Lech Kaczynski will keine “halbföderativen Zwitterstrukturen“

Polnischer Präsident

Kaczynski: Mit der EU-Reform von vorn beginnen

Unmittelbar vor seinem Berliner Antrittsbesuch an diesem Mittwoch hat Polens Staatspräsident Kaczynski in der F.A.Z. die Versuche Deutschlands und anderer europäischer Länder kritisiert, die EU-Verfassung wiederzubeleben.

Lesermeinungen zum Beitrag

08. März 2006 08:42

Polen als neue Großmacht der EU

A. Ro-Nori (Steuerzahler)

Als sechstes Land wird Deutschland von Karcynski besucht. Seine Wahlkampagne war antideutsch und brachte ihm die nötigen Stimmen.

Polnische Lkws bevölkern unsere Straßen in halsbrecherischem technischen Zustand. Billiglöhner überschwemmen unseren Arbeitsmarkt und Firmen wandern ab.

Jetzt sollen wir noch für die Durchleitung von Gas bezahlen und dieses Land mit Reparationszahlungen durchfüttern? Der Irakeinsatz von Polen ist Karcynski offensichtlich zu Kopf gestiegen, jetzt sieht er sich wohl als militärische Großmacht in Europa. Die USA hat einen neuen Vasallen geboren.

Polen hält die Deutschen wirklich für blöd. Mal sehen ob er Recht hat? Eiszeit sollte angesagt sein!

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08. März 2006 06:35

Demokratie

Peter Milka (McDuff)

Es ist schade, daß die EU nicht in einem demokratischen Prozess entstehen und sich entwickeln kann. Wenn es so weiter geht wie bislang wird sie immer ein künstlich aufgeblähtes Gebilde ohne Nähe zu den Völkern bleiben. Der Plan mit der Gas-Nato läßt sich wohl nur durch die alte Angst vor dem übermächtigen Russland erklären. Dieser Plan ist wirklich fernab jeglichen Realitätssinnes.

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08. März 2006 00:59

Polens Sackgasse

Carl Weekbrod (weicc001)

Der polnische Präsident will Polens Gewicht in der EU (das er unserer Bereitschaft zur Aufnahme Polens verdankt) erhalten, indem er einer föderativen Entwicklung Steine in den Weg legt und sie als "zu früh" abqualifiziert. Gleichzeitig möchte er sein Land vor Unannehmlichkeiten aus dem Osten (Rußland) schützen, angefangen bei Energieboykotts. Daher eine Verbindung zwischen NATO und EU zu einer Gas-NATO. Wieviel einfacher wäre es, eine wahre europäische Föderation entstehen zu lassen, die einem Energieboykott seines Territoriums (oder Teilen davon) von selbst aus die Stirn bieten würde. Aber so eine Föderation kostet ja den polnischen Einfluß. Also bietet Kaczynski uns die Katze im Sack, namens Gas-NATO, damit Polen alles hat, was es will.
Egozentrik pur.

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