Am 11. September 2001 starben bei vier den Flugzeugattentaten in den Vereinigten Staaten aüber 3.000 Menschen allein in New York City. Das Attentat der Terrororganisation Al Qaida löste eine bis heute andauernde Krise in der Weltpolitik aus. In New York gedenken die Menschen der Opfer.
Das Bundeskabinett hat ein erweitertes Afghanistan-Konzept beschlossen. Danach sollen die Mittel für zivile Maßnahmen von 100 Millionen auf 140 Millionen Euro aufgestockt werden, wie Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) in Berlin sagte. Zusätzlich sind 30 Millionen für Nahrungsmittelhilfen vorgesehen. Die Mandatsobergrenze für das deutsche Truppenkontingent soll auf 4500 Soldaten angehoben werden. Auf Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan wurden unterdessen erneut Anschläge verübt.
In Islamabad ist Asif Ali Zardari als neuer Präsident Pakistans vereidigt worden. Unmittelbar nach seiner Amtseinführung trat Zardari mit seinem afghanischen Kollegen Hamid Karsai vor die Presse und kündigte einen gemeinsamen Kampf gegen den Terrorismus an.
Der Wahlparteitag der Republikaner hat Präsidentschaftskandidat John McCain Auftrieb in der Wählergunst verschafft. Eine Gallup-Umfrage sah McCain bei 50, den Rivalen Barack Obama bei 46 Prozent. Den Unterschied macht wohl McCains Vize-Kandidatin Sarah Palin.
In der Ukraine lebt eine Minderheit von Menschen, die sich eine Angliederung an Russland wünschen. Vor allem auf der Halbinsel Krim, die vor 50 Jahren noch zu Russland gehörte. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist hier russisch.
Georgiens Präsident Micheil Saakaschwili hat klare Forderungen: Das russische Militär müsse sich aus den Gebieten Georgiens zurückziehen und durch Beobachter der Europäischen Union ersetzt werden. Den Truppenabzug hat der französische EU-Ratspräsident Nicolas Sarkozy vermittelt.
Nach dem tödlichen Anschlag in der Provinz Xinjiang haben die chinesischen Behörden die Sicherheitsvorkehrungen vor den Olympischen Spielen noch einmal verstärkt. Olympische Touristen und Funktionäre bemühen sich um Gelassenheit.