
haben sicher 'ihren' Beitrag zum Pulverfaß Afghanistan geleistet. Doch vor ihnen erstmal die Briten. Es hilft nichts, bei Adam und Eva anzufangen, aber ohne die Kolonialgeschichte der europäischen Nationalstaaten sind die Brandherde der Gegenwart nicht zu verstehen. Und ohne Verständnis sind sie - außer mit Gewalt - nicht zu lösen.

Es war ja schon vorher bekannt, aus welcher Gegend ein besonders militantes Lüftchen weht und wem gegenüber die CIA die Augen besonders feste zudrückte, als es gegen die bösen, russischen Commies ging (denen wir das ganze Pulverfass dort unten in dieser Form leider tatsächlich zu verdanken haben!). Seit dem 11. September war es aber ein offensichtliches und ein dräuendes Desaster. Man hat feste weggeguckt. Das Problem ist grösser geworden. Man hat noch fester weggeguckt. Das Problem ist noch grösser geworden. Trotzdem wartet der Westen weiterhin, in bester "Sehnix-Hörnix-Sagnix"-Tradition darauf, dass sich das Problem von selbst löse. Irgendwie halt. Und obwohl wir doch solange nix gesagt haben, in Bezug auf die abscheulichen Verbrechen der Taliban, die durch Pakistan erst ermöglicht wurden. Oder in Bezug auf grundlegendste Rechte (z.B. der Frauen, die in Pakistan besonders gut brennen), die Islamabad - in seiner unheiligen Allianz mit frömmelnden Verrückten - seiner Bevölkerung vorenthält. Und mittlerweile hat diese von Anfang an gescheiterte Nation nun sogar - ein grosses "A!" raunt durchs Publikum - die Bombe. Am Besten wir gucken jetzt erst recht weg! Wird sich schon erledigen. Irgendwie.