In jedem Augenblick kann irgendwo in der Stadt eine Rakete einschlagen

Israel

4500 Raketenangriffe in sechs Jahren

Die Einwohner von Sderot haben Angst und fühlen sich von der israelischen Regierung alleine gelassen. In den vergangenen Jahren schlugen 4500 Raketen in oder bei ihrer Stadt ein. Doch noch nicht einmal genügende Schutzbunker sind gebaut worden.

Lesermeinungen zum Beitrag

29. Mai 2007 23:44

@Herr Reemtsma - Dies ist die Wurzel des Konflikts

Marcella van Rijsweg (vanrijsweg)

Ich hatte es an anderer Stelle schon eimal erwähnt.

Der israelisch-palästinensische Konflikt ist die Fortsetzung des historischen Zusammenpralles zwischen der zionistischen Bewegung und dem palästinensisch-arabischen Volke, ein Zusammenprall, der am Ende des 19. Jahrhundert begann und nun beendet werden muss.

Traditionelle und religiöse Gründe brachten die zionistische Bewegung nach Palästina (Hebräisch: Erez Israel ) und es wurde entschieden, in diesem Land einen jüdischen Staat zu gründen. Die Losung lautete: "ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land". Diese Losung wurde nicht nur aus Unkenntnis geprägt, sondern auch auf Grund der allgemeinen Arroganz gegenüber nicht-europäischen Völkern, die zu jener Zeit in Europa vorherrschte.

Palästina war nicht leer weder zum Ende des 19. Jahrhunderts und noch zu irgend einer anderen Zeit. Zu jener Zeit lebte eine halbe Million Menschen in Palästina, über 90% davon waren Araber. Diese Bevölkerung war natürlich gegen das Eindringen eines anderen Volkes in ihr Land.

Und ihre Nachkommen sind es auch heute noch.

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29. Mai 2007 21:37

@ Herr Bayerl und ...

Andreas Winkler (fonzie)

... alle anderen Haarspalter. Sie zeigen doch selbst auf, dass die NSDAP die RELATIVE Mehrheit erlangt hat. Und auch das IST eine Mehrheit, ob Ihnen das gefällt oder nicht. Wegdiskutieren können sie das nicht. Und Minderheitenregierungen sind in Demokratien im übrigen wirklich nichts Ungewöhnliches.

Um nochmal auf das eigentliche Thema zurückzukommen: Nur weil zwei Wahlvölker jeweils mehrheitlich (ob nun absolut oder realitv) eine Partei wählten, die beide offen menschenverachtende Programme verfolg(t)en, werden aus diesen "Parteien" keine legitimen Volksvertreter. Wenn morgen die NPD nach demokratischer Wahl die deutsche Regierung stellen würde, würde ich von JEDEM erwarten, dass er eine solche Partei nicht als legitime Regierung akzeptieren würde. Dieser Gedanke ist übrigens auch der Kern des Ausdrucks "wehrhafte Demokratie"!

Nochmal kurz zusammengefasst: Eine gesellschaftliche Gruppe, die die Vernichtung anderer Menschen offen propagiert und praktisch verfolgt DARF und KANN kein legitimer Vertreter eines Volkes sein - selbst wenn eine Mehrheit in diesem Volk diese Gruppe unterstützt. Das ist auch ein Kerngedanke des Ausdrucks "Minderheitenschutz".

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28. Mai 2007 17:33

@Frau Marcella van Rijsweg

Ferdinand Reemtsma (Reemtsma)

Zitiere Sie:

"Die Lösung ist ganz klar: der Staat Palästina muss innerhalb der vor 1967er-Grenze errichtet werden mit Jerusalem als der Hauptstadt von zwei Staaten: Ost-Jerusalem mit dem Harm Ash-Sharif muss zu Palästina gehören – West-Jerusalem mit der Klagemauer und dem jüdischen Viertel muss zu Israel gehören. Wenn diese Lösung im Prinzip akzeptiert wird, können Verhandlungen über die andern Probleme beginnen: Sicherheit, die auf Gegenseitigkeit beruht, Austausch von Gebieten, eine moralische und praktische Lösung für die Flüchtlinge, Wasserzuteilung usw."

Dem kann ich nur Zustimmen. Leider fehlt es offensichtlich am Friedenswillen der Israelis.

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28. Mai 2007 13:28

Heuchelei und eine unglaubl. Verharmlosung, Herr Meyer...

Heinz Mueller1 (HeinzMueller1)

die Sie hier betreiben. Sie baten um das Aufzeigen, wo im Programm der Hamas zur Vernichtung der Juden aufgerufen wird. Der Art. 7 der Hamas-Charta tut dies, u. in der Realität wird das auch des öfteren von ihr umgesetzt. Es ist schon der blanke Zynismus, daß Sie dies als Eschatologie abtun.
Fakt ist auch, daß man als Andersgläubiger bzw. Ungläubiger in vielen real existierenden islamischen Ländern als Mensch 2. bzw. 3. Klasse gilt.

Übrigens macht es die palästinensische Bevölkerung nicht besser als seinerzeit die deutsche, inbes. dann nicht, wenn sie ihre Diktatur demokratisch legimitiert u. mehrheitlich (wahrschl. zum letzten Mal) gewählt hat.

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28. Mai 2007 12:58

@Andreas Winkler sie haben in Geschichte nicht aufgepasst

W.P. Bayerl (Dr.Bayerl)

Herr Meyer hat völlig recht:

die Ernennung Hitlers durch Hindenburg 1933 zum Reichskanzler bedeutete ein Minderheitskabinett:
(248 Reichstagsabgeordnete der NSDAP und der Deutschnationalen von 584 Abgeordneten.)
Hitler ist nie in freier Wahl von einer Mehrheit des Deutschen Volkes gewählt worden!

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28. Mai 2007 08:31

What about the rapture?

Klaus Meyer (deutschlaender2)

Herr Müller,
die Charta der Hamas zitiert in Art. 7 einen Ausspruch des Propheten Mohammad, das eschatologischen Charakter hat und keine praktische Handlungsanweisung für die Gegenwart darstellt - auch nicht aus Sicht der Hamas.
Allerdings kommen die Juden auch in der Eschatologie anderer Religionen nicht besonders gut weg.
Nirgendwo im Islam gibt es die Forderung nach der Vernichtung des jüdischen Volkes. Es hat in Medina auch nach der Ausweisung zweier Stämme und der nach alttestamentarischem Recht erfolgten Tötung der Männer eines Stammes noch Juden gegeben - nämlich diejenigen, die sich nicht des Hochverrats an den mit ihnen verbündeten Muslimen schuldig gemacht hatten.

Herr Winkler, Fakt ist, Hitler wurde nicht direkt an die Macht gewählt. Statt das Jahr 1932 aus der Sicht des Jahres 1945 zu beurteilen, was keine historische Sichtweise ist, sollten wir uns lieber die Frage stellen, welche Umstände Hamas zur stärksten Partei in Palästina werden ließen. Israel spielt dabei aus Ihrer Sicht natürlich gar keine Rolle, oder?

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25. Mai 2007 12:48

Herr Meyer, ich bitte sie...

Andreas Winkler (fonzie)

... aber sie können doch nicht wirklich mit einem Verweis auf Geschichtsbücher argumentieren und dabei behaupten, dass die NSDAP 1933 und den vorigen Wahlen nicht die Mehrheit bekam. Sie BEKAM aber die Mehrheit. Falls in ihrem Buch etwas anderes steht, sollten sie unbedingt den Verfasser in Frage stellen!!! Und nach den Gepflogenheiten der Demokratie berechtigt das wohl zu Regierungsbildung (siehe Hamas). Oder sehe ich das auch falsch?!

Ich fürchte, es fällt ihnen schwer einzusehen, dass Appeasement in seinen verschiedenen Formen einfach sehr sehr gefährlich und schädlich werden kann. Auch und vielleicht gerade, wenn eine Mehrheitslegitimation dahinter steht.

Ansonsten kann ich nur auf meinen Vorredner verweisen.

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24. Mai 2007 17:08

Hamas und die Gewalt

Heinz Mueller1 (HeinzMueller1)

Sie schreiben: "Sodann können Sie mir bitte die Stelle im HAMAS- Programm zeigen, wo zur Vernichtung des jüdischen Volkes aufgerufen wird? Es macht einen Riesenunterschied, ob man ein Problem hat mit einem Staat, der einem von den UN im eigenen Land aufgezwungen wurde oder ob man ein Volk vernichten will. Und das jüdische Volk ist nicht gleichbedeutend mit Israel - das zu behaupten wird sich hoffentlich keiner entblöden wollen." --> Falsch!

Die Muslime werden in Art.7 aufgerufen, die Juden zu bekämpfen u. zu töten.

Die Hamas leugnet darüber hinaus den Holocaust.

Bei allem respekt, sollten Sie Ihren Beitrag schnellstens korrigieren u. die Haßprediger endlich erkennen.

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24. Mai 2007 13:45

Heuchelei?

Klaus Meyer (deutschlaender2)

Die Herrschaft der NSDAP war nicht demokratisch legitimiert. Hitler wurde nicht demokratisch und mit Mehrheit an die Macht gewählt, sondern Hindenburg - nicht gerade ein Musterdemokrat - machte ihn auf fragwürdige Weise zum Reichskanzler. Die Machtergreifung ist ein höchst unredliches Totschlagargument gegen demokratische Entscheidungen, die Ihnen nicht passen, und außerdem falsch. Im Geschichtsbuch nachlesen!

Sodann können Sie mir bitte die Stelle im HAMAS- Programm zeigen, wo zur Vernichtung des jüdischen Volkes aufgerufen wird? Es macht einen Riesenunterschied, ob man ein Problem hat mit einem Staat, der einem von den UN im eigenen Land aufgezwungen wurde oder ob man ein Volk vernichten will. Und das jüdische Volk ist nicht gleichbedeutend mit Israel - das zu behaupten wird sich hoffentlich keiner entblöden wollen.

Sodann gute Nachbarschaft - wer jenseits der Phrasen der christlich-jüdischen Grundlagen des Abendlandes und des bitterbösen Islamismus einmal ein bißchen näher hinschaut und verfolgt, wie Israel den Palästinensern mit all' ihrem Einfallsreichtum das Leben zur Hölle macht, sie schikaniert, unterdrückt, demütigt, ihnen die Lebensgrundlage zerstört, kann kaum von guter Nachbarschaft in Palästina sprechen.

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23. Mai 2007 21:29

Heuchelei...

Andreas Winkler (fonzie)

... finde ich es vielmehr, zu postulieren, dass demokratische Legitimation über allen anderem steht.

Auch wenn der Vergleich sicher wieder einen Aufschrei provoziert, möchte ich daran erinnern, dass in unserem schönen Land die NSDAP auch demokratisch legitimiert wurde.

Die demokratische Wahl einer Terrororganisation ändert von sich aus erstmal nichts an deren Wesen. Man kann darauf hoffen, dass sich dieser Charakter durch die Regierungsverantwortung ändert - wenn man europäischer Normalbürger ist. Wenn man europäischer Regierender oder gar israelischer Regierender ist, wäre es ein Verbrechen, seine Handlungen durch solche Hoffnungen zu begründen.

Solange jemand offen in seinem "Wahlprogramm" stehen hat, dass er das jüdische Volk vernichten will, DARF man ihm keinerlei Unterstützung zukommen lassen. Auch und vor allem nicht, um >> ihnen ihre problematischen Positionen im Zeitablauf durch Beweis guter Nachbarschaft von seiten Israels abzuhandeln<<. Für gute Nachbarschaft braucht man nämlich immer zwei...

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23. Mai 2007 06:35

Irreparabel enttäuscht von Hamas

Klaus Meyer (deutschlaender2)

bin ich, und es ist unerträglich, was sich zur Zeit in Gaza abspielt.

Aber so zu tun, als hätte die Außenwelt - und hier vor allem Israel und die auf amerikanisches Geheiß Israels Interessen wahrnehmenden Klientenstaaten Ägypten und Jordanien - keinen entscheidenden Einfluß auf die Verhältnisse in Palästina, kann ich nur als Heuchelei empfinden.

Hamas, der eindeutige Gewinner der demokratischen Wahlen, wird auf das Schärfste boykottiert, anstatt ihnen ihre problematischen Positionen im Zeitablauf durch Beweis guter Nachbarschaft von seiten Israels abzuhandeln. Dadurch wird der gesamte öffentliche Apparat lahmgelegt, der von Zahlungen der Regierung abhängt. Das treibt Hunderttausende von Palästinensern in die Armut.

Gleichzeitig wird Fatah, die über keine demokratische Legitimation mehr verfügt, durch Geldzahlungen, Waffen und militärische Ausbildung ihrer Leute in Jordanien und Ägypten gestärkt. Wenn das keine Anheizung eines Bürgerkrieges ist, weiß ich nicht, was dann man so nennen könnte ;->)

Und die Rückschleusung frisch ausbildeter Fatah-Kämpfer aus Ägypten nach Gaza war es, die den Geduldsfaden der Hamas hat reißen lassen. Unverzeihlich angesichts der Folgen für die Bevölkerung, aber nicht völlig unverständlich.

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22. Mai 2007 22:46

Es ist erschreckend, wie das Offensichtliche u. das -kundige verdreht werden...

Heinz Mueller1 (HeinzMueller1)

Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten. Israel will niemanden, die radikalen Palästinenser hingegen wollen Israel auslöschen. Das muss Ihnen, Frau Orti , leider jedesmal aufs Neue erklärt werden, die solch Offensichtliches u. Offenkundiges nicht zu sehen vermag.

Lesen Sie den Art. von R. Malley richtig, nicht die Interpretationen bzw. die Propaganda der Israelbasher...

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22. Mai 2007 21:16

Das Offensichtliche?! ...

Andreas Winkler (fonzie)

... und Offenkundige sind doch wohl zwei Dinge, die hoffentlich niemand bestreitet.
1. Die Hamas schießt nicht-lenkbare Raketen auf Israelische Städte. Der einzige Zweck eines solchen Beschusses kann nur darin bestehen, zivile Infrastruktur und Menschen zu zerstören und umzubringen.
2. Seit dem einseitigen Teilabzug der Israelis (befohlen von Scharon) und der palästinensischen Wahl bringen sich die Palästinenser (Hamas und Fatah) gegenseitig um.

Es ist vollkommen absurd, für diese beiden Umstände Israel die Schuld zuweisen zu wollen. Man kann natürlich immer weiter jammern und sich in Opferromantik suhlen - das wird aber nicht einem palästinensischem Kind eine bessere Zukunft bescheren. Dazu wären endlich mal dauerhafte und friedliche Anstrengungen auf Seiten der palästinensischen "Regierung" notwendig, die nicht von der Korruption zersetzt werden.

Leider sieht man die nicht. Leider leidet der palästinensische Normalbürger unter unerträglichem "Bad Governance". Als ersten Schritt in eine andere Richtung schlage ich vor, bei der Witwe von Herrn Arafat nachzufragen, ob sie nicht ein paar hundert Millionen der "Hilfsgelder" an das palästinensiche Volk zurückzahlen würde...

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22. Mai 2007 19:25

Arafat ließ den Camp David Gipfel platzen? - Sicher nicht!

Emanuel Roth (E.Roth)


Am Vorabend seines Abfluges zum Gipfel, verkündigte Barak fünf „rote Linien“, die er unter keinen Umständen überschreiten wolle. Unter diesen waren die israelische Herrschaft über ganz Jerusalem, keine Rückkehr zu den 1967er Grenzen, 80% der Siedler sollten dableiben, wo sie sind; keine Rückkehr eines einzigen Flüchtlings nach Israel !!! Danach hat er einige dieser Standpunkte etwas korrigiert, aber nicht so, um in die Nähe einer Übereinkunft zu kommen.

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22. Mai 2007 15:41

Das Offensichtliche und Offenkundige braucht man nicht zu belegen

Sophia Orti (rum)

Ständig wird erzählt, die Palästinenser lehnten ein "großzügiges Angebot" Baraks. Nie aber wurde berichtet, was er anbot. Was er nicht anbot und den Palästinensern zusteht, ließt man aber in Haaretz (Q&A with former prime minister Ehud Barak). Ständig wurde erzählt, die Palästinenser lehnten ab, es war aber Barak, der sich einseitig von den Verhandlungen zurückzog, um danach zu erzählen, Israel hätte keinen Partner für den Frieden. Selbst der Berater der pro-israelischen USA, Robert Malley, bestätigte, daß eher Barak als Arafat zu den Scheitern der Gespräche führte, daß Arafat sich zu großzügigen Konzessionen zeigte (Fictions About the Failure at Camp David, Robert Malley, New York Times).

Warum soll ich einem Heinz Mueller, der das Offensichtliche und Offenkundige leugnet, etwas belegen? Wird das Offensichtliche und Offenkundige falsch, wenn ich es nicht tue?

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21. Mai 2007 22:07

Sie können wieder nicht belegen, was Sie schreiben, Frau Orti !

Heinz Mueller1 (HeinzMueller1)

"Israel diktierte..." --> lächerlich !

Ex-Präsident Clinton konstatierte, dass Israel Zugeständnisse gemacht hat, Arafat nicht. Und der saudische Prinz Bandar sprach aufgrund Arafats Ablehnung von einem Verbrechen gegen den ganzen Nahen Osten.

Das sollte oft genug in Erinnerung gebracht werden.

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21. Mai 2007 11:39

Übersetzung von "Friedensgespräche", "Verhandlung" und "Arafat lehnte alles ab"

Sophia Orti (rum)

Es bedeutet, Israel diktiert, und die Palästinenser sollen alles akzeptieren. Und wenn nicht, ist es eine "verpaßte Chance", und deswegen wird es ihnen noch schlimmer gehen, ihnen wird es noch mehr Unrecht angetan.

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20. Mai 2007 22:54

Erinnern Sie sich noch an Camp David anno 2000? @Israelkritiker

Heinz Mueller1 (HeinzMueller1)

Arafat lehnte (einfach) ALLES ab. --> An Israel liegt es nicht.

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20. Mai 2007 22:41

Die Zukunt der Palästinenser sieht düster aus

TOBIAS RÜGER (t.ruger)

Wäre all das Geld, das in Waffen geflossen ist, für den Aufbau einer Zivilisation verwendet worden, wie gut könnte es den Palästinensern gehen! Dieses ewige Gejammre verstellt ihnen den Blick auf die Wirklichkeit und ihre begrenzeten gesellschaftlichen Fähigkeiten. Was wäre, wenn heute nacht alle Juden aus Israel verschwänden?!
Die Moslems würden ihre Infrastruktur übernehmen und nach spätestens einem Jahrzehnt sähe es in Israel so aus wie heute in den Palästinensergebieten.
So viel Geld aus aller Herren Länder haben sie bekommen, die Palästinenser, aber ihre Zukunft sieht nicht gut aus. den Juden die Schuld zuschieben, diese alte Masche, ist total out.

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20. Mai 2007 22:37

Wer Israels Flagge und Nationalhymne nicht mag, ist ein Feind Israels

Itzhak Levinski (mohel)

Die Ha-Tikva ist die Nationalhymne von Eretz Israel, die einzige Demokratie im Nahen Osten. Die undankbaren Araber, die in Eretz Israel wohnen, mögen sie aber nicht. Wie kann es Frieden zwischen Juden und Arabern geben? Hier der schöne Text:

Solange tief im Herzen
die Seele eines Juden sich sehnt,
und gen Osten
ein Auge blickt, nach Zion,
ist unsere Hoffnung nicht verloren,
die Hoffnung von zweitausend Jahren,
frei zu sein als Volk in unserem Land,
dem Land Zions und Jerusalems.

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20. Mai 2007 20:21

Ha Tikva, ein israelisches Gesang

Sophia Orti (rum)

Es wohnten (fast) immer einige Juden da, mal Sepharden aus Spanien, mal Aschkenazen aus Mitteleuropa, deswegen mußten die sehr vielen Nicht-Juden weg, deren Vorfahren seit Jahrtausenden da sind. Die Juden kauften ein wenig Land (nicht mal 7% des Baulandes), deswegen müßten sich von allem Land bemächtigen, einschließlich der da stehenden Immobilien. Nach 2000 Jahren dürfen die Juden "zurückkehren", aber diejenigen, die vor 60 Jahren vertrieben würden oder flüchteten, dürfen ihr heiliges Land nicht betretten, geschweige denn ihre Söhne oder Enkel. Die nahmen die jahrtausende alte Städte der Palästinenser, die man in Karten und Photos vor der Einwanderung der Juden sieht, und beansprüchen diese Städte mit dem Märchen, sie hätten diese Städte selbst gebaut. Sie nahmen das Ackerland der Palästinenser und erzählen, daß sie es besser als die Palästinenser bebauen und deswegen ihnen gehören soll. Man liest es hier immer wieder, man hört es ständig in ihrer Propaganda: das Land soll ihnen gehören, weil die Palästinenser nicht so edel, hilfreich, gut, intelligent, groß, schön, fleißig, fromm und fortschrittlich wie sie sind, Mit diesen "jüdisch-christlichen" Werten könnte man immer die schwächsten und ärmsten Menschen der Welt enteignen.

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20. Mai 2007 19:56

Zustimmung @Frau Marcella van Rijsweg

Antonio Rivas (arivas)

Sie schrieben:

"Die Lösung ist ganz klar: der Staat Palästina muss innerhalb der vor 1967er-Grenze errichtet werden mit Jerusalem als der Hauptstadt von zwei Staaten: Ost-Jerusalem mit dem Harm Ash-Sharif muss zu Palästina gehören – West-Jerusalem mit der Klagemauer und dem jüdischen Viertel muss zu Israel gehören. Wenn diese Lösung im Prinzip akzeptiert wird, können Verhandlungen über die andern Probleme beginnen: Sicherheit, die auf Gegenseitigkeit beruht, Austausch von Gebieten, eine moralische und praktische Lösung für die Flüchtlinge, Wasserzuteilung usw."

Für den aussenstehenden, unvoreingenommenen Beobachter des Geschehens in Palestina ist klar erkennbar, dass eine friedliche Lösung des Konflikts von seiten Israels nicht gewollt ist. Denn dies würde bedeuten, dass sich die Isrealis hinter die grenzen von 1967 zurückziehen müssten. Man täumt aber immer noch den Traum von einem Großisrael.

Auch in Amerika regt sich Widerstand.

Wie der kanadische Globe and Mail am 27.05.06 berichtete, wurde bei der Versammlung einer kanadischen Gewerkschaft ("Canadian Union of Public Employees") beschlossen, daß diese sich in Zukunft an dem internationalen Boykott israelischer Produkte beteiligen wird.

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20. Mai 2007 17:02

Frage an den Wirtschaftsweisen Torsten Klier

Sophia Orti (rum)

Herr Klier, Sie haben genug über Palästina und den Palästinensern Anfang des 20. Jahrhunderts erzählt. Jetzt würde ich gerne über den Stetl und die Juden in Osteuropa zur selben Zeit hören. Wie entwickelt war die Landwirtschaft und Industrie da? Welcher Einfluß hat das ehemalige Reichtum (oder Armut) der Menschen da auf ihr Recht, das zurück zu bekommen, was Nazi und Kommunisten von ihnen wegnahmen? War der Erfolg ihrer "Claims" nach dem Ende des Kommunismus eine Folge ihres damaligen Reichtums? Die Palästinenser wurden später als diese Juden enteignet: haben sie nicht ebenso das Recht auf ihr Eigentum?

Ich schlage die Lösung "Land für Frieden" vor. Jeder behält zuerst, was ihm gehört, also behalten die Palästinenser ganz Palästina, vom Mittelmer bis zum Jordan; aber damit die Juden (Israelis) Frieden haben, bekommen die Palästinenser auch Land in Mittel und Osteuropa von den Juden.

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20. Mai 2007 12:45

Raubzug? @Sophia Orti

Fabian P (HaTikva)

In Palästina haben seit jeher jüdische Siedlungen bestanden. Große jüdische Siedlungen gab es über die Jahrtausende hinweg z.B. in Hebron, Safed und Jerusalem. Ebenso gab es viele Christen im Heiligen Land. Bringen sie also mal etwas über die jahrtausendealte jüdische Gemeinde von Hebron in Erfahrung und die momentane Situation der Christen in Bethlehem. Ungerechtigkeiten gibt es auf allen Seiten.
Die Aliya der Juden, d.h. ihre Heimkehr ins Gelobte Land, war kein groß angelegter Raubzug, wie sie es beschreiben. Jüdische Unternehmer erwarben Land von arabischen Großgrundbesitzern und stellten jüdischen Einwanderern zur Verfügung (die übrigens auch aus arabischen Ländern, wie dem Jemen, einwanderten). Auch wenn Palästina mit Sicherheit nicht unbesiedelt gewesen ist, so waren doch die Teile in denen sich die Einwanderer ansiedelten bevölkerungslos und völlig unbewirtschaftet. Die Juden schafften es durch harte Arbeit eigene Städte aufzubauen, die Wüste buchstäblich aufblühen zu lassen und staatliche Strukturen zu etablieren. Das Recht der Selbstbestimmung wurde also auf diesem Gebiet zu Recht von zwei Gruppen eingefordert. Nur eine Seite nahm jedoch einen Teilungsplan an, während die andere Seite nicht bereit war das Land zu teilen.

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20. Mai 2007 10:16

Schön

Torsten Klier (TorstenKlier)

Frau Orti, dass Sie die arabische Industrie kennen.
Das Problem ist, dass es mit der arabischen Industrie so ist wie mit des Kaisers neuen Kleidern:
Nur die klugen können sie sehen.
Nur die Klugen sehen die von der arabischen Industrie produzierten Kühlschränke, Autos, Waschmaschinen, Computer, Fernseher, Investitionsgüter (Maschinen, Anlagen usw.)

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19. Mai 2007 19:21

Das Märchen

Torsten Klier (TorstenKlier)

Es war ein mal ein schönes blühendes Land mit einer hochentwickelten Landwirtschaft und fortschrittlichen Industrie: Palästina.
Legendär deren wirtschaftlichen Leistungen, die (ohne das wir uns des Ursprungs bewusst wären) in unsere Alltagssprache Eingang gefunden haben. Leider erinnert sich kaum noch einer daran, dass das P im PKW ursprünglich die Abkürzung für Palästinenser war, genauso wie das P im PC.
Die Bewohner dieses Landes waren edel, hilfreich, gut, intelligent, groß, schön, fleißig, fromm.
Mit einem Wort: Das Paradies auf Erden.

Aber dann kamen die bösen Menschen, die schon Adolf Hitler nicht leiden konnte, und vertrieben die guten Menschen aus dem Paradies. Und seitdem sind sie Vertriebene und träumen von der Heimkehr ins verlorene Land.

Frau Orti, habe ich das richtig dargestellt?
Klar, so war es. Alle Linken in Deutschland erzählen uns dieses Märchen und die Palästinenser sowieso.

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19. Mai 2007 17:36

Kliers Wirklichkeit

Sophia Orti (rum)

Herr Klier,ja, ich kenne arabische Indddustrie. Ich kenne persönlich viele Palästinenser sehr gut, die Industrie im Ausland aufgebaut haben. Ich kenne einige Flecken der Erde, wo ebenso Deutsche wie Palästinenser leben: Die ersten bleiben unter sich, armselige Bauer, die zweiten einflußreiche Industrielle. Zwar war Palästina in der osmanischen Zeit weit weg nicht so entwickelt wie Europa, aber nicht unentwickelter als die meisten Länder der Welt. Ihre Story, die angeblich Israels Untaten rechtfertigen sollen, kann ich nicht zustimmen, und auch wenn sie die absolute Wahrheit wären: meinen Sie, den Armen zu berauben ist nicht so schlimm, wie den reichen zu berauben?

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19. Mai 2007 15:48

Die Wirklichkeit

Torsten Klier (TorstenKlier)

Palästina war ein Teil des an innerer Schwäche und Korruption zusammenbrechenden Osmanischen Reiches. Vierte Welt. Keine Industrie, die Landwirtschaft beklagenswert Großartig gearbeitet haben die Bauern nicht. Warum sollten sie auch, wenn die Höfe hoffnungslos überschuldet waren?

Die Vertreibung begann in den 30ern mit der Mechanisierung der Landwirtschaft. 1948 lebten 700.000 Palästinenser, jetzt sind es 3,5 Mio „Vertriebene“, Patenkinder der UNO.
Das Paradies, das die beschwören, gab es ohnehin nicht und eine Rückkehr ist (Juden hin oder her) sowieso nicht möglich. Wie wollen 3,5 Mio Palästinenser auf dem Flecken Erde Landwirtschaft betreiben?
Und Industrie? Hat schon mal jemand was von arabischer Industrie gehört?
Das Problem der Palästinenser sind nicht die Juden, sondern das völlige Fehlen irgendeiner Vorstellung von selbstständigem, nicht von Anderen finanziertem Leben.

Zum Vergleich:
In China müssen jährlich 12Mio Bauern ihre Scholle verlassen; bis zum Jahr 2050 werden 500 Mio. Die größte Völkerwanderung in der Geschichte der Menschheit. Wer kümmert sich um die Brutalität dieses Vorganges? Ab und an eine westlicher Politiker, der den mahnenden Menschenrechts-Zeigefinger hebt. Das war es dann auch schon.

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19. Mai 2007 14:28

@ Sophia Orti betr. Altes Testament

Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

Das Buch der Christen ist das Neue Testment, das Buch der Muslims ist der Koran, und das Buch der Juden ist der Talmud. Das Alte Testament ist lediglich eine Sammlung antiker Erzählungen und Parabeln, die größtenteils bereits den Persern, Phöniziern und Assyrern bekannt waren. Es gehört also keiner spezifischen Religion an.

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19. Mai 2007 13:01

Westlicher, religiöser Fundamentalismus unterstützt Israel

Sophia Orti (rum)

Jeder kann es beobachten: katholische und orthodoxe Länder sind eher für die Palästinenser, Protestanten eher für Israel. Selbstverständlich gibt es Ausnahmen, zum Beispiel Brüder, Mennoniten und Quaker scheinen nicht Israel Schwärmer zu sein, aber Freikirchen sind in der Regel etzend zionistisch. Warum das? Eben Fundamentalismus, sie lesen das alte Testament als wäre die Zeitung von heute. Es ist offensichtlich, daß die Haltung des Westens gegenüber den Nahostkonflikt von Unkunde über die Region und ihre Menschen, von Vorurteilen, sowie von primitivsten religiösen Vorstellungen geprägt ist.


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19. Mai 2007 12:06

Verpaßte Gelegenheiten, Frieden zu schliessen.....

Warren Quigley (quigley)

Wer den Frieden nicht will, erntet 'Sturm'.

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19. Mai 2007 12:06

Sind Sie unparteiisch, Herr Kettelhut?

Sophia Orti (rum)

Reicht Ihnen ein Stückchen von dem, was ihnen ihnen gehört und lebensnotwendig ist? Und wenn Sie als Todfeind denjenigen erklären, der es ihnen mit Gewalt wegnimmt, liegt das Problem bei Ihrer Erklärung oder beim Raub?

In der Tat muß man sich der Realität zuwenden. Die Ursache des Nahostkonlikts berüht gerade darin, das man mit Gewalt etwas sehr realitätsfern gebaut hat und zu erhalten versucht, etwas, was weder zum 20. noch zum 21. Jahruntert, sondern zu altestamentlichen Zeiten gehört. Der religiöse Wahnsinn des Westens, und nicht der islamische Fundamentaölismus, ist die Ursache des Konlikts: aber wer erkennt den eigenen Wahnsinn, den eigenen Fanatismus, den eigenen Fundamentalismus? Herr Kettelhut, glauben Sie wirklich, was sie schreiben?

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19. Mai 2007 09:30

Frieden

Peter Böttcher (Joffy)

Ich glaube beide Parteien könnten zusammen in Frieden leben.

Nur gewisse Palistinänsen haben sich in ihren Wahn verbissen.

Shalom-Salam

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18. Mai 2007 22:49

Historische Verantwortung

Karl Meier (KarlMeier)

Ich finde da sollten wir Deutschen unsere historische Verantwortung endlich mal ernst nehmen und finanziell helfen, damit die Bewohner wenigstens ausreichend Schutzräume haben.

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18. Mai 2007 22:07

Irgendwie kams doch sehr passend

Friederine Teich-Erdmann (Teich-Erdmann)

Man hat gar keine Lust mehr ueber Israel und seine Nachbarn nachzudenken. Grundstueckspreise in Sderot, wer da noch lebt, das waere mal ein Thema. Wie sich das politische Klima durch die russischen Einwanderer veraendert hat. Grossvater vergewaltigt Enkelin etc. Alles umrankt mit Tabus. Das einzig klare ist das deutsche VStGB, fuer das es immerhin in Jerusalem und der Westbank noch einige Anwendungsfaelle gibt. Viel einfacher und offensichtlicher als im Fall Rumsfeld.

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18. Mai 2007 21:55

Ist das Möglich???

Tom Kettelhut (Bladerina)

Glaubt ihr wirklich was ihr da schreibt? Ich meine das hört sich ja alles ganz schön an aber man muss sich doch der Realität zu wenden. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass es den Palästinensern reicht ein Stück von Jerusalem abzubekommen. Ein friedliches nebeneinander Leben von Palästinänsern mit ihren erkärten Totfeinden den Juden halte ich für sehr unwahrscheinlich selbst wenn es Eingung bei der territorialen Frage gäbe.

Nächstens solltet ihr eure Kommentare auch weniger bildlich und dafür mehr unparteiisch und sprachlich exakt schreiben: "Dieser Frieden wird zustande kommen – weil die einzige Alternative für beide Seiten die Hölle bedeutet."

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18. Mai 2007 20:38

Mosche will von Sderot weg

Sophia Orti (rum)

Und die alten Einwohner des arabischen Dorfes Nagd (wo jetzt Sderot liegt) wollen in ihre Heimat zurückkehren. Da Israel auf einem jüdischen Staat besteht und ihm nicht paßt, daß beide im selben Land zusammenleben, dann soll der rechtmäßige Besitzer im Land bleiben. Vielleicht findet dann Mosche eine neue Heimat da im Westen, wo Israel so eifrig unterstützt wird und freut sich auf die "jüdisch-christlichen Werte".

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18. Mai 2007 20:32

„Die Israelis haben keinen Partner für den Frieden“.

Marcella van Rijsweg (vanrijsweg)

Stimmt, die Israelis haben keinen Partner für einen Frieden, den die Palästinenser als eine Kapitulation gegenüber israelischen Ultimatums sehen. Tatsächlich hätten die Israelis einen Partner für einen Frieden, der auf Gleichheit und gegenseitigem Respekt beruht.

Die Lösung ist ganz klar: der Staat Palästina muss innerhalb der vor 1967er-Grenze errichtet werden mit Jerusalem als der Hauptstadt von zwei Staaten: Ost-Jerusalem mit dem Harm Ash-Sharif muss zu Palästina gehören – West-Jerusalem mit der Klagemauer und dem jüdischen Viertel muss zu Israel gehören. Wenn diese Lösung im Prinzip akzeptiert wird, können Verhandlungen über die andern Probleme beginnen: Sicherheit, die auf Gegenseitigkeit beruht, Austausch von Gebieten, eine moralische und praktische Lösung für die Flüchtlinge, Wasserzuteilung usw.

Dieser Frieden wird zustande kommen – weil die einzige Alternative für beide Seiten die Hölle bedeutet.

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