
Dei Entwicklung des Atomstreits nimmt beängstigende Formen an. Da sich der Iran nicht einen Millimeter auf eine für alle akzeptable Lösung bewegt, schein leider die Zeit für eine gewaltfreie Lösung rasant abzulaufen.
Auch wenn sich Russland und China immer noch zurück halten, wird die Staatengemeinschaft auf Dauer dieses bedrohlich heranwachsende Gewaltregime nicht länger dulden.
Das ist eine traurige Bilanz verfehlter Politik mit unabsehbaren Folgen für die Zukunft.

Das Gewaltmonopol ist völkerrechtlich auschließlich Sache des UN-Sicherheitrates. Falls UN-Sicherheitsrats -Untersuchung ergibt, daß Iran nach waffenfähigem Pultonium forscht - Rußland und VR China sind im Iran seit den 80er Jahren present- und der Rat Anwendung von Gewalt freigibt, erscheinen chirurgische Präventivschläge im Iran angeraten, vielleicht sogar notwendig.
Dr.jur. Thomas Bodewig

Wahrlich ist es schwer vorstellbar, daß sich die USA in Anbetracht der schwierigen Situation, die sich nach dem Irak-Krieg einstellte und die bis heute andauert, und des drastischen Verlustes an Ansehen und Glaubwürdigkeit, den Präsident Bush infolge dessen zu verzeichnen hatte, in absehbarer Zeit zu einem militärischen Eingreifen gegen den Iran entschließen könnten.
Jedoch kann die internationale Gemeinschaft das jüngste Verhalten Irans - weder sein Bestreben, zur Atommacht aufzusteigen noch die unerträglichen Äußerungen seines Präsidenten zum Existenzrecht Israels - länger hinnehmen.
Gerade Deutschland sollte seiner historischen Verantwortung gegenüber dem israelischen Volk nachkommen, indem es jede Maßnahme der internationalen Staatengemeinschaft unterstützt, die dazu dient, Ahmadinedschad in die Schranken zu weisen.

Das iranische Mullah-Regime führt den Westen vor. Es spielt mit ihm Katz und Maus - und lacht sich ob dessen Reaktionen ins Fäustchen. Wie lange muss man sich das gefallen lassen, ohne sich selbst der Lächerlichkeit preiszugeben und an Glaubwürdigkeit zu verlieren?