Naher Osten

„Desaster am Strand von Gaza“

In Israel wächst die Kritik an der Armee. Das Blutvergießen durch einen Artillerieangriff am vergangenen Freitag am Strand von Gaza sei eine goldene Brücke für die Hamas und ein „Querschläger“ für Präsident Abbas. Droht eine neue Spirale der Gewalt?

Lesermeinungen zum Beitrag

13. Juni 2006 18:56

Desaster am Strand von Gaza

Berth Schalow (kasimiredschmid)

Die Soldaten aller Armeen handeln nicht spontan, sondern auf Befehl ihrer Führung. Hier gab es den simplen Befehl, direkt auf die Menge am Strand zu schießen, bequemerweise ohne jedes Risiko für die Schützen, denn die Palästinenser sind militärisch kein ernstzunehmender Gegner. Es fällt schwer, über die Zielvorstellungen der Befehlsgeber nachzudenken. Ihnen ist sicher nicht bewusst, dass militärische Aktionen nicht nur nach ihrem Tötungserfolg zu bemessen sind, und dass man im Krieg sehr leicht sein moralisches Ansehen verlieren kann. Dies lässt die meisten Kriegführenden seit je leider kalt. Auch Herr Olmert war schon lange für seine harte kriegerische Haltung und markigen Sprüche bekannt. Geschichte wiederholt sich eben doch. Man muss nur hinschauen.

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13. Juni 2006 00:50

Haaretz, Yedioth Ahronoth, am 12.6 steht folgendes

Roman Ilan (R.Ilan)

Olmert über den Tod unschuldiger Zivilisten

Ministerpräsident Ehud Olmert hat in der wöchentlichen Kabinettssitzung am Sonntag sein tiefes Bedauern über den Tod der sieben Zivilisten am Strand von Gaza ausgedrückt und die Veröffentlichung aller Untersuchungsergebnisse über die genauen Umstände des Vorfalls angekündigt:

"Seit vielen Wochen werden Qassam-Raketen aus dem Gazastreifen abgeschossen, um Israelis, die in den angrenzenden Orten leben, zu verstümmeln oder zu töten. Der Beschuss ist sehr ernst. Er beeinträchtigt die Lebensumstände in den Orten im Süden Israels und bringt das Leben der Einwohner in Gefahr. Ich habe gerade erfahren, dass ein Mitarbeiter des Sapir College heute Morgen durch einen direkten Treffer schwer verletzt wurde. Dies ist eine endlose Reihe terroristischer Angriffe auf Zivilisten.

Ich weise jeden Versuch, die Moral der israelischen Verteidigungsstreitkräfte in Frage zu stellen, zurück. Die israelische Armee ist das moralischste Militär der Welt; niemals, auch heute nicht, hat sie eine Taktik verfolgt, die auf Zivilisten abzielt. Ich unterstütze die Kommandeure der israelischen Armee und deren Soldaten, die versuchen, die Angriffe auf israelische Zivilisten im Süden des Landes abzuwehren.



Ich möchte eines klarstellen: es hat nie zur israelischen Politik gehört, unschuldige Zivilisten anzugreifen. Dies ist die gegenwärtige und zukünftige Politik des Staates Israel. Gleichzeitig werden wir damit fortfahren, mit voller Kraft gegen die Q

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12. Juni 2006 23:39

desaster am strand von gaza

Aydin Mislina (asiza)

Ich möchte Amerika bitten, auch mal in Israel diese Probleme zu lösen, da er ja weltweit professionel beim Lösen von Konflikten in den verschiedenen Staaten ist.
Oder sieht man hier keine Probleme, denn wenn dieses Blutvergießen weitergeht unterstützt die Welt den Terrorismus weiterhin.

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12. Juni 2006 07:43

geplant

hyder farhat (farhat)

Die Tötung der Zivilisten am Strad war von Israel geplant.
Weil Israelsolage im Innen Friede und Zusammenhalt haben kann wie lage die äussere Bedrohung existiert.

Zweistaaten Lösung bedeutet das Ende des Israels, weil die Einwandere aus verschiedenen Ländern und Kulturen sehr verschieden ist. Wenn nicht äusserer Feind da ist, dann ist tausende innere Feinde da. Die Russen haben nichts zu tun mit Marokanischen Juden usw.

Die illusion des Staat-Israels ist in Sackgasse und die Flüchling zu recht auch wollen in ihre Heimat zurück.

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