Im Süden Mexikos ist einer der meistgesuchten Drogenhändler des Landes bei einem Schusswechsel mit Sicherheitskräften ums Leben gekommen. Präsident Felipe Calderón sagte, der Tod von Arturo Beltrán Leyva zeige, dass Mexiko in der Lage sei, der organisierten Kriminalität mit Härte entgegenzutreten.
Der scheidende Bundeswehr-Generalinspekteur Schneiderhan hat Verteidigungsminister Guttenberg vorgeworfen, die Umstände seiner Entlassung falsch darzustellen. Unterdessen teilte das Ministerium mit, das Kanzleramt erst verspätet über einen Bericht von Oberst Klein informiert zu haben.
Der PLO-Zentralrat hat am Mittwoch in Ramallah die im Januar offizielle auslaufende Amtszeit des palästinensischen Präsidenten Abbas verlängert. Er soll nun auf unbestimmte Zeit bis zu den nächsten Wahlen im Amt bleiben. Von Hans-Christian Rößler, Jerusalem
Die dänische Polizei hat einen Sturm militanter Demonstranten auf das Tagungszentrum des UN-Klimagipfels abgewehrt und 250 Protestierende festgesetzt. Die Verhandlungen gehen nun in die Schlussrunde. Es läuft auf zwei Abkommen hinaus.
Laut einem Magazinbericht soll der deutsche Oberst Klein die Aufklärung der Folgen des Luftschlags nahe Kundus am 4. September erschwert haben. Es heißt, Ermittler vom Regionalkommando aus Mazar-i-Sharif seien vor Ort nicht erwünscht gewesen.
Frankreichs Ex-Justizministerin Dati hat unfreiwillig Vermutungen bestätigt, dass sie ihrem neuen Job als Abgeordnete im Europaparlament nichts abgewinnen kann. Sie vertraute sich einer Freundin an - nicht wissend, dass ein Mikrofon neben ihr noch eingeschaltet war.
Die Schließung des Gefangenenlagers Guantánamo auf Kuba rückt einen großen Schritt näher: Ein Hochsicherheitsgefängnis in Thompson, Illinois, wird zur neuen Unterkunft für eine bislang unbekannte Zahl von Häftlingen.
An diesem Mittwoch nimmt der Untersuchungsausschuss zur Causa Kundus seine Arbeit auf. Was dort am 4. September geschah, ist weitgehend bekannt. Was sich in den Tagen und Wochen danach in Berlin ereignete, ist indes höchst strittig. Von Eckart Lohse
Ein Haftbefehl gegen die frühere israelische Außenministerin Zipi Livni hat zu Verstimmungen zwischen London und Jerusalem geführt. Anwälte geschädigter Palästinenser hatten eine strafrechtliche Verfolgung wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen im Gazastreifen beantragt. Nun verteidigt Livni sich.
In der pakistanischen Stadt Dera Ghazi Khan sind bei einem Anschlag mindestens 15 Menschen getötet worden. Die Opferzahl steigt vermutlich noch. Auch im Diplomatenviertel von Kabul ging eine Bombe hoch, es gab mindestens acht Tote.
Das iranische Regime gab einen Studenten der Lächerlichkeit preis, indem es ihn in Frauenkleidern fotografierte. Die Opposition schlägt jetzt zurück. Sogar der religiöse Führer Chamenei erscheint auf Plakaten als zarte Schönheit mit Lippenstift. Von Christiane Hoffmann
In einem Brief an den italienischen Ministerpräsidenten hat der 42 Jahre alte Angreifer sein tief empfundenes Bedauern über seine feige und unbedachte Tat geäußert. Heute muss er vor dem Untersuchungsrichter aussagen. Berlusconi bleibt bis Mittwoch im Krankenhaus.
Österreichs Finanzminister Josef Pröll wählt mit der Rettung der Hypo das kleinere Übel. Im Feilschen um die Aufteilung der Kosten der teuren Rettungsaktion hat er geschickt taktiert. Von Michaela Seiser
Nach dem tätlichen Angriff eines geistig verwirrten Mannes auf den italienischen Ministerpräsidenten in Mailand versuchen die italienischen Politiker, die aufgeheizte Stimmung zu beruhigen. Inzwischen müssen sich Berlusconis Sicherheitsleute ernsten Fragen stellen. Von Jörg Bremer, Rom