei der ganzen Geschichte nur um 2 Dinge:
- Die deutschen Exporte in den Iran, die Frankreich ein Dorn im Auge sind und durch Wirtschaftssanktionen gestoppt werden würden.
- Die Franzosen sind derart stolz auf ihre Atomwaffen, dass sie dies bei anderen Ländern zu verhindern versuchen. Man will eben zum elitären Kreis gehören.

Ich bin mir sicher, wir lassen uns wieder von den Franzosen veräppeln und streichen unsere Exporte irgendwann ganz. Wieder einmal 5 Milliarden Euro, die uns durch die Lappen gehen. Jedes Jahr.

Frankreich wird dann irgendeinen Weg finden, trotzdem in den Iran zu exportieren. Beispielsweise über eine der zahlreichen französischen Kolonien.

Ich würde auch den Transrapid im Iran bauen lassen. Mit dem Transrapid werden keine Waffen transportiert, das ist ja wohl klar. Komischerweise waren die Franzosen die ersten, die sich über das Projekt beschwerten. Und wir Deutschen sind wieder einmal gleich darauf angesprungen. Schon peinlich wie naiv wir uns präsentieren. Aber das scheint hierzulande keinem aufzufallen.

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17. September 2007 15:54

Blinklicht

Dirk Sternberg (crescendo)

Ach Gott, Monsieur le Ministre, der Götter Groll ist immer laut, die Katharsis abendländlichen Übermuts immer gründlich. Das weiß nicht zuletzt Weiland G. W. aus der Neuen Welt. Oder geht es in diesem Zirkel gallischer Selbstinszenierung um den nächsten Coup für die notleidende Rüstungsindustrie, die passende Begleitmusik für ein neoliberales Weltentheater, was Wertebewusstsein längst auf dem Altar der Beliebigkeit geopfert hat, Humanismus für die Attitüde öko-sozialer Spinner hält, mögen Fonds und andere Köpfe der gleichen Hydro noch so zischeln.

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17. September 2007 15:32

nicht heiss machen lassen!

Ralf Klink (ralf.klink)

Stellt euch vor es ist Krieg und keiner geht hin.

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17. September 2007 15:31

Und wir sind alle mit dabei ...

Andreas M. Wirth (mightyson)

... weil jeder von uns - mit ganz wenigen Ausnahmen, so geil und geradezu süchtig nach dem billigen Öl ist, daß unseren "Führern" ja schon fast gar nichts anderes mehr bleibt als uns damit zu versorgen - koste es was es wolle: Ist ja auch unzumutbar - insbesondere in Deutschland, einen Kleinwagen zu fahren oder die Heizung im Winter mal unter 25 Grad laufen zu lassen - abgesehen von
den zwischenzeitlich obligatorischen Fern- Flugreisen. Und unsere Politik tut ein Weiteres den Konsum von Rohstoffen zu maximieren und wir alle schreien laut "Hurrraaaahh !!", wenn die neuen Spritfresser auf der IAA präsentiert werden ...

... also mal schön vor der eigenen Türe kehren! Die Welt ist eben doch keine Scheibe, und irgendwie werden wir für unsere Dekadenz halt doch irgendwann bezahlen müssen!!

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17. September 2007 14:26

Brandstiftung.

Henriette Kaschulke (Wissibesser)

Wegen solcher als Kriegsandrohung zu verstehenden Aussagen aus der franz. Regierung muss geprüft werden, ob hier nicht rechtliche Schritte gegen sie bzw. ihre Mitglieder eingeleitet werden müssen.
Frankreich ist Mitglied der UNO! Es hat einmal die UN-Charta unterschrieben!

Abgesehen davon ist mir nicht bekannt, dass die iranische Regierung Frankreich mit Krieg wegen der franz. Atomwaffen bedroht. Tatsächlich müssen alle Atommächte umgehend ihre Atomarsenale auflösen, bevor sie einen anderen Staat von der atomaren Aufrüstung abhalten wollen. Parität!
Mitlitärstrategen wissen, die Atombombe ist die beste Verteidigungswaffe im Arsenal. Man kann also vermuten, warum der Iran keine besitzen darf. Hätte der Irak über Atomwaffen verfügt, wäre es nie zu einer Stationierung westlicher Streitkräfte an seiner Grenze und dem folgenden Angriff gekommen, da die westlichen Truppenansammlungen erstrangige Ziele für Atomwaffen gewesen wären.
Man soll nicht immer davon ausgehen, dass jede Atommacht Atombomben gegen Zivilisten einsetzen würde, wie dies die USA zweimal in Japan demonstriert haben.
Später hat die USA selbst die Verwendung der Atombomben in Heeresoperationen gegen feindliche Streitkräfte geübt.

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17. September 2007 14:07

Krieg ist auch mal notwendig

Jan Skalski (Skalski)

An Josef Bujtor
Danke für Ihren zutreffenden Beitrag.
Ich füge nur Ergänzungen hinzu:
a. Die erste Nation, die dem Nazi-Deutschland widerstand geleistet hatte waren die Polen, auch haben die Polen am längsten gekämpft und an den meisten Fronten des 2.Weltkrieges.
b. Die meisten EU-Länder haben den Sturz von Saddam Hussein unterstützt und Soldaten in den Irak entsandt. Nur einige wenigen europäischen „Friedensstifter“, darunter Deutschland und Frankreich hatten sich zurückgehalten, aber nicht weil denen der Frieden so lieb war, sondern weil eine Invasion mit einem Aufwand verbunden war. Drecksarbeit sollten lieber die anderen machen.
c. Die Lehre aus dem 2.Weltkrieg ist es – hätten die Europäer + Amerikaner das Nazi-Deutschland im Jahr 1938 angegriffen und besetzt, dann wäre uns der 2.Weltkrieg inkl. der schlimmen Folgen erspart geblieben. Diese Lehre ist auch hier anzuwenden.

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17. September 2007 13:31

warum wir die aus dem orient stammenden "mitmenschen" bessere erkenntnisse haben

Mehmet Mantikli (logisch74)

das die neue französische politik so ähnlich aussehen wird, wie die von der usa schon vorgeführt wird,das haben die aus den orient satammenden experten und kritiker schon vorausgesagt.! die befürchtung war, das frankreich sich und seine intressen über den erungenschaften der menschlichen gesellschaft stellen wird,für die sie angeblich steht und sich verpflichtet fühlt.! die usa/uk haben es schon vorgelegt.! die "grand nation" hat nachhol bedarf.!gegen die,die sich mit den intressen der franzosen einverstanden geben, gibt es die ausgestreckte hand (wie im fall gadaffi), dann sind die werte,verpflichtungen und errungenschaften der eu und uno unintressant, es geht um "le france".! aber im fall iran ist das ganz anders, denn dieses land steht für und schützt seine unabhängigkeit und seine internationalen rechte/verpflichtungen. gegen dieses land kann die "grand nation" alleine seine intressen nicht durchbringen und braucht dafür die eu.! wenn usa/uk schon seit langem das von eu einheitlich verlangt, am schärftsten die sanktionen gegen iran zu befolgen, dann glaubt sich frankreich zu einem krieg zu beteiligen die schon bevorsteht. nur so hat sie mitsprachrecht über die ressourcen des untergegangenen landes.! kriegsdrohung aus der eu..

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17. September 2007 13:18

Friedensnobelpreis 2005 - wer hatte den nochmal bekommen?

Klaus Meyer (deutschlaender2)

Richtig, die IAEA. U.a. weil sie vor dem amerikanischen Überfall die Lage im Irak richtig eingeschätzt und festgestellt hatte, keine Atomwaffen finden zu können. Woraufhin sie von den Amerikanern als nutzlos vom Tisch gefegt wurde. Zu den Befürwortern des Überfalls auf den Irak gehörte damals auch ein gewisser Monsieur Kouchner, damals noch NGO- Funktionär. Jetzt stellt er sich als Außenminister Sarkozy's hin und bereitet die Welt auf die nächste offenbar unvermeidliche Gewaltorgie gegen ein mittelöstliches Land vor, nämlich den Iran.

Anstatt die IAEA ihre Arbeit tun zu lassen, Iran auf den Zahn zu fühlen und zu festzustellen, ob das iranische Atomprogramm friedlichen Zwecken dient oder nicht. Wie wir im Irak gesehen haben, kann die IAEA das besser als die neuen Kriegstreiber wahrhaben wollen.

Unvermeidlich ist ein Iran- Krieg deshalb, weil es seinen Betreibern offenbar nicht um die Verhinderung einer iranischen Atombombe geht - sonst würden sie die IAEA ihren Job machen lassen.

Nein, es geht ihnen um die Vernichtung Irans als letztem Land im Mittleren Osten, daß den Interessen Washingtons und Tel Avivs noch im Wege stehen kann. Die Geschichte droht sich zu wiederholen. Und nur wenige haben offenbar daraus gelernt.

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17. September 2007 12:55

Ein Krieg ist nicht unbedimgt das Schlimmste

Josef Bujtor (Mramorak)

Ein krieg ist nicht unbedingt das Schlimmste - ausser mit grünen Augen gesehen. Den Anfang des 2. Weltkrieges scheinen doch wirklich alle vergessen zu haben! Ohne den Widerstand der Briten und Amerikaner, würde die Welt heute anders aussehen. Was könnte für die Menschen in Darfur schlimmer sein, als was sie jetzt erleben. Es leben über 2 Milliarden Menschen unter Gewaltherrschern in der Welt. Wenn sich Frankreich gleich, zusammen mit Deutschland an die seite Amerikas gestellt hätten, wären die anderen Europäer auch gkommen. Und der Irak wäre ein viel ruhigeres Land. Denn die jetzt mordend durch das Land zihen, hätten keine Hoffnung, irgend eine Hlfe zu bekommen. Weder die Russen noch die Chinesen wären gekommen. VIELE MENSCHEN KÖNNTEN NOCH LEBEN!
Und der Iran würde jetzt nicht die Welt an der Nase herum füren.

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17. September 2007 12:41

Kriegstreiber

Samostojatel Samostojatel (Samostojatel)

Warum kann und darf Fraunkreich den Iran mit Krieg bedrohen? Weil Fraukreich Atom-Bombe besitzt. Warum Iran darf nicht Atom-Bombe besitzen? Weil dann die Atom-Mächte den Iran nicht bedrohen können. Welche eine verkehrte Welt. Es wäre faier, wenn Herr Kouchner mit dem geleichen Atemzug wie den Iran bedroht hat, auch Israel, Pakistan und Idian bedroht hätte.

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