
Die Frage wäre ein Thema für eine Doktorarbeit. Wer und wann darf Gewalt anwenden? Von wem muß man Gewaltverzicht verlangen und von wem nicht? Ist die Antwort auf diese Fragen von besonderen Partnerschaften abhängig oder gibt es eine absolute Antwort?
Ich schätze sehr die Meinung von Herrn Heimes, vielleicht hat er auch eine Antwort auf diese Fragen.

Für den Ansatz, dass Palästina bzw. die Palästinenser als Vorleistung für eine Lösung sich endlich von ihrem Recht auf terroristische Rache für die israelische Besetzung verabschieden müssen, liefert übrigens Israel selbst einen Präzedenzfall. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es innerhalb der jüdischen Organisationen heftigen Streit darüber, ob man Rache an SS-Schergen nehmen sollte. Es gab vereinzelte Aktionen, die aber schließlich unterbunden wurden, um die eigene politische Arbeit für einen jüdischen Staat nicht weiter zu unterminieren. Die litt nämlich u.a. auch darunter, dass in Palästina jüdische Terrororganisationen aktiv waren und Anschläge gegen Briten wie Palästinenser beging. Hamas müsste also nicht besonders weit vor der eigenen Haustür schauen, um vernünftig zu werden. Leider kann ich im maryriumssüchtigen Islamismus wenig Spuren der Vernunft erkennen.

daß sie ihre Vergangenheit ausblendet. Das ist zwar allzu verständlich; genauso verständlich ist allerdings, daß die von ihr in der Vergangenheit Betroffenen daran erinnern.
In der konkreten Situation im Nahen Osten nach dem Wahlsieg von Hamas hilft nur ein sofortiger und bedingungsloser Gewaltverzicht der Palästinenser. Das gegenseitige Gemetzel und die Angst müssen ein Ende haben. Diese Vorleistung muß Palästina trotz oder gerade wegen der Ungerechtigkeit und des Leids, die ihm widerfahren sind, erbringen. Dann können und müssen Israel und die Staatengemeinschaft die Existenz eines palästinensischen Staates politisch, wirtschaftlich und kulturell anerkennen und gewährleisten. Und sie müssen das palästinensische Volk um Verzeihung bitten für das, was man ihm angetan hat.
So wie die Deutschen um Verzeihung gebeten haben und sie ihnen gewährt wurde, weitgehend.

Daß Palästina keine große Gefahr für die Welt ist, dürfte unstreitig sein. Die Palästinenser sind aber eine große Gefahr für Israel. Wir sind mit Israel verbündet, da können wir doch nicht zulassen, daß die Hamas mit Geld aus Deutschland und Europa seinen Kampf gegen Israel finanziert! Ich will dem palästinensischen Volk nicht seine Politik vorschreiben. Aber ich will entscheiden, wofür mein Geld verwendet wird!!
Solange die Hamas Israel das Existenzrecht abstreitet und einen blutigen Kampf führen will, kann dies keinesfalls mit unserem Geld geschehen.

Bundeskanzlerin sollt auch klar stellen, dass die 8 m Höhe Mauer und über 7000 Palästinensische Gefangene und Atombombe des Israels sind genauso unakzeptabel wie Atombombe vom Iran und Sieg der Hamas.
Die Haltung der Europäer radikalisiet nicht nur Nahenosten,
sondern die gesamte Islamische Welt. Diese Haltung ist genauso ein Berbrechen wie die Verbrechen der Kolonialzeit. Die Linken und Demokratischen Kräften sind infolge der Verfolgung durch CIA geschwächt, dass keine Politische Kraft in der Lage sei, die Islamisten zu ersetzen.
Faszit:
Verantortungslose Politik der Europäer verschärft die Lage in der Welt.

Mag ja sein, dass sich Fr. Merkel und einige Teile der Welt bedroht fühlen, aber das gibt den Personen noch lange das Recht sich in die Politik eines Fremden Landes einzumischen. Die Hamas drängen oder diktieren doch auch Nichts Fr. Merkel. Als die USA ihren verrückten Präsident gewählt hat (und die Wahl ging noch nicht einmal mit rechten Dingen zu) da hat doch auch Niemand etwas gesagt! Ich denke Hr. Bush ist nicht weniger gefährlich für die Welt als die Hamas!