Deutsche Soldaten nördlich von Kabul

Sicherheit in Afghanistan

Den Taliban auf die Füße treten

Die deutschen Fallschirmjäger, die der jüngste Anschlag traf, waren eigens zur Verstärkung nach Kundus verlegt worden. Die Sicherheitslage in Afghanistan verschärft sich - im Norden, wo die Bundeswehr steht, vor allem jedoch im Süden und Osten. Die Entwicklung ist widersprüchlich. Von Stephan Löwenstein

Lesermeinungen zum Beitrag

28. August 2008 17:15

Den Taliban auf die Füße treten ?

Walter Wasilewski (wwasilewski)

Der Regierung muß man kräftig auf die Füße treten. Fremde Soldaten müssen ihr Leben lassen in einem Land das nicht in der Lage ist oder dem es bequemer und billiger ist seine Sicherheit auf diese Art auszunutzen. Oder ist die Bevölkerung nicht bereit gegen die Taliban zu kämpfen? Sie lassen kämpfen. Wir sollten endlich abziehen. Das was Soldaten dort auf sich nehmen wird miserabel "bezahlt". Herr Jung ziehen sie unsere Leute zurück. Das ist kein kapitulieren,das ist der Anstoß an die Afghanische Regierung endlich einmal auf die eigenen Füße zu kommen. Walter Wasilewski

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28. August 2008 11:22

@ fiedler @skalski @busse

Yusuf Barcic (LaBatil)

@Matthias Fiedler hält sich und den Westen für die Spitze der Zivilisation und macht daraus gar kein Geheimnis. Dieses unverschämte Selbstverständnis, in den Afghanen Menschen dritter Klasse zu sehen oder gar Primaten wie das teilweise rüberkommt, gibt ein Europäer von sich, der in seiner Geschichte und z.T. heute noch arme Staaten ausbeutet. Abgesehen von der Kolonialzeit sind es Europäer gewesen, die für die grausamsten Kriege der Menschheit verantwortlich waren. Mörder von Millionen Menschen. Aber ne is klar: Die anderen stammen aus dem Mittelalter - wie lächerlich! @Jan Skalski: Was halten sie denn davon, dass die Besatzer und angeblichen Friedensbringer einfach ihre Sachen packen und das Volk selber entscheiden lassen. Sie glauben doch wohl nicht, wie in den Medien erzählt wird, dass es sich bei den Taliban um eine handvoll Verbrecher bzw. unangenehme Gestalten handelt. Also weder auf die Füße treten, noch Schiessen sondern ab nach Hause fliegen. @Günter Busse: Gott sei Dank gibt es noch Menschen wie Sie, die ihren Verstand nutzen. Bei den meisten hat man mittlerweile den Eindruck, dass sie den Verstand verloren haben. Es wird Scheiße aufgetischt und erwartet, dass wir es als Schokolade zu uns nehmen. Einfach nur pervers!

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28. August 2008 11:18

bau auf

Mark Hauer (marki71)

was hat sich für die Bevölkerung verbessert? So gut wie nichts. Afghanen verbinden mit Demokratie eine Lebensverbesserung. Da dies nicht eintritt, ist die vermeintliche Freiheit auch nichts wert. Da leben in Kabul die neuen Herren des Landes in neuen Villenvierteln, geschützt durch Privatarmeen, kassieren Bestechungsgelder, Drogengelder feiern Alkohol-Partys mit Huren und denken der Rest des erz-islamischen Landes sieht das nicht? Genau diese Krankheit "Sündenpfuhl Kabul vs. arme religiöse Landbevölkerung" hat das Land schon mal zerissen.

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28. August 2008 10:25

Warum nennen wir es nicht Wirtschafts-KRIEG?

A. Malliki (a.malliki)

Auch wenn unsere Armee in Afghanistan als Friedenstruppe bezeichnet wird, befindet sie sich im Krieg mit Afghanistan. Denn die Demokratieliebe der NATO beschränkt sich lediglich auf strategisch wichtige Öltransit- und Förderländer, die nicht bereit sind ihre Rohstoffe den demokratischen, privatkapitalistischen Mächten unserer westlichen Welt ohne Gegenleistung zur Verfügung zu stellen. Um das zu erreichen müssen erst demokratische Strukturen wie bei uns herstellt werden, damit die Politik ausschließlich zum Wohle der globalisierten Wirtschaft entscheiden kann. Unsere Soldaten sind Wirtsschaftsöldner, die auf Befehl der Politik handeln, mit dem Ziel globalisierte Firmen zur Ausbeutung ansiedeln zu können. Hier trennen sich wohl die Demokratievorstellungen der ersten Freiheitskämpfer von dem NEUEN Idealismus einer heutigen Demokratie. Demokratie ist nur noch eine Sektiererei für eine globalisierte, privat regierte Monopolwelt und demokratische Armeen sind der verlängerte Arm der Wirtschaft, der durch die Politik ferngesteuert wird.

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28. August 2008 10:08

Was die Taliban wollen...

Peter Weber (p_web)

Diese philosophisch völlig überhöhten Argumente sind nutzlos. Warum Mullah Omar und Osama bin Laden sich so gut verstehen ist dass beide den Panislamismus herbeisehnen. Bin Laden denkt dabei an eine Art neues Kalifat, das den Islam als Weltmacht wieder etabliert - und Afghanistan vor 2001 als Modellnation. Nur einmal realistisch gedacht - die neuen Nationalstaaten mit islamischer Bevölkerung (Iran, Indonesien,...) würden sich nie unter dem Banner einer arabischen Sekte vereinen, jedes Land hat seine eigenen Machtinteressen. Wenn man nun glaubt bin Laden hoffe das, dann bleibt nur als Schluss, dass der Mann völlig weltfremd und verrückt ist. Wenn er aber denkt, dass er durch eigene Anhänger und Terror diese Staaten dazu zwingen will ist er nur noch ein Terrorist. Daher ist es ganz einfach: Man sollte einen solchen Terroristen natürlich bekämpfen. Er ist für die meisten Islamisten nur deshalb ein Held weil er es wagt die Amerikaner herauszufordern, nicht wegen seiner Ziele.

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28. August 2008 10:00

Als Ex-Wehrpflichtiger...

Harry Hain (zx10)

(80er Jahre) und einem nur noch rudimentären Kenntnissen der Bundeswehr, vor allem der Ausrüstung und der Bedingungen in Afghanistan, erwecken die Berichte in mir ebenfalls das Gefühl von Halbherzigkeit der politischen Führung bezüglich einer waffentechnisch besseren Ausrüstung der Bundeswehr.

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28. August 2008 09:59

@Herr Fiedler

Eckart Haerter (E.Haerter)

Auch wenn Verteidigungsminister Jung "aufs Ganze" geht, Herr Fiedler. Glauben Sie wirklich, dass ausländische Mächte Afghanistan in die westliche Wertegemeinschaft zu bomben vermögen? Nur mit gigantischen Massen an Menschen und Material dürfte eine ganz bescheidene Chance bestehen, die Taliban niederzuhalten. Die Mentalität eines Volkes wird man auch mit den dicksten gepanzerten Fahrzeugen nicht verändern. Und wenn noch so viele deutsche Flaggen über den kahlen afghanischen Bergen flattern, am Ende wird es so ausgehen wie für die Amerikaner im Iak. Das Erschreckende ist nur, dass es für Deutschland offenbar wieder ganz normal geworden ist, an Kriegshandlungen teilzunehmen, mit dem üblichen Argument, dass wir uns ja nur "verteidigen". Hat schon jemals ein Land, das meinte, die Politik mit militärischen Mitteln fortsetzen zu müssen, etwas anderes behauptet? Nur gut, dass Georgien noch nicht zur NATO gehört, sonst würde uns jetzt eventuell bald der Bündnisfall drohen. Auch im Kaukasus hat Deutschland ja schon hinlänglich Erfahrungen gesammelt - allerdings keine guten.

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28. August 2008 09:49

@ Sven Wester " Gebt ihm eine Waffe ... "

Irene Henning (Ganzweitvorn)

"Gebt ihm eine Waffe in die Hand, damit ... " ist ein seltsamer Wunsch. Jeder im Sanitätsdienst tätige Soldat - und solches sind auch die in Afghanistan eingesetzten Ärzte - ist an einer Handwaffe ausgebildet um sich selbst verteidigen zu können. Aber was soll eine Waffe nützen für Anschläge aus dem Hinterhalt, gegen eine Bevölkerung, der die Demokratie gebracht werden soll, die unvereinbar mit dem Islam ist. Und auf den Islam verweist auch die afghanische Verfassung. Jeder Afghane fühlt sich berechtigt zum Kampf gegen die Ungläubigen. Jeder Afghane, das kann schon der nächste nach ärztlicher Hilfe Rufende sein, kann nach dem Leben Ihres Freundes trachten. Es hilft nur eins: Deutschland erkennt, daß die Implementierung der Demokratie in Afghanistan unmöglich ist und es folglich alle militärischen Einheiten abzieht.

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28. August 2008 07:46

Unvereinbarkeit von weltlichen und geistlichen Systemen

Matthias Fiedler (msalcapone)

Auf diesem Schauplatz zeigt sich am besten die Unvereinbarkeit der Welt mit ihren politischen, ideolgischen, kulturellen & nicht zu vergessen wirtschaftlichen Unvermögen der Vereinbarkeit, Toleranz & Akzeptanz. Was will man in einem Land, das intelektuell & wirtschaftlich auf dem Niveau des Mittelalters gehalten wird mit Millitär & untransparenter Mittelvergabe erreichen, wenn das Krisenproblem bei den Gotteskämpfern jedem weltlichen Wert entrückt ist. Keine Frage, die grossen Drahtzieher der geschürten & geistig mit Argumenten ebenfalls im Mittelalter angesiedelten Auseinandersetzung haben wirtschaftliche Interessen (Pakistan mit seiner Lizensbau-Waffen-Industrie analog Ägypten als grosser Lieferer für die islamische Welt) & wollen keinen Frieden. Jede Patrone, jedes eingesammelte Gewehr muss ersetzt werden. Die "moderne" Welt ist hierbei nicht besser - auch sie verfolgt niedere Interessen & verkaufen das mit Zivilisations-Argumenten & Angst. Halbherzig - nur um dabei gewesen zu sein - verschleudert Jung Menschenleben & Millionen Steuergelder & befindet sich doch/deswegen stets nur auf dem Rückzug. Der "moderne Krieg" trifft die Schrecken seines eigentlichen Antlitzes. Entweder Ganz oder gar nicht Herr Jung.

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28. August 2008 07:30

Schiessen, nicht auf die Füße treten

Jan Skalski (Skalski)

Schiessen, nicht auf die Füße treten. Das haben die Deutschen anscheinend als „Friedensstifter“ verlernt. Schiessen sollen lieber andere Nationen tun, damit man diese später als Imperialisten abstempelt.

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28. August 2008 02:14

Die tödliche Langeweile spornt die Taliban immer wieder an

Konstantin Schneider (bundesboy)

Im Prinzip steht jede "Friedensarmee" in Afghanistan auf verlorenem Posten, da die Taliban sich ein Leben ohne Kampf gar nicht vorstellen können. Die Taliban spornt nämlich die Langeweile immer wieder neu an. Von Fusstritten wird sich ein Taliban ganz gewiss nicht beeindrucken lassen. Aber genau diese Flapsigkeit herrschte ja von Anfang an, wenn es um Afghanistan ging. Wer Bundesverteidigungsminister Jung hat reden hören, nachdem der deutsche Fallschirmjäger in einer "Sprengfalle" zu Tode kam, der hatte fast das Gefühl hier spricht der wiederauferstandene Erich Honecker, wie er sinngemäss doziert: die Bundeswehr in ihrem Lauf hält bestimmt kein noch so intelligenter Taliban auf.

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28. August 2008 02:14

Die tödliche Langeweile spornt die Taliban immer wieder an

Konstantin Schneider (bundesboy)

Im Prinzip steht jede "Friedensarmee" in Afghanistan auf verlorenem Posten, da die Taliban sich ein Leben ohne Kampf gar nicht vorstellen können. Die Taliban spornt nämlich die Langeweile immer wieder neu an. Von Fusstritten wird sich ein Taliban ganz gewiss nicht beeindrucken lassen. Aber genau diese Flapsigkeit herrschte ja von Anfang an, wenn es um Afghanistan ging. Wer Bundesverteidigungsminister Jung hat reden hören, nachdem der deutsche Fallschirmjäger in einer "Sprengfalle" zu Tode kam, der hatte fast das Gefühl hier spricht der wiederauferstandene Erich Honecker, wie er sinngemäss doziert: die Bundeswehr in ihrem Lauf hält bestimmt kein noch so intelligenter Taliban auf.

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28. August 2008 00:32

der Blick nach Pakistan

Mark Hauer (marki71)

zeigt, das dort die Taliban ihr Einflussgebiet nahezu verdoppelt haben. Bisher galt Waziristan (Stammesgebiete) als Zentrum, jetzt sind große Teile der NordWestGrenzprovinz unter ihrer Kontrolle- also nahezu alle Gebiete Pakistans westlich des Indus vom Nanga Parbat bis Belutschistan hinein.

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28. August 2008 00:09

Was soll die BW in Afghanistan denn erreichen?

Sönke Peters (soenkepeters)

Vor diesem schrecklichen Hintergrund muss wohl nicht nur die Frage nach der Nachhaltigkeit der BW-Fahrzeuge gestellt werden, sondern auch die Bereitschaft der freiwillig in Afghanistan eingesetzten Soldaten. Hat man hier in der Presse je von Ihnen gehört? … Ich denke, die in Afghanistan stationierten deutschen Soldaten wollen mehr tun, als nur Patrouille zu fahren und dabei ihr Leben zu riskieren. Sie wollen etwas in diesem Land erreichen und vor allem wissen Sie, dass sie mehr erreichen könnten, wenn sie den Befehl und die Mittel dazu hätten. Sie wissen auch, dass nur mit purer militärischer Macht in Afghanistan mehr als nur Eindruck zu schinden ist, dass man etwas Gutes erreichen kann … Wie steht es jetzt mit (Marder-)Schützen- und (Leopard-)Kampfpanzern? Wo ist die wirkliche Unterstützung deutscher Soldaten in Afghanistan? Für welche „Wende“ in Afghanistan soll Deutschland seine Töchter und Söhne sinnlos weiter hingeben, wenn nicht mit einer „politisch“ besser ausgerüsteten Truppe? Dazu gehören auch entsprechendes Material, Waffen und ein neuer Auftrag! … Man muss es nur wirklich mal wollen! Ansonsten dürfen deutsche Soldaten sich weiterhin nur als potentielle Schlachtlämmer fühlen und bestätigt sehen. Toll! Sönke Peters

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27. August 2008 21:36

nichtkombattant

Sven Wester (SvenWester)

Wenn es sich bei diesem Einsatz um einen NATO-V-Fall handelt, warum nennen wir es dann nicht "Krieg"? Für uns Deutsche wurde die Unterscheidung zwischen der ISAF-„Friedenstruppe“ und dem Kampfeinsatz eingeführt. An letzterem nehmen wir ja nicht teil - meinen wir... Wir wollen mitspielen im Weltenzirkus. Aber Krieg?! Nein, Krieg wollen wir seit 1945 nicht mehr. Frieden schaffen – das klingt gut. Wir wissen nicht, was wir wollen, aber das mit aller Gewalt. Komisch wäre das nur, wenn die Soldaten nicht mit ihrem Leben dafür zahlen müßten. In wenigen Tagen übernimmt ein guter Freund von mir in Kunduz als BAT-Arzt das Aufsammeln der Opfer - Rettungsmediziner soll er spielen. Seine Ausbildung dafür? Die Führung sagt: Bestens. Im Dezember wird er Vater... Ja, ja: Viel Spaß im selbstgewählten Beruf! Aber als sich der Freund für die Bundeswehr entschied, war die noch nicht mal im Kosovo. Afghanistan kannten die wenigsten. Die Bundeswehr war damals eine Verteidigungsarmee! Den Kriegsdienst zu verweigern, steht ihm als Arzt nicht zu – er ist nichtkombattant. Wir sind alle nichtkombattant! Ich sage: Gebt ihm eine Waffe in die Hand, damit er den Vater seines ungeborenen Kindes verteidigen kann oder holt ihn wieder nach Hause!

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27. August 2008 21:30

Taliban oder ....

Günter Busse (guenter.b)

"Taliban", "Aufständische", "unangenehme Gestalten" - was denn nun, Hr.Löwenstein? Wer sind denn die Träger des Widerstands? Wer sind denn die, die sie "Taliban", "Aufständische" und "unangenehme Gestalten" nennen? Wer sind sie und was sind ihre Motive? Das zu ermitteln und darüber ihre Leser zu informieren - wäre das nicht eine schöne journalistische Aufgabe? Aber könnte das vielleicht zu unerwünschten Ergebnissen führen?

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27. August 2008 19:37

Schutz der Soldaten unzureichend

Oliver Quast (OQl)

Ich bin gespannt, wann endlich der Schutz der Soldaten der Bedrohung angepasst wird und geschützte Fahrzeuge in ausreichender Stückzahl angeschafft werden. So ein "Wolf"-Geländewagen bietet nämlich nicht mehr Schutz als jeder handelsübliche Geländewagen, der hier in Deutschland auf der Straße herumfährt. Airbags hat er hingegen keine. Demgegenüber gibt es schon lange minengeschützte Fahrzeuge, auch in der Bundeswehr: "Dingo" heißen die und bieten einen wirksamen Schutz. Leider sind die teurer als die "Wölfe", die eigentlich umlackierte MB G-Klassen sind, und daher nicht in ausreichender Stückzahl beschafft. Wie viele Soldaten müssen noch sterben, bis sich der Bundestag entscheidet den entsendeten Soldaten die benötigte Ausrüstung zu genehmigen?

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27. August 2008 19:08

"geschützten „Wolf“-Geländewagen"

Stephan Weber (YtFirestorm)

Der Wolf ist für den Einsatz zwar als Geländewagen prinzipiell geeignet der "Schutz" ist aber mehr oder weniger ein WITZ der Wolf ist gar nicht für den Schutz vor Minen und Sprengstoffen konzipiert dafür hat die Bundeswehr Fahrzeuge wie den Dingo oder eben aber die eigentlich nötige Ausrüstung wie Transportpanzer Fuchs, bzw. Schützenpanzer Marder und Puma welche aber aufgrund des "nicht Kampfeinsatzes" (was einfach nur eine politische Formulierung ist aber in keinster weise der Realität entspricht) nicht bzw. in zu geringem Maße eingesetz werden. Ebenso wie die Leopard II Panzer oder wie z.B Panzerhaubitzen2000 welche für die QRF zur Unterstützung eigentlich ebenso notwendig wären wie es Sinnvoll wäre wenigstens 2-5 Kampfhubschrauber in Reserve zu haben um im Falle eines Gefechtes und Einkesselung Deutscher Soldaten nicht erst über die Kommandostäbe unterstützung von den anderen Nationen anzufordern und damit wertvolle Zeit und das Leben unserer Soldaten zu riskieren.

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