Australien

Rangeleien, aber keine Randale

Bild für Bild In der australischen Hauptstadt Canberra sind größere Zwischenfälle beim olympischen Fackellauf ausgeblieben. Pro-chinesische Demonstranten waren den Tibet-Aktivisten zahlenmäßig weit überlegen. Bei Zwischenfällen wurden sieben Menschen festgenommen.

Lesermeinungen zum Beitrag

24. April 2008 10:10

Ja, ja, daran ist nur der Dalai Lama schuld!

Michael Menzel (Galenos)


In jedem Land der Welt, durch welches der Fackellauf ging, gab es mehr oder weniger massive Proteste gegen das Regime in Peking.

Wer glaubt denn das Geschwätz, daß diese Empörung durch den Dalai Lama veranlaßt und gesteuert sei? Blödsinn!

Genau so wenig sind das Länder, die von den USA oder anderen westlichen Staaten zu beeinflussen wären oder sind.

Die Potentaten von Peking haben dazu gelernt. Nicht nur ihre Spezialeinheit von Bodygards sondern auch die "Jubelperser" - in diesem Fall die mehr oder weniger freiwillig gedungenen, chinesischen Studenten im Ausland werden an ihre Vaterländische Pflicht erinnert, beim Fackellauf präsent zu sein um ein bißchen Gegengewicht gegen die spontanen Demonstranten - die ja die eigentliche Jugend der Welt repräsentieren - gegen die Abscheulichkeiten Pekings in Tibet zu bilden.

Man fragt sich, ob die chinesischen totalitären Herrscher nicht diese Unruhen im Rahmen einer Doppelstrategie gleichzeitig forcieren, um der schwer zu bewältigenden und durchzuhaltenden Rolle eines verlogen "harmonischen" Gastgebers letzten Endes noch zu entgehen.

Die Eskalation in Tibet kommt nicht zufällig jetzt. Sie hätte durch bewährte drakonische Eingriffe von Peking schon im Ansatz verhindert werden können.

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