28. November 2008 Mit Lisa habe ich nur wenig über das Internet zu tun. Ich bin ihr Literaturagent. Sie ist mir zwar auch über ihren Blog aufgefallen, dieses leise, melancholische Beobachten hat mich berührt. Ich wär' aber nicht auf die Idee gekommen, sie zu fragen, ob sie ein Buch schreiben will, wenn ich sie nicht persönlich getroffen hätte.
Ich habe mit ihr letztes Jahr die Pressearbeit für ein Festival in Berlin gemacht, in dem es um digitale Boheme ging. Wir haben ein paar Monate zusammengearbeitet, am Ende war großer Zeitdruck, aber sie hat so eine Lockerheit ins Büro gebracht. Sie war viel verspielter und alberner als im Blog. Sie hat ein Talent dafür zu erkennen, wenn sie glücklich ist, das können viele Leute ja nicht, und ich denke, darum wird es gehen in dem Buch; woher sie das hat. Jörn Morisse, 39, Berlin
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