Fünf Tage nach dem Amoklauf in einer texanischen Kaserne hat der amerikanische Präsident Barack Obama vor mehreren tausend Soldaten der 13 Opfer gedacht. Mit Blick auf den muslimischen Glauben des Attentäters sagte er: Kein Glaube rechtfertigt diese mörderischen und feigen Taten.
Nie war ein Bundeskanzler bereit zu tun, was Angela Merkel heute macht: am Pariser Triumphbogen das Ende des Ersten Weltkriegs zu feiern. Sie erfüllt einen Wunsch von Nicolas Sarkozy. Von Michaela Wiegel, Paris
135 Tage nach der Parlamentswahl hat Libanons Ministerpräsident Saad Hariri am Dienstag sein Kabinett vorgestellt. Die Hizbullah ist mit zwei Mitgliedern in der neuen Regierung vertreten, unzufrieden zeigen sich Hariris christliche Verbündete. Von Markus Bickel
An der umstrittenen Grenze im Gelben Meer ist es zwischen Schiffen der süd- und nordkoreanischen Seestreitkräfte zu einem Gefecht gekommen. Ein Patrouillenboot aus Nordkorea soll zuvor die Grenzlinie verletzt haben. Pjöngjang dagegen spricht von einer schweren bewaffneten Provokation. Von Petra Kolonko, Tokio
Vor der Trauerfeier für die 13 Toten des Massakers von Fort Hood an diesem Dienstag berichten amerikanische Medien über eine mögliche Verbindung des mutmaßlichen Mörders zu einem radikalen Imam, der auch wegen der Terroranschläge vom 11. September 2001 auffällig wurde.
Venezuelas Präsident Chávez hat die Streitkräfte aufgefordert, für den Krieg bereit zu sein und die Bevölkerung auf die Verteidigung des Vaterlandes vorzubereiten. Damit vertiefte er das angespannte Verhältnis zu Kolumbien.
Bei Kundus haben Soldaten der afghanischen Armee zusammen mit amerikanischen Spezialkräften in den vergangenen Tagen 130 Aufständische getötet. Deutsche Soldaten waren an der Operation nicht beteiligt. Im Streit über die Regierungsführung des afghanischen Präsidenten Karzai verschärft sich unterdessen der Ton.
Immer mehr Soldaten kehren mit psychischen Wunden aus Afghanistan zurück. Deutsche Militärpsychiater glauben, dass es helfen würde, wenn der Einsatz der Truppe stärker anerkannt würde. Von Marco Seliger
Das Land am Hindukusch tut sich schwer mit den Schattenseiten der freien Gesellschaft. Das Sexgeschäft ist streng verboten, aber es floriert. Denn der wichtigste Grund, der die Frauen dazu treibt, ihren Körper zu verkaufen, ist wohl der Krieg. Von Friederike Böge, Kabul
Drei Tage nach dem Amoklauf eines Militärpsychiaters in Fort Hood können die Ermittler dessen Beweggründe noch nicht erklären. Mit Blick auf den muslimischen Glauben Hasans warnte Präsident Obama jedoch vor voreiligen Schlüssen. Von Matthias Rüb, Washington
Das amerikanische Repräsentantenhaus hat einen Gesetzentwurf über eine umfassende Gesundheitsreform verabschiedet. Der Weg, den der Entwurf nun durch den Senat gehen muss, wird jedoch steinig. Von Matthias Rüb, Washington
Heeresmajor Nidal Malik Hasan, Psychiater und Arzt, hat auf dem Militärstützpunkt Fort Hood 13 Menschen erschossen. Angehörige beschreiben den 39-Jährigen als isolierten, beschimpften Verzweiflungstäter. Doch das FBI untersucht derzeit, ob die unerklärliche Tat die eines radikalisierten Muslims, gar eines terroristischen Schläfers, war. Von Matthias Rüb, Washington
Amerika und China müssen sich nicht mögen - aufeinander angewiesen sind sie trotzdem. Genau darum geht es, wenn sich Barack Obama und die anderen Staats- und Regierungschefs der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftskooperation kommende Woche treffen. Von Christoph Hein, Singapur
Spezial Verteidigungsminister zu Guttenberg hat den von einem deutschen Isaf-Offizier angeordneten Luftangriff nahe des afghanischen Kundus als angemessen bezeichnet. Auch die Bundesanwaltschaft sieht bisher keine Anhaltspunkte für eine Straftat.