Vor der Trauerfeier für die 13 Toten des Massakers von Fort Hood an diesem Dienstag berichten amerikanische Medien über eine mögliche Verbindung des mutmaßlichen Mörders zu einem radikalen Imam, der auch wegen der Terroranschläge vom 11. September 2001 auffällig wurde.
Venezuelas Präsident Chávez hat die Streitkräfte aufgefordert, für den Krieg bereit zu sein und die Bevölkerung auf die Verteidigung des Vaterlandes vorzubereiten. Damit vertiefte er das angespannte Verhältnis zu Kolumbien.
Bei Kundus haben Soldaten der afghanischen Armee zusammen mit amerikanischen Spezialkräften in den vergangenen Tagen 130 Aufständische getötet. Deutsche Soldaten waren an der Operation nicht beteiligt. Im Streit über die Regierungsführung des afghanischen Präsidenten Karzai verschärft sich unterdessen der Ton.
Immer mehr Soldaten kehren mit psychischen Wunden aus Afghanistan zurück. Deutsche Militärpsychiater glauben, dass es helfen würde, wenn der Einsatz der Truppe stärker anerkannt würde. Von Marco Seliger
Das Land am Hindukusch tut sich schwer mit den Schattenseiten der freien Gesellschaft. Das Sexgeschäft ist streng verboten, aber es floriert. Denn der wichtigste Grund, der die Frauen dazu treibt, ihren Körper zu verkaufen, ist wohl der Krieg. Von Friederike Böge, Kabul
Drei Tage nach dem Amoklauf eines Militärpsychiaters in Fort Hood können die Ermittler dessen Beweggründe noch nicht erklären. Mit Blick auf den muslimischen Glauben Hasans warnte Präsident Obama jedoch vor voreiligen Schlüssen. Von Matthias Rüb, Washington
Das amerikanische Repräsentantenhaus hat einen Gesetzentwurf über eine umfassende Gesundheitsreform verabschiedet. Der Weg, den der Entwurf nun durch den Senat gehen muss, wird jedoch steinig. Von Matthias Rüb, Washington
Heeresmajor Nidal Malik Hasan, Psychiater und Arzt, hat auf dem Militärstützpunkt Fort Hood 13 Menschen erschossen. Angehörige beschreiben den 39-Jährigen als isolierten, beschimpften Verzweiflungstäter. Doch das FBI untersucht derzeit, ob die unerklärliche Tat die eines radikalisierten Muslims, gar eines terroristischen Schläfers, war. Von Matthias Rüb, Washington
Amerika und China müssen sich nicht mögen - aufeinander angewiesen sind sie trotzdem. Genau darum geht es, wenn sich Barack Obama und die anderen Staats- und Regierungschefs der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftskooperation kommende Woche treffen. Von Christoph Hein, Singapur
Spezial Verteidigungsminister zu Guttenberg hat den von einem deutschen Isaf-Offizier angeordneten Luftangriff nahe des afghanischen Kundus als angemessen bezeichnet. Auch die Bundesanwaltschaft sieht bisher keine Anhaltspunkte für eine Straftat.
Ob sich der Palästinenserpräsident eine Hintertür offen ließ, als er seinen Rückzug ankündigte, wird verschieden interpretiert. Sehr bald wird er den Amtssitz in Ramallah aber allerdings kaum verlassen: Die Hamas widersetzt sich der für Januar angesetzten Wahl. Von Hans-Christian Rößler, Jerusalem
Israel hat verärgert auf eine UN-Resolution reagiert, die Untersuchungen zu Menschenrechtsverstößen während des Gaza-Krieges fordert. Die UN-Vollversammlung hatte am Donnerstag den sogenannten Goldstone-Bericht angenommen
Die Fracht an Bord der Francop hätte für gut einen Monat Krieg gereicht. Doch in den Stolz über den jüngsten Erfolg mischen sich auch warnende Stimmen: Nehme man die 3000 Raketen als Maßstab, seien bis zu zehn Schiffe ungehindert an ihr Ziel gelangt. Von Hans-Christian Rößler, Jerusalem
Das UN-Kriegsverbrechertribuna hat den Prozess gegen den früheren bosnischen Serbenführer Radovan Karadzic bis März 2010 ausgesetzt. Zugleich bestellte der Gerichtshof am Donnerstag einen Pflichtverteidiger für den 64 Jahre alten Angeklagten.