
wenn Sie schreiben: ".. weil u. a hier in Deutschland sehr viele große Probleme
gelöst werden müssen und kein Euro übrig ist für solche hirnverbrannten Turnereien in Afghanistan.
Z. B . leben jetzt bereits über 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche in Armut auf Sozialhilfeniveau im Exportweltmeisterland Deutschland !"
Haben Sie die Hamburger Terrorzelle um Ata u. Konsorten, die Attentate in Madrid u. London wirklich schon vergessen ?
Übrigens: Jedesmal wenn Sie widerlegt sind, kommt Ihr Standardvorwurf Polemik od. fehlende Fakten wären im Spiel. Da sollten Sie lieber einmal vor Ihrer eigenen Türe kehren.

Die USA und Ihre Verbundeten haben GANZ AFGHANISTAN in ein gesetzloses Land verwadelt, MORDEN, VERSCHLEPPEN USW. . Und jetzt beschweren sich, dass Afghanistan zur Hölle für die Besatzer geworden ist. Die Drogen-Baronen wie Karsai und Co. können nicht euch retten und damit wird die ganze Region distabilisiert, wie neulich die Kämpfe in der Rote-Moschee in Pakistan gezeigt hat.
Die Deutschen haben in Afghanistan nichts verloren.

Es freut mich, dass mein Kommentar ein wenig die Gemueter bewegt.
Erst recht, wenn die Naziherrschaft und ihre Vernichtung wieder einmal als einziges und dennoch mustergueltiges Beispiel aus dem grossen Repertoir unserer Geschichtskenntnisse herangezogen wird.
Ich denke, dass der deutsche Nationalsozialismus in seiner internationalen Grausamkeit immer noch seines gleichen sucht.
Seine Bekaempfung sehe ich nicht als eine Samaritertat gegenueber dem deutschen Volke(etwas derartiges wird gerne, trotz Mandats, in den Afghanistaneinsatz interpretiert), sondern klare vorbeugende Selbstverteidigung der Alliierten gegen die Nazi-Bedrohung.
Achja: In Afghanistan geht es um keine "Rueckgaengigmachung" der Diktatur zur Demokratie, denn die gabs dort noch nicht wirklich^_^, sondern um einen historischen Entwicklungsprozess von einer geradezu feudalen Gesellschaft zu etwas "neuem". Was das wird, sollten nicht die westlichen Laender bestimmen, sondern das afghanische Volk selbst, denn aufgezwungene Demokratie ist auch eine Form der Diktatur.
Deshalb sehe ich es als abgrundtiefe Arroganz, einem Volk Werte aufzuzwingen, zu denen es sich selbst hinentwickeln sollte.
Schoene Woche!

Habe wirklich selten etwas denkdefizitäreres gelesen als dies: "..denn wenn ein Volk eine Diktatur fuer sich selbst akzeptiert, ist das schon Demokratie"
Nein, das ist deshalb niemals Demokratie, weil nach dem Akzept nicht mehr die Möglichkeit besteht, diesen auf demokratischem Weg wieder rückgängig zu machen; z.B. durch turnusmäßige, freie, gleiche und geheime Wahlen. Außerdem gehört zur Demokratie gleichwertig verfassungsmäßig garantierte Rechtsstaatlichkeit auf Basis der Menschenrechte, welche unter Diktaturen regelmäßig abhanden zu kommen pflegt!
Zitat:"..kann es dies nicht, so ist es in der Minderheit und hat somit nicht das Recht dazu." Schon mal darüber nachgedacht, daß es das möglicherweise nur deshalb nicht kann, weil es durch den Unterdrückungsapparat einer Diktatur mit Gewalt daran gehindert wird, z.B. durch Folter und physische Vernichtung Oppositioneller? Hätten die Gegner der Naziherrschaft in Deutschland damals so gedacht wie der Schreiber MaikBode, dann wären Hitlers Erben dank SS und Gestapo in Deutschland jetzt noch an der Macht!
Und was bitte soll das heißen, daß ein unterdrücktes Volk deswegen in der "Minderheit" sei? Absurd!!!

Auf der Seite: http://www.bergstadt-gymnasium.de/ finden Sie unter dem Punkt "Estalef - Schulprojekt" das von mir angesprochene Projekt von dem Ehepaar Scholten, die schon einige male selbst nach Afghanistan geflogen sind und die Situation dort direkt miterlebt haben. Sie haben auch mit Afghanen gesprochen über die Situation zu Zeiten der Taliban-Herrschaft und heute.
Das dieses Projekt überhaupt in diesem Umfang starten konnte und Ablaufen kann, verdanken wir unter anderem auch unseren Jungs da unten. Darauf bin ich stolz!

Sicher haben Sie recht,Floskeln können Politik nicht ersetzen. Und ich erwehre mich dem Eindruck, mein Statement bestünde nur aus Propaganda, Polemik oder eben schlicht "Floskeln". Es ist meine Sicht der Dinge, wie Politik handeln sollte. Ich kenne selbst ein Ehepaar, dass hier in Deutschland spenden sammelt für eine Mädchenschule in Estalef, und ohne unsere !friedliche! Unterstützung, und von nichts anderem Rede ich hier, wäre es noch heute den Mädchen in Afghanistan vergönnt, überhaupt eine Schule von Innen zu sehen. Dass wir dies überhaupt schon erreicht haben, halte ich für einen großen Erfolg. Und die Afghanen sehen uns Deutsche dort nicht als Besatzer, sondern ganz im Gegenteil als freundliche Helfer, ganz im Gegenteil natürlich zum amerikanischen Part.
Das Problem ließe sich doch auch nicht beheben, wenn wir jetzt alle aus dem Land verschwinden würden. Der Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten würde dennoch mit direkter und indirekter Unterstützung seitens Irans und Saudi-Arabiens fortgeführt. Sicher, wir und unsere Soldaten wären dann sicherer, und die Zivilbevölkerung die diesen Konflikt nicht mittragen will, ihrem eigenen Schicksal überlassen. Zusehen, ohne gehandelt zu haben, möchte ich dann nicht!

Wenn das so einfach waere - wir machen irgendwo in der Welt 'Terroristen' aus und schicken dann unsere Bundeswehr hin, um die Dinge zu richten. Dann beschwoeren wir, wie es ein Leser - faelschlicherweise - tut, pauschal Deutschlands 'internationale Verantwortung'. Aber Floskeln sollten keine Politik ersetzen. Verantwortungsvoll waere das Gegenteil: Ein Zeichen der Vernunft zu setzen, dass Deutschland diesen Irrweg der NATO nicht mitgeht.
Guenter Gillessen schrieb vor vielen Jahren in dieser Zeitung 'Vom Vorrang der Folgen vor den Absichten'.

Verantwortung oder Drückebergerei?
"Jahrzehnte hat unser Land sich auf die Solidarität der USA un GB verlassen können, jetzt könen die sich aber NICHT auf unsere Solidarität verlassen."
"Vorbei sind die Zeiten, in denen sich Deutschland vor solchen Auslandseinsätzen drücken konnte."
Es ist ja wohl ein Unterschied, ob Solidarität tatsächlich zu einer Verbesserung der Situation führt, oder ob eine Art Kadavergehorsam Probleme nur vergrößert. Sie haben wohl das Denken abgeschaltet und die Entscheidungskriterien völlig aus dem Blick verloren.
Die Frage ist doch, ob bestimmte Entscheidungen etwas verbessern oder nicht oder die Situation verschlimmern. Erst dann kann man entscheiden, ob man solidarisch mitmacht oder besser die Finger davon läßt.
Solche Einstellungen "Hauptsache, dabei sein" führen nur weiter ins Chaos (s. 1000-jähriges Reich). Bei einigen Leuten haben wohl wieder die konformistischen Affengene über das Gehirn gesiegt.
Die Angst, außerhalb der Gruppe gestellt zu werden, wenn man Vor- und Nachteile für die Gruppe anders einschätzt, war wohl wieder größer als das Rückgrat.
Aber vielleicht wächst denen im Laufe der Evolution doch noch ein Rückgrat. Oder sie sterben vorher aus.

Ich hoffe Ihr Statement war ironisch gemeint, denn "nein" zu einer dubiosen Militaerhandlung zu sagen heisst nicht, dass man sich irgendwelcher Pflichten entzieht.
Die politische Lage im Einsatzgebiet ist uns nur aus den Medien bekannt.
Selbstverstaendlich ist es da fuer viele leicht, sich ein schoen differenziertes Weltbild zu schaffen.
Uns Westeuropaeern fehlt hier leider noch das noetige Verstaendnis. Wir projizieren gerne unser Wertesystem auf die ganze Welt und wundern uns, dass es nicht ueberall so funktioniert, wie WIR es gerne haetten.
Dann jedoch anderen Laendern unsere Form der Demokratie aufzuzwingen(das ist exakt das, was unsere Jungs in Afghanistan machen sollen)ist eine Verunglimpfung der Demokratie im eigentlichen Sinne, denn wenn ein Volk eine Diktatur fuer sich selbst akzeptiert, ist das schon Demokratie, will das Volk dies nicht, so muss es selbst was dagegen tun, kann es dies nicht, so ist es in der Minderheit und hat somit nicht das Recht dazu.
Schiedsrichterfunktionen aus dem Ausland sind hier fehl am Platze, denn sie setzen nur die Interessen des Interventionslandes durch.
PS: Gegen den Terror geht das da schon mal gar nicht!

die westliche welt hällt seine millitärische und wirtschaftliche stärke für eine kraft,die länder wie afgahnistan,irak,iran,somalia,sudan usw. so zu verformen wie sie es gerne möchten oder haben wollen.dabei ist denen überhaupt nicht wichtig,wie die volksmassen zu den plänen der westlichen welt stehen,ob sie überhaupt die fremdherrschaft bewilligen ?! der westler denkt für sich als propaganda "wir bringen dennen demokratie,wollen ihre länder aufbauen und die müssten uns doch dankbar sein".die volksmassen (der afgahne,iraker usw.) denkt "die denken sich einfach weil sie so überlegen sind, können sie diesmal das schaffen was ihre vorfahren schon seit jahrhunderten vergeblich immer wieder versucht haben, nämlich uns unterwerfen,die bodenschätze und rohstoffe auszubeuten und uns ihre kultur aufzwingen,neee das geht nicht".der westen kapiert einfach nicht,das wenn sie auch eine regierung millitärisch stürzen und zu kapitulation zwingen,dieser höherpunkt ist gleichzeitig die geburt des langfristigen wiederstands,des erst recht beginnenden krieges.das kann die westliche welt nicht verstehen,deshalb sind sie so verzweifelt und sind total durcheinander warum diese kraft der überlegenheit nicht gelangt,sie hoffen aber das es noch langt.! ??

keine Polemik und hohle Propaganda- Tatsachen wollen wir lesen !
Fakt ist, daß kein fremdes Land etwas in Afghanistan zu suchen hat, auch die breite Bevölkerung will, daß alle Fremde das Land sofort verlassen sollen.
Die USA bringen der breiten Bevölkerung nur Tod und Elend, zudem will man ihnen ihre Identität rauben.
Laßt doch die Leute glauben was sie wollen.
Eine Regierung von gesponserten korrupten Marionetten der USA tun nichts gegen das fast tägliche Töten von Zivilisten der USA und ihrer Verbündeten.
Es sterben Kinder, Alte und Kranke.
Die Drogenbarone produzieren soviel Opium und andere Drogen wie noch nie in der Geschichte.
Nach Berichten verschiedener humanitärere Einrichtungen und Geheimdienste bereichert sich der US- CIA mit an den Drogengeschäften und junge deutsche Soldaten sollen ihren Kopf dafür hinhalten und deutsche Steuerzahler finanzieren deren Einsatz noch.
Noch dummer und menschenverachtener geht es nicht.
Und jetzt bitte Fakten Hr. Sattler.
gruß
g

Jahrzehnte hat unser Land sich auf die Solidarität der USA un GB verlassen können, jetzt könen die sich aber NICHT auf unsere Solidarität verlassen. Jetzt von der armut von Millionen deutscher Kinder zu reden, ist doch nur Heuchelei und Ablenkung. Ohne die Hilfe und Solidarität dieser Länder gäbe es viel mehr hungrige Menschen - nicht nur Kinder!

Das ist der amerikanische Traum. Ohne ihn wird Europa niemals das was es mal sein will.
Mir ist selbst nicht ganz klar, was deutsche Soldaten in Afghanistan zu suchen haben, aber nicht alles, was in Euroland passiert muss durch das Volk verstanden werden.
Aber Deutsche lassen das ja immer mit sich machen.

Weil Usama, der doch kein Taliban ist, sondern nur in Afghanistan wohnte, als dort die Taliban herrschten, zwei Hochhaeuser in NYC geplaettet hat? Die Taliban haetten ihn daran hindern sollen, so what? Al Quaida kann doch sogar im Iraq mehr oder weniger machen was sie will.

Die Öffentlichkeit "erinnern"? Woran? Den internationalen Terrorismus "an der Quelle" zu bekämpfen.
Wie ist es möglich, daß solche logisch, psychologisch wie historisch glasklar entlarvten Propaganda-Formulierungen als Fazit eines F.A.Z-Artikels auftauchen können?
Daß ausgerechnet Kanadier und Deutsche (der servile Nachbar und das devote Ziehkind) lokalmilitärisch hickhacken müssen, ist ein weiterer bitterironischer Baustein des weltpolitischen Trümmerhaufens der USA.
Man muß den schier unfaßbaren Skandal der amerikanischen Kriegs- und Medienstrategie nicht in jedem Artikel anprangern; aber die wortwörtliche Übernahme dieses seit über fünf Jahren ratternden PR-Bohrers in der F.A.Z. ist einfach unerträglich.
Ich selbst kann die "Quelle des Terrorismus" beim besten Willen nicht verorten. Aber dem antiterroristischen Parzifal dieser Tage wäre zumindest ein Abstecher ins ewige Land der dümmlichen, medienverstärkten Saturiertheit anzuraten.
Hilfe!
JVC

habens die " guten "doch gewollt. Terror Hass um jeden Preis. Danke Frau Merkel Jung Bush Blair und weitere Konsorten.

Vorbei sind die Zeiten, in denen sich Deutschland vor solchen Auslandseinsätzen drücken konnte. Schon früher hat Deutschland es so gehandhabt, dass keine Soldaten entsendet, sondern Hilfsgüter und Geld gezahlt wurde. So oder so, ob finanziell oder militärisch, Deutschland wird sich als Land wie auch kein anderes vor der internationalen Verantwortung drücken können. Wir können nunmal keine Mauer um Deutschland bauen und sagen, dass uns das alles nicht interessiert und uns nichts angeht. Es geht auch um das Image Deutschlands in der Welt, darum, ob man ein Land, dass zu den größten Wirtschaftsmächten dieser Erde gehört und sich nicht an Aktionen beteiligt, die für alle/die meisten Menschen dieses Planeten wichtig sind, überhaupt noch ernst nehmen kann.
Ich glaube nein. Wir müssen und können uns der Verantwortung als Land mit immensem Wohlstand, trotz Arbeitslosigkeit, Hartz4 und Privatinsolvenzen, nicht davon freisprechen Menschen zu helfen, denen es noch um ein vielfaches dreckiger geht als uns. Es gibt nämlich manchmal wichtigeres als Geld, nämlich Menschenleben hier und anderswo. Soviel christliche Kultur sollten wir schon noch erhalten haben!

Es wäre für die Gesamtlage am besten, die deutsche "Mittelmachtaußenpolitiker" würden sich in Afghanistan eine blutige Nase holen.
Dazu gehört, dass deutsche Streitkräfte ebenfalls wie die der Alliierten im Süden des Landes zum Bandenkampf eingesetzt werden.
Hohe deutsche Verluste und eine Niederlage würde in unserem Land in einem solchen Fall zu einem Paradigmenwechsel in der Außenpolitik führen;der notwendig ist. Analogien zu Vietnam... Die USA haben sich damals ebenfalls für einige Jahre von einer aktiven militaristischen Außenpolitik distanziert.

Afghanistan konnte noch nie "von oben" befriedet werden - dennoch versuchen die Alliierten genau dies, scheinbar ohne aus den Lektionen der vergangenen Jahrhunderte etwas lernen zu wollen.
Und inwiefern müssen wir Deutschen nun an dieser global fehlschlagenden Strategie - Waffengewalt gegen mögliche Terroristen - auch noch teilhaben? Aus reiner Solidarität?
mfg
M. Schröder

.. weil u. a hier in Deutschland sehr viele große Probleme
gelöst werden müssen und kein Euro übrig ist für solche hirnverbrannten Turnereien in Afghanistan.
Z. B . leben jetzt bereits über 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche in Armut auf Sozialhilfeniveau im Exportweltmeisterland Deutschland !
Nur eine von vielen erschreckenden beschämenden Tatsachen, die sofort verbesert werden müssen und keine Geld- und Menschenopfer Deutscher Soldaten mehr.
gruß
g